Hoffenheims Nadiem Amiri und RB Leipzigs Lukas Klostermann kämpfen um den Ball Hoffenheims Nadiem Amiri und RB Leipzigs Lukas Klostermann kämpfen um den Ball © Imago
Hoffenheims Nadiem Amiri und RB Leipzigs Lukas Klostermann kämpfen um den Ball

0:4-Klatsche: RB Leipzig kassiert gegen Hoffenheim die höchste Niederlage der Saison

Hoffenheims Stürmer Serge Gnabry lässt RB Leipzig mit seinem Doppelpack und einem Wahnsinnstreffer aus mehr als 40 Metern leiden. Das Polster des Vizemeisters auf die TSG schrumpft damit auf drei Zähler.

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Sinsheim. Die vierte Niederlage für RB Leipzig in dieser Bundesligasaison ist eine richtig derbe. Mit 0:4 (0:1) geht der Vizemeister bei der cleveren und konterstarken TSG Hoffenheim unter. Bereits nach 13 Minuten bringt Nadiem Amiri den Gastgeber am Samstagnachmittag in Führung. Serge Gnabry erhöht kurz nach dem Wiederanpfiff (52.) auf 2:0. Nur zehn Minuten später sorgt der Stürmer mit einem Traumtor vor 28.299 Zuschauern in Sinsheim für die frühe Entscheidung. Mark Uth erzielt kurz vor Schluss sogar noch das 4:0.

Trotz der bisher höchsten Pleite in dieser Bundesligasaison bleibt Leipzig zumindest bis Sonntag Tabellenzweiter, hat nun aber schon sechs Punkte Rückstand auf Rekordmeister Bayern München. Hoffenheim klettert nach drei Heimspielen ohne Sieg dank des Erfolgs auf den fünften Platz und rückt bis auf drei Punkte an RBL heran.

RB Coach Ralph Hasenhüttl war die Enttäuschung anzumerken: "Heute ist leider sehr viel schiefgelaufen. Wir haben einfache Tore kassiert und keinen guten Fußball gezeigt. Aber solche Tage gibt es, daraus müssen wir lernen und am Mittwoch mit einem anderen Gesicht auftreten. Wir waren in den entscheidenden Situationen zu langsam und haben wenig richtige Entscheidungen getroffen."

Sein Gegenüber Julian Nagelsmann war dagegen voll des Lobes für sein Team: "Wir hatten heute eine etwas andere fußballerische Idee als zuletzt. Wir wollten tiefer stehen und auf Konter spielen......Der Schlüssel war die Verteidigung - wir waren sehr giftig und aggressiv. Das war zuletzt nicht immer so.....Gegen Leipzig ist es schwierig zu verteidigen, man muss sehr wach sein. Das waren meine Spieler. Der Sieg tut uns sehr gut. Wir haben eines der Top-Teams der Liga geschlagen."

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Ralph Hasenhüttl bietet fast die gleiche Startelf auf, wie beim Sieg vor einer Woche gegen Bremen. Nur in der Innenverteidigung darf Ibrahima Konate für Willi Orban beginnen, der wegen Oberschenkelproblemen nicht im Kader steht. Die Kapitänsbinde übernimmt Diego Demme.

Hoffenheim nutzt die erste Möglichkeit zur Führung

Ralf Rangnick klatscht an seiner alten Wirkungsstätte im Spielertunnel nochmal mit der Mannschaft ab. Die Gäste übernehmen sofort die Regie. Hoffenheim lauert auf Umschaltsituationen. Bei einem Konter fangen sich die Leipziger auch den frühen 0:1-Rückstand (13.). Geiger spielt einen langen Ball in der eigenen Hälfte, Kaderabek hat viel Platz. Er sieht Rupp im Zentrum, der nach rechts legt, wo Amiri aus acht Metern und spitzem Winkel an Gulacsi vorbei ins lange Eck schießt. Erstmal kein Grund zur Sorge, in den bisherigen zwei Begegnungen ging Hoffenheim gegen RB immer in Führung, hat aber noch nie gewonnen.

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Keita und Forsberg versuchen es aus der Distanz. Die beste Leipziger Chance in Halbzeit eins nach 27 Minuten für Halstenberg, doch der Schuss wird im letzten Moment geblockt. Gulacsi rettet sein Team nach einer halben Stunde mit toller Parade vor dem 0:2-Rückstand. Aus dem vielen Ballbesitz kann RB kein Kapital schlagen. Glück für Leipzig: Nach 33 Minuten zappelt der Ball zum zweiten Mal im eigenen Netz, doch Uth steht vorher im Abseits.

Doppelwechsel und Umstellung

Hasenhüttl reagiert in der Pause, wechselt doppelt: Stefan Ilsanker kommt für Dayot Upamecano (Oberschenkelprobleme) und Bruma für Lukas Klostermann. Kampl rutscht für den deutschen U21-Nationalspieler auf die rechte Abwehrseite. Doch die TSG ist völlig unbeeindruckt, erhöht schnell auf 2:0. Hoffenheims Akpoguma spielt einen langen Ball in die Leipziger Hälfte, RB-Verteidiger Konate steht zu weit vorne und Gnabry ist durch. Der Stürmer läuft allein auf Gulacsi zu, schießt halbhoch links ein.

Die Frage, ob Leipzig noch einmal zurückkommen kann, hat sich zehn Minuten später erledigt. Gnabry schnürt den Doppelpack mit einem Sahnetreffer: Kurz hinter der Mittellinie kommt er an den Ball und sieht das RB-Keeper Gulacsi weit vor seinem Tor steht. Gedankenschnell zieht er mit aus gut 45 Metern ab und sorgt für das 3:0.

Hasenhüttl bringt Augustin für Poulsen (70.). Auch wenn die Gäste nicht aufstecken, bleiben sie an diesem Nachmittag im Kraichgau ohne eigenen Treffer. Dafür setzt Hoffenheim noch einen drauf, Uth erzielt kurz vor dem Abpfiff das 4:0.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulácsi – Klostermann (46. Bruma) , Upamecano (46. Ilsanker), Konaté, Halstenberg - Demme (C), Keita - Kampl, Forsberg – Poulsen (70. Augustin), Werner

TSG: Baumann - Akpoguma, Hübner, Posch - Kaderabek, Geiger, Zuber - Rupp, Amiri (70. Demirbay) – Gnabry (65. Kramaric), Uth

Tore: 1:0 Amiri (13.), 2:0 Gnabry (52.), 3:0 Gnabry (62.), 4:0 Uth (87.)

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