17. Juni 2018 / 15:24 Uhr

1:1! Kenny Korup rettet der A-Jugend des VfB Lübeck gegen Carl Zeiss Jena ein Unentschieden im ersten Relegationsspiel

1:1! Kenny Korup rettet der A-Jugend des VfB Lübeck gegen Carl Zeiss Jena ein Unentschieden im ersten Relegationsspiel

Daniel Politowski
Yusuf Musbau freut sich auf das Relegationsduell gegen Carl Zeiss Jena.
Yusuf Musbau freut sich auf das Relegationsduell gegen Carl Zeiss Jena. © Agentur 54°
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Im Hinspiel um den Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga entwickelt sich von Anfang an ein Spiel auf Augenhöhe, das Lust auf das Rückspiel macht

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Um 12 Uhr wurde es ernst auf dem Nebenplatz des Ernst-Abbe-Stadion in Jena - der erste Akt im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga stand an. Vor den Augen von VfB Lübeck-Sportdirektor Stefan Schnoor sowie Chefscout und Perspektivtrainer Axel Giere wollten die Jungs von Norbert Somodi sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel auf der heimischen Lohmühle (24.06., 12 Uhr) erkämpfen.

Mutiger Beginn beider Teams

Bei angenehmen 21°C in Jena starteten der VfB Lübeck und Carl Zeiss Jena vor 201 Zuschauern vielversprechend in die Partie, beide Defensivreihen waren von Beginn an hellwach und gut von ihren Trainern eingestellt. Den ersten vielversprechenden Abschluss der Partie verzeichneten die Grün-Weißen für sich, Lucas Will prüfte den Jenaer Keeper Lukas Sedlak.
Die erste Großchance auf Seiten der Gastgeber hatte dann Laurens Zintsch, doch auch er scheitert, wie seine Teamkameraden zuvor an VfB-Keeper Tom Louis Bleck (33.).

Weidemann verzieht knapp

Im direkten Gegenzug die dicke Chance zur Führung für das Team aus der Hansestadt. Doch Til Weidemann, der schon Profi-Luft im Team von Rolf Landerl schnuppern durfte, setzt den Ball knapp über das Tor der Hausherren. In Halbzeit eins war es alles in allem ein sehr ausgeglichenes und faires Spiel, in dem beide Mannschaften gute Chancen, die Führung zu erzielen, ungenutzt ließen.

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Tor - oder doch nicht?

Die U19 des FC Carl Zeiss Jena kam nach der Halbzeitpause besser aus der Kabine, hatte durch Marc Schröder den ersten Abschluss der zweiten Halbzeit (51.), sahen in Person von Nico Boog jedoch auch die erste und einzige gelbe Karte der Partie (46.). Anschließend wurde es wild neben dem Ernst-Abbe-Stadion. Nach einer guten Chance für den VfB durch Lucas Will (54.) jubeln dann doch die Gastgeber, der Ball liegt im Tor der Lübecker. Doch zu früh gefreut, Schiedsrichter Tim Kohnert entschied zusammen mit seinen Assistenten Lukas Müller und Hendrik Miekautsch auf Abseits, das Tor zählt nicht (56.).
Kurz darauf jubelt Jena dann aber doch. David Schirner erzielt nach knapp zehn Minuten in der zweiten Hälfte die Führung für das Team von Jena-Coach Georg-Martin Leopold (61.).

VfB Lübeck steckt nicht auf, Spiel wird ruppiger

In der Folge bleibt die Partie ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften spielen mit offenem Visier. Immer wieder kommt der VfB gefährlich vor das Jenaer Tor. Vor allem Til Weidemann (70.) und Lucas Will (71., 76.) haben die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Doch Lukas Sedlak, Keeper des FC Carl Zeiss, ist heute blendend aufgelegt und entschärft eine grün-weiße Chance nach der anderen. In dieser Phase wird die Gangart des Spiels härter und muss nach zwei Verletzungen auf Seiten der Hausherren unterbrochen werden. Laurens Zirnesch angeschlagen ausgewechselt werden (73.), Jena-Kapitän Luis Allmeroth kann nach kurzer Behandlung am Spielfeldrand weitermachen (78.). In der Schlussphase des Spiels schenken sich beide Teams nichts mehr, beide haben Möglichkeiten, ein Tor zu erzielen, wie zum Beispiel der VfB durch seinen "Zehner" Jonathan Stoever (83.), doch scheitern ein ums andere Mal an den auf beiden Seiten stark aufgelegten Schlussmännern.

Kapitän hält Hoffnung für das Rückspiel am Leben

An der Seitenlinie wurde man beim VfB langsam nervös, es drohte eine Niederlage in dem so wichtigen Hinspiel um den Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga. Doch dann gab es noch einen letzten Freistoß für die Jungs von der Lohmühle. Kapitän Kenny Korup übernahm die Verantwortung und schnappte sich den Ball. Sein Mut sollte belohnt werden - mit einem wunderschönen Freistoßtor sicherte er seiner Mannschaft doch noch ein Endergebnis, dass alle Chancen für das Rückspiel offen lässt (88.).

VfB Lübeck - Blumenthaler SV 4:2

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