05. Dezember 2018 / 21:02 Uhr

1:1 bei Turbine Potsdam: Die Frauen des VfL Wolfsburg mit erstem Punktverlust!

1:1 bei Turbine Potsdam: Die Frauen des VfL Wolfsburg mit erstem Punktverlust!

Jasmina Schweimler
Kopfballduell zwischen Lena Petermann (l.) und Nilla Fischer.
Remis im Top-Spiel: Der VfL Wolfsburg (r. Nilla Fischer) musste sich bei Turbine Potsdam (l. Lena Petermann) mit einem 1:1 begnügen. © Jan Kuppert
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Der Traum von einer perfekten Hinrunde ist auf den letzten Drücker geplatzt! Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg beendeten die Hinrunde durch das 1:1 (0:0) am Mittwoch bei Turbine Potsdam aber unbesiegt mit zehn Siegen aus elf Spielen (bei 49:3 Toren).

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Ewa Pajor (64.) traf vor 1500 Zuschauern für den VfL, der als Spitzenreiter nun "nur" noch fünf Punkte Vorsprung vor Bayern München hat. Viktoria Schwalm (83.) hatte für Potsdam ausgeglichen. Es war ein Top-Spiel auf hohem Niveau! Unter Flutlicht war der Spitzenreiter im Karl-Liebknecht-Stadion in einem offenen Schlagabtausch über lange Strecken das dominierende Team.

Harder trifft nur den Pfosten

VfL-Mittelfeldstrategin Claudia Neto wurde nicht rechtzeitig fit, dafür stand Sara Björk Gunnarsdottir nach überstandener Sehnenverletzung am Fibulakopf wieder in der Startelf, bildete mit Alexandra Popp die Doppelsechs beim VfL. Die Turbinen stellten den VfL vor eine Herausforderung. Die Partie entwickelte sich schnell zu einem offenen Schlagabtausch und beide Mannschaften schafften es, Nadelstiche zu setzen. Potsdam-Torfrau Vanessa Fischer parierte zweimal stark gegen Gunnarsdottir und Pernille Harder, während Wolfsburg-Kapitänin Nilla Fischer nach einem Fehlpass Anna Gasper fast zu einem Tor einlud. Unmittelbar danach setzte Svenja Huth Mitspielerin Rieke Dieckmann im Sechzehner mit einem Musterpass toll in Szene, doch Almuth Schult parierte. Kurz vor der Pause ballerte Europas Fußballerin des Jahres Harder die Kugel noch an den Pfosten.

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Potsdam startet nach der Pause stärker

Die Gastgeberinnen starteten besser in den zweiten Durchgang. Erneut war es Huth, die den Ball auf Lena Petermann durchsteckte, doch Schult behielt im Eins-gegen-eins die Nerven und konnte die dickste Potsdam-Chance entschärfen. Die deutsche Nationaltorhüterin zeigte sich in Höchstform! Im Gegenzug schlenzte Pajor den Ball unbedrängt am Tor vorbei. Die Chancenverwertung war das große Manko. Nach mehr als einer Stunde machte die Polin es dann aber bärenstark: Die 22-Jährige behauptete sich im Zweikampf gegen Bianca Schmidt, chippte die Kugel anschließend weltklasse zum 1:0 ins Tor! Das Traumtor schossen dann jedoch die Turbinen kurz vor Schluss. Schwalm, die nur wenige Minuten zuvor eingewechselt worden war, hämmerte mit einem Sonntags-Volleyschuss aus 20 Metern den Ball in den rechten Winkel. Schult, die dabei zu weit vor ihrem Kasten stand, war chancenlos.

In Bildern: Turbine Potsdam erkämpft 1:1 gegen Ligaprimus VfL Wolfsburg.

Turbines Gina Chmielinski (r.) im Duell mit Wolfsburgs Noelle Maritz. Zur Galerie
Turbines Gina Chmielinski (r.) im Duell mit Wolfsburgs Noelle Maritz. © Jan Kuppert
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Potsdam: Fischer – Gasper, Schmidt, Elsig, Rauch – Cahynova, Zadrazil, Chmielinski (74. Prasnikar), Dieckmann – Petermann (74. Schwalm), Huth.

VfL: Schult – Peter, Doorsoun, Fischer, Maritz – Popp, Gunnarsdottir – Minde (84. Jakabfi), Harder, Hansen (77. Masar) – Pajor.

Schiedsrichterin: Kunkel (Hamburg).

Zuschauer: 1.500.

Tore: 0:1 (64.) Pajor, 1:1 (83.) Schwalm.

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