29. Juni 2018 / 21:32 Uhr

Pommern Stralsund verspielt Regionalliga-Aufstieg

Pommern Stralsund verspielt Regionalliga-Aufstieg

Horst Schreiber
Enttäuschte Spieler des FC Pommern Stralsund
Enttäuschte Spieler des FC Pommern Stralsund © Horst Schreiber
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Die U 15 des FC Pommern Stralsund muss sich nach dem 4:2-Hinspiel-Sieg im Rückspiel gegen JFV Weißenfels mit 0:3 geschlagen geben und verpasst die höchste Spielklasse.

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Für die C-Junioren des FC Pommern war das deutsche Oberhaus zum Greifen nahe, doch am Freitagabend entglitt ihnen doch noch der Aufstieg. Die Stralsunder U 15 hat das Relegations-Rückspiel zur Regionalliga gegen den JFV Weißenfels in der Sundstadt mit 0:3 (0:1) verloren. Damit scheiterten die Hanseaten nach dem 4:2-Hinspiel-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den Meister aus Sachsen-Anhalt. Weißenfels spielt nun in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Liga dieser Altersklasse, Stralsund bleibt nach einer grandiosen Saison der Landesmeistertitel.

Die Stralsunder begannen gut, beherrschten das Spielgeschehen in der Anfangsphase. Doch nach zehn Minuten kippten die Spielanteile. Die Gäste näherten sich dem Tor von Pommern-Schlussmann Erik Wegner, die Stralsunder entfernten sich zunehmend vom gegnerischen Gehäuse. In der 18. Spielminute traf JFV-Linksverteidiger Maximilian Hartmann nach einer Eckenvariante wuchtig zum 1:0 für die Gäste ins Tor.

Die Antwort der Stralsunder blieb aus – sowohl vor als auch nach der Pause erspielte sich die Elf von Trainer Robert Kuse keine hochkaratige Chance. Bezeichnend: Toptorjäger Jacob Philippen, der in 21 Saisonspielen 31 Treffer markierte, kam am Freitagabend zu einen einzigen Torabschluss.

Zum Nachlesen: So lief das Spiel

Stattdessen drückte Weißenfels nach dem Seitenwechsel auf den zweiten Treffer, der die Verlängerung bedeutet hätte. Tom Zerbe, der schon in Halbzeit eins zwei gute Möglichkeiten hatte, traf 13 Minuten vor Schluss zum 2:0. Doch der Stürmer hatte noch nicht genug. Nur fünf Minuten später markierte er den umjubelten dritten Gästetreffer.

Nun waren die Hausherren gefordert. Um sich in die Verlängerung zu retten, benötigten sie ein Tor. Doch die JFV-Defensive stand gut und der Stralsunder Offensive fiel nichts ein, um die Abwehr in Bedrängnis zu bringen. So blieb es beim – an diesem Abend – leistungsgerechten 0:3 aus Pommern-Sicht.

„Wir waren heute echt schlecht“, meinte Co-Trainer Martin Hartmann nach dem Spiel. Sein Chef resignierte: „Ich kann mir die Niederlage heute nicht erklären. Glückwunsch an Weißenfels.“

Die beiden Übungsleiter mussten nach Abpfiff mentale Aufbauarbeit leisten und erinnerten ihre Spieler an eine sensationelle Saison inklusive Meisterschaft. Doch davon wollte an diesem Abend keiner der enttäuschten Spieler etwas wissen.

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