13. November 2017 / 12:48 Uhr

0:3 | Friesen sind auswärts weiterhin anfällig

0:3 | Friesen sind auswärts weiterhin anfällig

Thomas-Wilhelm Wiemers
Das Maskottchen hält sich die Augen zu! USER-BEITRAG
Selbst das Maskottchen hält sich die Augen zu! © www.friesenhaenigsen.de
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Bis zur Halbzeit stand es noch 0:0, dann machte Kleinburgwedel den Deckel in den ersten 5 Minuten der 2. Hälfte drauf!

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Kleinburgwedel - 12.11.2017 (mk) | Nach zwei Wochenende ohne Punktspiel stand am Sonntag den 12.11.2017 das erste Rückrundenspiel beim Spitzenreiter Kleinburgwedel an. Die personellen Vorzeichen für dieses Spiel waren alles andere als positiv. Neben den Langzeitenverletzten Nils Bork und Peter Galeczka, musste Trainer Steffen Klein auch auf Sven Wedemeyer, Joest Fichtner, Lennart Hibbeln, Denis Kowalzyk, Benjamin Hopp sowie auf die beiden Torhüter Stefan Hering und Finn Grupe verletzungsbedingt verzichten.

Das Spiel begann bei schlechten Platzverhältnissen ausgeglichen, mit etwas mehr Spielanteilen für Kleinburgwedel. In der 5. Minute konnten die Friesen dann bereits ein erstes Ausrufezeichen setzen und signalisieren, dass sie dieses Spiel trotz aller Widrigkeiten gewinnen wollen. Marco Klingberg fasst sich ein Herz und zog per Volley aus knapp 35 Metern ab, erwischte jedoch nur die Latte.

Die Friesen verteidigten mutig und versuchten nach Ballgewinn schnell umzuschalten, um zu Torchancen zu kommen. Jedoch ergaben sich in der 1. Halbzeit des guten Spiels nur wenige gute Torchancen auf beiden Seiten. So hatten die Kleinburgwedeler 2 – 3 gute Möglichkeiten zur Führung, die jedoch vergeben wurden oder durch Jan Heinemann im Tor stark gehalten wurden.

Auf der anderen Seite hätten die Friesen durch Chancen von Lennart Liebenau und Fabrizio Pizzo ebenso in Führung gehen können. So ging es erstmal mit einem 0:0 in Halbzeit.

Kurze Zeit nach Beginn der 1. Halbzeit gelang dem Gastgeber dann das 1:0 (47. Minute). Nach Freistoß aus dem Halbfeld konnte David Büst alleinstehend zum Führungstreffer einköpfen.

Fast im Anschluss kam es dann zu einer kuriosen Szene. Nach Rückpass von Jan Rumohr versprang Friesen Torwart Jan Heinemann der Ball unglücklich, sodass er den Ball kurz vor der Linie instinktiv mit der Hand rettete. Den daraufhin zurecht erhaltenen indirekten Freistoß verwandelte Axel Arnold aus fünf Metern zum 2:0 (51. Minute).

Erstaunlicher Weise gaben sich die Friesen durch diese frühen Rückschläge nicht auf und waren anschließend sogar spielbestimmend. Es wurden zahlreiche gute Chancen rausgespielt und auch nach Ecken waren die Friesen gefährlich. Allerdings konnten sich die Friesen in dieser Phase nicht mit einem Anschlusstreffer belohnen. So wurde beispielsweise, der nach Standard alleine vor dem Tor freistehende, Jan Schultz in letzter Sekunde noch am Abschluss gehindert. Im direkten Gegenzug konnten die Hausherren dann endgültig den Deckel drauf machen und das 3:0 durch Dietmar Arnold erzielen (86. Minute).

Fazit: Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als Spiel letztendlich war. Die Friesen können sich kaum einen Vorwurf machen, denn sie haben alles in die Partie geworfen was ihnen an diesem Sonntag zur Verfügung stand. Ärgerlich allerdings die Unaufmerksamkeiten zu Beginn der 2. Halbzeit, die zu den beiden Gegentoren führten.

Anerkennend muss man jedoch auch erwähnen, dass Kleinburgwedel als Tabellenführer das größere Selbstvertrauen und Glück im Abschluss hatte, dieses Spiel nicht unverdient für sich zu entscheiden.

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