10. August 2018 / 07:45 Uhr

0:3 bei Nordhausen: In der Fremde herrscht Flaute bei Meuselwitz

0:3 bei Nordhausen: In der Fremde herrscht Flaute bei Meuselwitz

Jörg Wolf
Der zu Saisonbeginn von Chemie Leipzig an die Schnauder gewechselte pfeilschnelle Japaner Rintaro Yajima zeigt auch in Nordhausen einen starken Auftritt.
Der zu Saisonbeginn von Chemie Leipzig an die Schnauder gewechselte pfeilschnelle Japaner Rintaro Yajima zeigt auch in Nordhausen einen starken Auftritt. © Jens Paul Taubert
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Aufstiegsfavorit aus Nordhausen nutzt die Fehler der Zipsendorfer eiskalt aus. ZFC empfängt am Sonntag die Hertha-Bubis aus Berlin.

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Meuselwitz. Für den ZFC Meuselwitz war der Regionalliga-Mittwoch wie ein gebrauchter Tag. Zwar hatte die Truppe von Trainer Heiko Weber im Albert-Kuntz-Sportpark zu Nordhausen gegen den FSV Wacker durchaus eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen. Vor allem der kleine Japaner Rintario Yajima setzte vor der beachtlichen Kulisse von 1146 Zuschauern die ersten Duftmarken im ZFC-Spiel. Aber auch Andy Trübenbach, René Weinert oder Pierre Le Beau tauchten gefährlich vor Wackers Keeper Jan Glinker auf. Doch Zählbares sprang in der um eine Stunde nach hinten verschobenen Begegnung nicht heraus.

Übrigens: Beim Gegner lief mit Felix Müller ein Meuselwitzer Urgestein und klassisches Eigengewächs auf. Felix, der jüngere Bruder vom langjährigen ZFC-Kapitän und heutigen Wismut-Trainer Frank Müller, hatte sein Zipse zu Saisonbeginn gen Nordhausen verlassen, um in seiner Karriere auch mal andere Kabinenluft zu schnuppern und um sich weiter zu entwickeln.

In guter Erinnerung bleibt Felix an der Schnauder auf jeden Fall: „Meuselwitz’ größtes Talent und der perfekte Schwiegersohn“, lobte Trainer Heiko Weber den jungen Mittelfeldakteur, der bei Wacker eine gute Vorbereitung absolviert hat und auch beim 1:0 in Neugersdorf eine solide Vorstellung ablieferte. Mittlerweile soll er sogar bei Bundesligist Hannover auf Interesse gestoßen sein soll.

Entscheidung fällt schon bis zur Halbzeit​

Zurück zum Spiel am Mittwoch. Das bog ab der 18. Minute zu Ungunsten des ZFC ab, als Wacker durch Florian Esdorf in Führung ging. Zwei weitere Treffer in der zweiten Halbzeit sollten bis zum 3:0 für Nordhausen folgen.

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„Der Ausgang ist für uns ärgerlich. Immerhin sind wir gut in die Partie gestartet, ehe dieses Tor fiel“, konstatierte Heiko Weber. „Fehler, die wir selbst gemacht haben, hat dann unser heutiger Gegner eiskalt bestraft“, so Weber weiter.

Sein Kollege Volkan Uluc: „Am Anfang haben wir uns schon etwas schwer getan. Nach dem Tor durch einen Standard lief es für uns besser. Beide Teams haben heute aber alles gegeben.“

Hauptstädter kommen in die Bluechip-Arena​

Schon am Sonntag hat nun der ZFC die Chance, im eigenen Stadion die 0:3-Scharte wieder auszuwetzen. Dann gastiert die U23 von Hertha BSC Berlin in der Bluechip-Arena (Anpfiff 13.30 Uhr). Bislang haben die Berliner zwar noch keine Bäume ausgerissen und erst einen mageren Zähler geholt.

Die Bilanz gegen den ZFC spricht aber für die Berliner: In bislang acht ausgetragenen Partien in der Regionalliga gewannen die Meuselwitzer nur ein Spiel und verloren deren drei. Viermal trennt man sich Remis – wie auch in der zurückliegenden Saison sowohl in Meuselwitz als auch in Berlin.

Allerdings warnte Heiko Weber vor solchen Reserveteams eines Bundesligisten, die wie eine große Wundertüte anreisen. Keiner weiß, wie viele Bundesligaspieler die im Kader haben.

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