Wird neuer Trainer der TSG Neustrelitz: Achim Hollerieth. Attestierte seiner Mannschaft beim 1:4 gegen den FC Viktoria Berlin kein gutes Defensivverhalten: Achim Hollerieth. © TSG Neustrelitz/Matthias Schütt
Wird neuer Trainer der TSG Neustrelitz: Achim Hollerieth.

1:4 in Berlin: TSG-Coach Achim Hollerieth bemängelt Defensivverhalten

Die Neustrelitzer kassieren zu leicht die Gegentore / Zahlreiche Abwehrspieler fehlten.

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Unter erschwerten Voraussetzungen war für die TSG Neustrelitz am Sonnabend beim FC Viktoria 1889 Berlin nichts zu holen. Der Tabellenvorletzte der Regionalliga Nordost unterlag bei den Bundeshauptstädtern mit 1:4 (0:2). TSG-Coach Achim Hollerieth fehlten in der Abwehr zahlreiche Kräfte (unter anderem die Stammkräfte Kevin Kalinowski, Toni Stoilov, Ryota Okumura). Von sieben gelernten Verteidigern hatte der 44-Jährige Ex-Bundesliga-Torhüter nur Kapitän Filip Luksik und Arbnor Dervishaj zur Verfügung. Der Rest fehlte verletzt oder gesperrt.

Somit mussten Fabio Abbruzzese und Christian Okafor - Spieler mit Stärken in der Offensive - jeweils als Außenverteidiger aushelfen. Das Fehlen etatmäßiger Abwehrkräfte machte sich bemerkbar. Zu leicht fingen sich die Neustrelitzer die Gegentore. Ümit Ergirdi per Strafstoß und der langjährige Union-Berlin-Profi Karim Benyamina schossen Viktoria 2:0 in Führung. Letzterer war es auch, der nach dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöhte. Der einzige TSG-Treffer an diesem Tag durch Abbruzzese war noch nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, denn Ab Bakarr Kargbo setzte den Schlusspunkt für die Berliner.

"Viktoria hat uns jetzt nicht an die Wand genagelt, aber wir haben uns bei den Gegentoren nicht gut angestellt", analysierte Hollerieth auf der Pressekonferenz nach der Partie. Als einen weiteren Grund für die Niederlage sah er an, dass sein Team keine einzige Gelbe Karte im Spiel kassierte. "Das ist ein Zeichen für mangelndes Defensivverhalten."

Mit sieben Punkten stehen die Neustrelitzer in der Tabelle weiterhin auf dem vorletzten Rang. Der Rückstand zum VfB Auerbach, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert, beträgt vier Punkte. Am kommenden Sonntag (13.00 Uhr) steigt für die TSG das Landespokal-Achtelfinale beim Verbandsligisten 1. FC Neubrandenburg. Dann könnten einige Spieler in den Kader des Viertligisten zurückkehren.

TSG Neustrelitz: Quindt - Abbruzzese (70. Amaro), Luksik, Dervishaj, Okafor - Marveggio - Uyimwen, Lukesch, Duraj (56. Plonowski) - Assinouko, Kelbel.
Tore: 1:0 Ergirdi (24./Strafstoß), 2:0, 3:0 K. Benyamina (29., 52.), 3:1 Abbruzzese (63.), 4:1 Bargbo (82.).
Zuschauer: 289.

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