12. März 2018 / 13:51 Uhr

0:2, 4:3, 4:4 - Weyhes turbulente Partie

0:2, 4:3, 4:4 - Weyhes turbulente Partie

Niklas Golitschek
Lampe
Zwei Tore von Weyhes Dennis Lampe (vorne) reichten nicht, um sich gegen den FC Roland durchzusetzen. © Udo Meissner
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Bezirksligist holt beim FC Roland einen Punkt

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Für die Nerven der Trainer gibt es sicher angenehmere Partien, doch insgesamt war Harald Meyer mit dem 4:4 (2:2)-Unentschieden des SC Weyhe beim FC Roland Bremen in der Fußball-Bezirksliga Bremen hoch zufrieden. „Die Jungs haben alles gegeben“, stellte er klar – auf beiden Seiten.

Allein der Umstand, dass die jeweils drei Auswechslungen wirklich notwendig waren, bestätigte Meyer in seinem Fazit. „Entweder sie waren platt oder hatten Krämpfe“, führte Meyer aus. Von Beginn an begegneten sich beide Teams mit offenem Visier und setzten auf ein aggressives Pressing. „Fünf Minuten haben wir das gut gemacht, dann hat Roland uns den Schneid abgekauft“, schilderte der SCW-Coach. Die Folge: Sadra Farokhnia mit dem Kopf (15.) und Ahmad Amiri (19.) brachten die Gastgeber mit 2:0 in Führung.

Die Weyher Verantwortlichen fürchteten schon, dass nun eine Klatsche  droht. Doch ihr Team zeigte Moral. „Dann haben wir richtig dagegengehalten“, freute sich Meyer über das erfolgreiche Comeback seines Teams. Erst Gordy Mumpese (22.) nach Vorlage Dirk Dennis Lampes und dieser dann selbst mit dem Pausenpfiff nach Zuspiel Marco Lampes
(45.+1) glichen aus.

In Halbzeit zwei steckte keines des beiden Teams auf und eigentlich hatten sich die Weyher vorgenommen, an die Schlussminuten des ersten Durchgangs anzuknüpfen. Doch nach einem Eckball erzielte Lennart Kuhfuß wie schon Farokhnia per Kopf das 3:2 (48.). „Wir sind nicht die kopfballstärksten“, meinte Harald Meyer und schmunzelte. Doch seine
Schützlinge kamen noch einmal zurück: Erst Jonas Piepenbrink mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern (52.) und Dirk Dennis Lampe mit einem Heber aus 18 Metern (83.) führten die Gäste erstmals auf die vermeintliche Siegerstraße. In der Schlussphase schlug jedoch Farokhnia noch einmal mit einem Kopfball nach einem Freistoß zu – 4:4 (90.+2).
„Die Jungs waren nicht zufrieden, ich schon“, sagte Meyer. „Es ist ärgerlich, aber im Endeffekt gerecht. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen.“

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