10. November 2018 / 16:53 Uhr

0:2 bei Nyman-Rückkehr: Bissige Löwen unterliegen auch dem KFC Uerdingen

0:2 bei Nyman-Rückkehr: Bissige Löwen unterliegen auch dem KFC Uerdingen

Alex Leppert
Uerdingen bejubelt das 0:2 durch Ali Ibrahimaj, Robin Tim Becker (gelb) schaut enttäuscht zum Boden.
Uerdingen bejubelt das 0:2 durch Ali Ibrahimaj, Robin Tim Becker (gelb) schaut enttäuscht zum Boden. © imago/Hübner
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Nein, wieder nichts Zählbares. Im Eintracht-Stadion kam die Elf von Trainer André Schubert mal wieder nicht zu einem Punktgewinn. Eintracht Braunschweig bleibt Tabellenletzter der 3. Liga, nachdem es gegen den KFC Uerdingen 05 die achte Saisonniederlage gab.

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Die Lage wird immer bedrohlicher: Mit 0:2 (0:2) unterlag Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig dem KFC Uerdingen. Vor nur noch 16 510 Zuschauern gab’s zwar ein besonderes Comeback, aber auch eine Rote Karte und zwei unnötige Gegentore.

Löwen überlegen, aber Dordas Schuss sitzt

Die Eintracht (mit Felix Burmeister für den grippekranken Stephan Fürstner) hatte die erste gute Chance des Spiels, Onur Buluts Schuss wehrte der Keeper aber zur Ecke ab (10.). Apropos Bulut: Der war diesmal als hängende Spitze von Uerdingen zu Beginn nur schwer in den Griff zu bekommen.

Wie schon gegen Osnabrück und in Großaspach waren die Braunschweiger von Beginn an überlegen, kamen aber zu weniger Tormöglichkeiten in den anderen beiden Partien. Letzteres galt zunächst auch für die Uerdinger, denn die Eintracht war in der Defensive oft bissiger.

Dennoch ging der KFC in Führung. Christian Dorda zog von halblinks aus 20 Metern einfach mal ab – und der nicht unbedingt unhaltbare Ball landete im langen Eck (34.). Ali Ibrahimaj legte nach einem katastrophalen Fehlpass von Burmeister nach (41.). Diesem 0:2 folgte eine Schockstarre im Eintracht-Stadion.

Die "Löwen" in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel Eintracht Braunschweig gegen KFC Uerdingen

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Nyman setzt Kräfte frei

Die beendeten die Blau-Gelben aber sofort nach der Halbzeitpause, aus der sie mit viel Schwung und Zug zum Tor kamen. Die Gastgeber taten sich jedch schwer mit dem Uerdinger Abwehrbollwerk. Als in der 66. Minute der überraschend wieder im Kader stehende Christoffer Nyman sein Comeback feierte, ging aber noch mal ein Ruck durchs Stadion.

Hofmanns "Rückpass"

Und sie kam, die Chance zum Anschlusstreffer. Philipp Hofmann schoss einen Elfmeter nach einem Foul an ihm selbst aber viel zu schwach fast in die Arme des Torwarts (71.). Und dann sah David Sauerland nach einem Revanche-Schubser auch noch Rot (74). Jetzt lief wirklich alles gegen die Eintracht.

Danach war die Luft raus, Uerdingen brachte den Sieg locker nach Hause. Und auf die Eintracht kommen ganz, ganz schwere Zeiten zu. Die begannen schon direkt nach der Partie, als Ultras über den Zaun kletterten und auf die eigenen Spieler losgehen wollten – die Polizei musste eingreifen.

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