Die Szene die zum ersten Foulelfmeter führte. Markus Kunze (r.) bringt Torgelows Nick Stövesand zu Fall. Der Kontakt, der das Foul auslöst, geschieht allerdings vor dem Strafraum, womit es Freistoß geben hätte müssen. Die Szene die zum ersten Foulelfmeter führte. Markus Kunze (r.) bringt Torgelows Nick Stövesand zu Fall. Der Kontakt, der das Foul auslöst, geschieht allerdings vor dem Strafraum, womit es Freistoß geben hätte müssen. © Ulf Lange
Die Szene die zum ersten Foulelfmeter führte. Markus Kunze (r.) bringt Torgelows Nick Stövesand zu Fall. Der Kontakt, der das Foul auslöst, geschieht allerdings vor dem Strafraum, womit es Freistoß geben hätte müssen.

Landespokal: Pastow unterliegt Torgelow - Umstrittener Elfmeter sorgt für Frust

Verbandsligist unterliegt im Landespokal-Achtelfinale dem Oberliga-Aufsteiger Torgelower FC Greif mit 0:2 / Gastgeber hadern mit Entscheidungen des Schiri-Gespanns.

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Packendes Pokalspiel mit bitterem Ende für den SV Pastow: Der Fußball-Verbandsligist musste sich am Freitagabend dem Oberliga-Team des Torgelower FC Greif mit 0:2 (0:1) im Landespokal-Achtelfinale geschlagen geben. Zwei Elfmeter-Tore von TFC-Kapitän Kevin Riechert machten in der Partie den Unterschied. Damit verpasste es der Vorstadt-Klub erstmals in seiner 60-jährigen Vereinsgeschichte ins Viertelfinale des MV-Pokals einzuziehen.

So liefen die Landespokal-Achtelfinals am Freitagabend: Die Liveticker-Konferenz

Der Favorit aus Torgelow begann das Spiel bei den Rand-Rostockern sehr konzentriert, ließ den Ball gut laufen. Nach 20 Minuten bekamen die Gäste ihren ersten von zwei Elfmetern zugesprochen, Nick Stövesand wurde von Pastows Markus Kunze von den Beinen geholt. Das Ganze geschah jedoch vor dem Strafraum (siehe Bild oben). Mit der Aktion auf den Elfmeterpunkt zu zeigen, nahm das Unparteiischen-Gespann um Schiri Martin Wiesner großen Einfluss für den weiteren Verlauf der Begegnung. TFC-Kapitän Riechert interessierte das wenig, er verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0.

Ab der 30. Minute wird Pastow mutiger



Ab der 30. Minute ging den Vorpommern die Souveränität allerdings verloren, die Gastgeber wurden mutiger. Der Vorstadt-Klub kam zu mehreren Standardsituationen und knüpfte nach dem Seitenwechsel an die guten Aktionen vor der Pause an. Pastow-Coach Heiner Bittorf meinte: "Wir haben den zweiten Durchgang klar dominiert."

Pastow verliert gegen Torgelow - die Bilder dazu!

Seine Elf ging mit viel Leidenschaft zu Werke, das einzige was fehlte, war das Glück im Abschluss. In der 53. Minute hatten die Pastower schon den Torschrei auf den Lippen als David Laudan zum Ausgleich einnetzte. Schiri Wiesner entschied jedoch auf Abseitsstellung, nachdem Assistent Dominic Koch die Fahne gehoben hatte. Diese Entscheidung war aus Sicht der Hausherren fragwürdig. Während Tom Bockholt bei der Ballabgabe im Abseits stand, aber nicht eingriff, kam Laudan von der rechten Außenseite an den Ball und schoss auf's Tor. Beim vermeintlichen Torschützen geht die Tendenz jedoch dahin, dass er sich nicht im Abseits befand.

Platzverweis in der Schlussminute

Vom aberkannten Treffer angestachelt, ging Pastow in der Schlussphase vorne mehr Risiko, das ermöglichte Torgelow mehr Entlastung. Bei letztjährigen Landespokal-Halbfinalisten hatten Patryk Galoch und Daniel Nawotke gute Möglichkeiten auf den zweiten Treffer. Auf der Gegenseite holte sich Pastows Jasper Niebuhr (90.) nach einer unsportlichen Bemerkung gegen den Unparteiischen die Rote Karte ab. Wenig später gab's den zweiten Elfmeter für Torgelow. Erneut verwandelte Riechert sicher - unmittelbar danach war Schluss.

"Es spricht auch für unsere Leistung, dass der Oberligist nur aufgrund zweier Elfmetertore das Weiterkommen geschafft hat", bescheinigte Bittorf seiner Mannschaft trotz der Niederlage einen guten Auftritt. "Am Ende fehlte uns leider das Quäntchen Glück, auch bei den unglücklichen Entscheidungen, die das Schiri-Gespann heute getroffen hat", sagte der 28-Jährige abschließend.

Während der SV Pastow am kommenden Sonnabend (13.30 Uhr) in der Verbandsliga beim Grimmener SV antreten muss, hat der Torgelower FC in NOFV-Oberliga Nord zur gleichen Zeit ein Heimspiel gegen den 1. FC Frankfurt.

SV Pastow: Zimmermann - Kunze (75. Fränk), Kuster, Thoms, Wandt - Grahl, Afghanyar - Niebuhr, Bockholt, Rudlaff (65. Mansour) - Laudan.
Torgelower FC Greif: Kaczmarczyk - Galoch, Riechert, Sobolczyk, Jager - Schmidt, Mista - Juszczak (52. Abid), Nawotke, Stövesand (90. Runge) - Bylicki (87. Wojach).
Tore: 0:1, 0:2 Riechert (20./Foulelfmeter, 90. +2/Handelfmeter).
Rote Karte: Niebuhr (90., Pastow/Unsportlichkeit).
Schiedsrichter: Martin Wiesner (Bartenshagen)
Zuschauer: 113.

Torgelower FC Greif (Herren) SV Pastow SV Pastow (Herren) Torgelower FC Greif Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Warnow Mecklenb.-Vorpom.-Pokal Mecklenburg-Vorpommern Runde 1 (+1) (Herren)

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