23. Juli 2018 / 14:59 Uhr

Rassismus-Vorwurf zurückgewiesen! DFB reagiert auf Özil-Rücktritt

Rassismus-Vorwurf zurückgewiesen! DFB reagiert auf Özil-Rücktritt

Redaktion Sportbuzzer
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Der DFB hat auf die Rassismus-Vorwürfe von Mesut Özil reagiert. 
Der DFB hat auf die Rassismus-Vorwürfe von Mesut Özil reagiert.  © imago/Sven Simon
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Am Montagmittag hat der DFB in einer Stellungnahme die von Mesut Özil erhobenen Rassismus-Vorwürfe zurückgewiesen. Auch DFL-Präsident Reinhard Rauball äußerte sich.

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Der Deutsche Fußball-Bund hat den von Mesut Özil erhobenen Vorwurf des Rassismus in einer Stellungnahme am Montag zurückgewiesen. Der DFB bedauerte den Abschied des Mittelfeldspielers aus der Nationalmannschaft.

In einer Mitteilung am Montagmittag hieß es: „Der DFB bedauert den Abschied von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft. Das ändert aber nichts an der Entschlossenheit des Verbandes, die erfolgreiche Integrationsarbeit weiter konsequent und aus tiefer Überzeugung fortzusetzen.“

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Die Vorwürfe von Rassismus wies der DFB scharf zurück: „Dass der DFB mit Rassismus in Verbindung gebracht wird, weisen wir aber mit Blick auf seine Repräsentanten, Mitarbeiter, die Vereine, die Leistungen der Millionen Ehrenamtlichen an der Basis in aller Deutlichkeit zurück. Der DFB engagiert sich seit vielen Jahren in hohem Maße für die Integrationsarbeit in Deutschland.“


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Und weiter: "Die Bilder mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan haben bei vielen Menschen in Deutschland Fragen aufgeworfen. Dass der DFB im Umgang mit dem Thema dazu auch einen Beitrag geleistet hat, räumen wir selbstkritisch ein. Und dass Mesut Özil das Gefühl hatte, als Ziel rassistischer Parolen gegen seine Person nicht ausreichend geschützt worden zu sein, wie es bei Jerome Boateng der Fall war, bedauern wir. Es war aber wichtig, dass Mesut Özil, wie vor ihm bereits Ilkay Gündogan, mit Blick auf dieses Foto Antworten gibt, unabhängig vom sportlichen Ausgang des Turniers in Russland. Im DFB gewinnen und verlieren wir zusammen, alle, als ein Team."

Auch DFL-Präsident weist Vorwürfe zurück

Reinhard Rauball hat die Rassismusvorwürfe von Mesut Özil gegen den DFB zurückgewiesen. „Es ist in keiner Weise hinnehmbar, wenn der DFB und seine Spitze pauschal in Zusammenhang mit Rassismus gerückt werden“, wird der 71 Jahre alte Liga-Präsident  in einer Mitteilung der DFL vom Montag zitiert.

„Der deutsche Fußball hat mit unzähligen Aktionen bewiesen, dass er sich für Integration, ein faires Miteinander und ein weltoffenes Land engagiert“, heißt es in der Erklärung weiter. „In den vergangenen Wochen sind offensichtlich von allen Seiten Fehler gemacht worden. Die Abrechnung von Mesut Özil schießt aber über jedes nachvollziehbare Maß hinaus und lässt keinerlei Selbstkritik erkennen.“ Unabhängig von der Art und Weise seines Rücktritts sei dem 29 Jahre alten Özil für seinen Einsatz in 92 Länderspielen zu danken.

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