07. August 2018 / 11:00 Uhr

0:2 - Borussia Delmenhorst zahlt noch kräftig Lehrgeld

0:2 - Borussia Delmenhorst zahlt noch kräftig Lehrgeld

Ralf Kilian
Hudes Torwart Sebastian Noparlik sicherte den Sieg mit vielen Paraden. Philipp Corssen und die anderen Borussen schafften es nicht, den Schlussmann zu überwinden.
Hudes Torwart Sebastian Noparlik sicherte den Sieg mit vielen Paraden. Philipp Corssen und die anderen Borussen schafften es nicht, den Schlussmann zu überwinden. © INGO MOELLERS
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1. Fußball-Kreisklasse: FC Hude III gewinnt beim Aufsteiger durch zwei frühe Tore und dank eines starken Torwarts

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Trotz vieler Torchancen muss der SV Borussia Delmenhorst noch mindestens bis diesen Freitag auf Zählbares in der 1. Fußball-Kreisklasse warten. Gegen den FC Hude III kassierte der Aufsteiger eine vermeidbare 0:2 (0:2)-Heimniederlage.

„Wir müssen erst mal in der Liga ankommen und uns Schritt für Schritt reinarbeiten“, beschrieb Trainer Stefan Giese die Marschrichtung der Borussen. „Wir sind nicht so blauäugig zu denken, dass es von Anfang an klappt. Ohne unsere passive Phase zwischen der zehnten und 15. Minute wäre das Spiel wahrscheinlich 0:0 ausgegangen. Beide Mannschaften hätten vermutlich noch stundenlang weiterspielen können, ohne ein Tor zu erzielen“, analysierte Giese weiter. Das lag allerdings auch an zwei herausragenden Torhütern. Sowohl Marco Kandzior bei den Gastgebern als auch Sebastian Noparlik vom FC Hude III reagierten teilweise glänzend. Dabei waren die vielen Möglichkeiten oftmals fein herauskombiniert. Die Kontrahenten setzten kaum auf lange Bälle, stattdessen nutzten sie den Raum auf dem sehr großen und gut bespielbaren Rasen zu gepflegtem Kombinationsfußball. Leider hatten nur ganze 13 Zuschauer den Weg zum Borussia-Platz gefunden. So gab es mehr Torszenen als Fans, angefangen mit dem Schuss ans Außennetz von Borussia-Akteur Yannick Lück in der sechsten Minute.

Was dann folgte, war eine sehr kalte Dusche. In diesen Tagen des Hochsommers ist das üblicherweise sehr erfrischend, für den Aufsteiger war Hudes Doppelschlag jedoch extrem ernüchternd. Zunächst hatte Philipp Bastenhorst eine Lücke in der Borussen-Abwehr erspäht und Kevin Wintermann eingesetzt, der aus 13 Metern zum 1:0 für die Gäste traf (11.). Das 2:0 entsprang einer tollen Willensleistung von Yannick Otte, der sich auf der rechten Seite gegen vier Verteidiger durchsetzte. Dabei wurde Otte sogar zweimal gefoult, blieb aber standhaft und passte schließlich quer auf Lennart Erren, der aus fünf Metern nur noch einschieben brauchte (15.). „Die Tore und auch weitere Chancen haben wir wirklich toll herausgespielt“, lobte Hudes Spielertrainer Dennis Bürmann. Otte hätte auf Pass von Erren sogar das 3:0 nachlegen können, doch jetzt parierte der zuvor chancenlose Kandzior erstmals stark. Mit einer tollen Reaktion gegen den völlig freien Otte hielt Borussias Schlussmann sein Team im Spiel (24.). Dadurch fasste der Aufsteiger neuen Mut und nahm jetzt Kandziors Gegenüber unter Beschuss. Noparlik bestand jedoch alle Prüfungen mit Bravour. Zunächst scheiterte Kevin Scholz nach klugem Pass von Fabian Franz (24.), dann zweimal Lück (25./26.), und schließlich blieb wieder Scholz zweiter Sieger gegen Noparlik (29.). Als der Hude-Schlussmann dann doch einmal den Ball fallen ließ, warf sich Hudes Kapitän Dennis Becker in den Schuss von Scholz (34.). Bis zur Pause hielt die Borussia diesen Druck aufrecht und hatte weitere, allerdings nicht mehr so glasklare Möglichkeiten. Die Dominanz ebbte nach dem Seitenwechsel ab. „Da hatten wir mehr Ballbesitz und ein Übergewicht an Chancen“, beschrieb Bürmann Hälfte zwei. Stefan Giese bestätigte das: „Es war heute nicht der Tag, wo wir ein Spiel drehen konnten. Dafür hätte schon mal ein Ball reinrutschen müssen.“ Dieses Spielglück fehlte der Borussia, die somit laut Giese einen Punkt verschenkt hat. Besserung soll am Freitag das Gastspiel bei der Reserve des TV Jahn bringen. Hude III geht dagegen gestärkt ins Derby gegen die SF Wüsting.

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