03. Oktober 2018 / 19:54 Uhr

1:0 gegen TSV Pansdorf: Sereetzer SV im Finale des Kreispokals

1:0 gegen TSV Pansdorf: Sereetzer SV im Finale des Kreispokals

Daniel Politowski
Kamel Ejleh, hier gegen Todesfeldes Hendrik Wilken, war auch heute wieder der entscheidende Mann und sorgte mit seinem Treffer für den Finaleinzug des Sereetzer SV gegen TSV Pansdorf.
Kamel Ejleh, hier gegen Todesfeldes Hendrik Wilken, war auch heute wieder der entscheidende Mann und sorgte mit seinem Treffer für den Finaleinzug des Sereetzer SV gegen TSV Pansdorf. © Agentur 54°
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Auch die Zweite des SSV freut sich über einen Sieg gegen SG Insel Fehmarn II

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Sereetzer SV - TSV Pansdorf 1:0

An der Berliner Straße kam es heute im Kreispokal-Halbfinale zwischen Verbandsligist Sereetzer SV und Landesligist TSV Pansdorf zum Gemeinde-Ratekau-Derby - nur knappe acht Kilometer Fahrt trennen die beiden Dörfer. Am Ende sollte der klassentiefere Gastgeber das bessere Ende für sich haben. In Halbzeit eins sollten die Fans ein Spiel sehen, das überwiegend im Mittelfeld geführt wurde, sodass die Torleute auf beiden Seiten eine ruhige ersten Durchgang erlebten. Die einzige richtige Torchance vereitelte SSV-Keeper Andreas Riemer kurz vor der Halbzeitpause mit einer Glanztat (42.). Kurz nach der Pause war es erst Philipp Jahrling, der noch knapp an Dennis Schramm im Tor des TSV scheiterte, ehe nur Sekunden später Sereetz Torjäger vom Dienst zur Stelle war. Mit einer starken Einzelaktion erzielte Kamel Eljeh das Tor, dass den Hausherren am Ende den Sieg und das Ticket für's Pokalfinale bringen sollte (47.). Zwar versuche Pansdorf in den letzten zehn Minuten noch einmal, Druck auszuüben, doch der gut aufgelegte Riemer vereitelte Chance um Chance. Mit Abpfiff gab es dann kein halten mehr, so groß war bei den Sereetzern die Freude über den Einzug ins Endspiel und den Sieg gegen Nachbarn Pansdorf im Derby.

"Wir wünschen unseren Nachbarn aus Pansdorf für die Liga alles Gute", sagte Florian Germann vom Sereetzer nach der Partie zum Sportbuzzer.

Der Gegner der Gelb-Schwarzen wird am 31.10. zwischen Oberligist Strand 08 und Landesligist Oldenburg ausgespielt - aber egal, wer kommt: Sereetz hat heute gezeigt, dass es auch gegen klassenhöhere Gegner bestehen kann.

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Sereetzer SV II - SG Insel Fehmarn II 4:2

Eine umkämpfte Partie, die alles geboten hat. Viele Tore, eine Rote Karte und einen klassentieferen Sieger. Nach frühen Rückstand durch Andreas Lüthje (11.). kämpfte der Sereetzer SV sich zurück in die Partie und konnte das Spiel per Doppelschlag noch vor der Halbzeit drehen. André Schröder in der 40. Minute und Lucas Hering (45.) sorgten für den 2:1-Halbzeitstand. Die ersten Minuten nach der Halbzeit verpennt der Gastgeber und kassierte sogleich die Quittung, als dem Torschützen André Schröder ein unnötiges Eigentor unterläuft (51.). Die Gäste von der Insel versuchten nun, den Druck zu erhöhen, doch der SSV war heute clever und taktisch gut aufgelegt. Durch gezielte Nadelstiche konnte man immer wieder für Gefahr in der Offensive sorgen und Entlastung für die Defensive schaffen. In der 70. Minute, nach einem Freistoß von Yorn-Martin Humberg, sprang der Ball einem Insulaner an die Hand und Schiedsrichter Marcus Thormälen entschied auf Strafstoß. Dominic Richter trat an und verwandelte sicher zum 3:2 (72.). Das Spiel blieb trotz der erneuten Führung für Gelb-Schwarz unverändert. Fehmarn machte Druck, doch konnte nur selten Gefahr vor dem gegnerischen Tor ausstrahlen. Dies war nicht zuletzt ein Verdienst des heute glänzend aufgelegten SSV-Keeper André Frese, der den Stürmern der SG das ein oder andere mal die Nerven raubte. In der 90. Minute war es dann Maik Lumma, der sich nach einem langen Ball gegen zwei Verteidiger durchsetzte und zum 4:2-Endstand einnetzte. Unnötiger Schlusspunkt war die Rote Karte für Humberg, der nach einem Rempler an seinem Gegenspieler frühzeitig duschen gehen durfte. "Mit dem Spiel sind wir zufrieden und haben das Ziel Pokalsieg weiter fest vor Augen", sagte dieser trotz seiner voraussichtlichen Sperre für das Halbfinale nach der Partie zum Sportbuzzer.

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