16. September 2018 / 18:21 Uhr

1:2! Erste Saisonniederlage des VfB Lübeck beim TSV Havelse

1:2! Erste Saisonniederlage des VfB Lübeck beim TSV Havelse

Daniel Politowski
Rolf Martin Landerl, Trainer des VFB Lübeck dürfte mit der Leistung gegen Havelse nicht zufrieden sein.
Rolf Martin Landerl, Trainer des VFB Lübeck dürfte mit der Leistung gegen Havelse nicht zufrieden sein. © Agentur 54°
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In Niedersachsen scheiterte die Elf aus der Hansestadt am Ende nicht nur an der eigenen Chancenverwertung

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Bei der Partie in der Regionalliga Nord gingen am Sonntagnachmitag gleich zwei Serien zu Ende. Der TSV Havelse, der zuletzt fünf Partien in Folge verloren hatte, fuhr gegen den VfB Lübeck den lang ersehnten Dreier ein, während die Elf aus der Hansestadt die erste Niederlage der Saison schlucken musste.

VfB Lübeck verpennt Start


Nicht nur, dass dass das Spiel in Niedersachsen fünfzehn Minuten verspätet angepfiffen wurde, nachdem Fans sowie Mannschaft im Stau standen, auch der VfB schien in der Anfangsphase nur körperlich auf dem Platz zu stehen. Nachdem Tim Weißmann mit einem zu weit ausgefahrenen Arm im Kopfballduell einen Freistoß für die Hausherren verschuldete, schnappte sich Manasse Eshele den Ball. Sein Freistoß landete dann, unberührt von Mitspieler oder grün-weißem Gegner, hinter Malte Schuchardt im Tor (5.). Die geschockten Gäste brauchten in der Folge gut zehn Minuten, ehe sie in der Partie ankamen. Nach einem Arslan-Freistoß kommt Florian Riedel an den Ball, doch sein Abschluss wird in letzter Sekunde von einem Havelser Bein geklärt, nachdem TSV-Keeper Dlugaiczyk schon geschlagen war.

Havelse trifft in VfB-Drangphase


Mitten in der starken Phase der Gäste schlug der TSV dann erneut eiskalt zu. Ein langer Befreiungsschlag landet bei Yannik Jaeschke, der allein auf Schuchardt zu laufen kann und eiskalt zum 2:0 einschiebt. Nach diesem erneuten Schock hatten die Lübecker dann kurz vor der Halbzeit Glück, dass Erhan Yilmaz den zu weit vor dem Tor stehenden Schuchardt nicht überwinden konnte.

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Joker Hoins sticht


In der Pause wechselte Rolf Landerl einmal aus. Hendrik Bombek, der bei seinem Debüt als Ersatz für den gesperrten Abwehrchef Daniel Halke einen gebrauchten Tag erwischte, machte für Nico Löffler Platz. Die Lübecker kamen besser aus der Kabine, haben jedoch gleich drei mal Pech, als Daniel Franziskus zwei mal am Pfosten und einmal Cemal Sezer am überragend parierenden Havelse-Schlussmann scheitern (52., 53., 54.). Dabei passt ins Bild, dass die Lübecker nicht nur am Aluminium scheiterten, sondern auch Schiedsrichter Schönheit mehrmals im Weg stand. Eben noch im Pech, dann keimt auf einmal doch noch Hoffnung auf. Der für Yannick Deichmann eingewechselte Dennis Hoins steht nur Sekunden später goldrichtig und kann den Anschlusstreffer für die Hansestädter erzielen (66.). Und nur kurz darauf wird es erneut hektisch - Erhan Yilmaz steigt überhart gegen Löffler ein und sieht folgerichtig von Schiedsrichter André Schönheit die rote Karte (69.).

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Grün-weiße Schlussoffensive verpufft


In den letzten zwanzig Minuten in Überzahl warf die Landerl-Elf dann noch einmal alles nach vorne, scheiterte jedoch immer wieder an der eigenen Ungenauigkeit im Abschluss oder beim letzten Pass oder letztlich am TSV-Keeper. So nützte auch die Einwechslung von Stefan Richter nichts mehr, der kurz vor Schluss noch einmal die Chance per Kopfball hatte, jedoch knapp vorbei köpfte. So blieb es am Ende beim 2:1 für Havelse und der ersten Niederlage für den VfB Lübeck. Am kommenden Samstag geht es für Lübeck dann auf der heimischen Lohmühle gegen Egerstof/Langenreder um die nächsten drei Punkte.

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