02. Dezember 2018 / 15:40 Uhr

1. FC Lok Leipzig erkämpft sich Punkt beim ZFC Meuselwitz

1. FC Lok Leipzig erkämpft sich Punkt beim ZFC Meuselwitz

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Sport MŠnner Fu§ball Fussball Regionalliga Saison 2018/ 19 Punktspiel
ZFC Meuselwitz - 1. FC Lokomotive Leipzig
Alexander Dartsch rot ZFC  Robert Zickert Lok
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Lok Leipzigs Robert Zickert ist in dieser Szene vor dem Meuselwitzer Alexander Dartsch am Ball. © Mario Jahn
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Lok-Überzahl in finaler Phase ohne erhofften Erfolg. ZFC-Spieler Romario Hajrulla sieht die Rote Karte

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Meuselwitz. Der 1. FC Lok Leipzig reiste für das regionale Derby am Sonntag zum ZFC Meuselwitz. 1080 Zuschauer sahen unter grauen Regenwolken ungenutzte Chancen auf beiden Seiten und starke Leistungen der Defensive, die letztlich in einem leistungsgerechten 0:0-Endstand mündeten.

Den Auftakt des Spiels dominierte klar die Heimmannschaft. Die Meuselwitzer blieben die meiste Zeit im Ballbesitz, arbeiteten sich Meter für Meter in den Strafraum der Probstheidaer vor. Ein Treffer gelang ihnen nicht, dafür erspielten sie sich bereits in den ersten 20 Minuten viele Standard-Situationen. Doch auch die große Anzahl an Ecken konnten die roten Hausherren nicht nutzen.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom letzten Spiel gegen den ZFC Meuselwitz

In einem intensiv geführten Spiel müssen sich der ZFC Meuselwitz und der 1. FC Lok Leipzig mit einem torlosen Remis begnügen. Zur Galerie
In einem intensiv geführten Spiel müssen sich der ZFC Meuselwitz und der 1. FC Lok Leipzig mit einem torlosen Remis begnügen. ©
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Lok stand hinten sicher, nutzte jeden Fehler der Heimmannschaft für Kontermöglichkeiten. Wenn am Ball, spielten die Blau-Gelben schnell nach vorn, aber auch ihnen gelang das Tor nicht. Beide Abwehrreihen standen zu sicher, ließen kaum Abschlüsse des Gegners zu.

Die erste richtig gefährliche Situation für den ZFC entstand nach einer weiteren Ecke. Der Ball landete auf dem Fuß von Mittelfeldspieler Alexander Dartsch, der den Ball knapp über die Latte setzte. In der 28. Minute musste Loks Robert Zickert noch hinter Torwart Benjamin Kirsten klären. Viel fehlte Meuselwitz zum Führungstreffer nicht – doch vor der Pause sollte es wohl nicht mehr sein. Chancen wurden rarer, dafür die Zweikämpfe körperbetonter. Voller Einsatz auf beiden Seiten, aber ohne zählbare Belohnungen.

Intensive Zweikämpfe - kaum hochkarätige Chancen

Auch nach der Pause fand Meuselwitz etwas stärker zurück in die Partie. Tore ließen die beiden tief stehenden Defensiven weiterhin nicht zu. In der 55. Minute konnte sich der ZFC eine weitere gute Möglichkeit zur möglichen Führung erspielen, doch der Schuss von Nikolaos Giannitsanis wurde abgefälscht und ging knapp links am Tor vorbei. Während sich die Hausherren weiterhin viele Standard-Möglichkeiten erspielten und in der 62. Minute fast über einen Freistoß zum ersten Treffer kamen, wurde Lok vor allem über Kontermöglichkeiten gefährlich. Richtig knapp wurde es für den 1. FC Lok in der 75. Minute: Wieder durch einen Schuss von ZFC-Mann Giannitsanis. Schlussmann Kirsten kratzte den Ball gerade noch so aus dem Winkel.

Bis zur Schlussphase plätscherte das Spielgeschehen dann nur noch dahin. Auf beiden Seiten waren kaum noch Möglichkeiten. In der 84. Minute dann der Weckruf für beide Teams: Der eingewechselte Romario Hajrulla bekommt die Rote Karte zu sehen. Lok in Überzahl reagierte, erhöhte in den letzten Minuten den Druck – ohne den erhofften Erfolg.

Björn Joppe (Lok): „Wir haben einen schweren Gegner erwartet und über 90 Minuten zwei Mannschaften gesehen, die das selbe vorhatten: tief stehen und auf Konter. Niemand hat sich Räume gegeben, zwischendurch gab es dann mal die ein oder andere Torchance. Aber ich denke über die 90 Minuten war die Punkteteilung absolut verdient.“

Heiko Weber (ZFC): „Seit drei Spielen spielen wir anders als Mannschaft. Wir haben das Bewusstsein entwickelt, wie man verteidigt – wie man gegen bessere Mannschaften in dieser Regionalliga bestehen kann. Dass Leipzig eine starkes Team hat, haben wir heute gesehen. Sie haben heute ähnlich gespielt, wie wir es auch tun. Keiner wollte riskieren, dass man in einen Konter läuft. In zwei, drei Situationen hätten wir aber in Führung gehen müssen.“

ZFC Meuselwitz: Pachulski - Albert, Stenzel, Le Beau, Raithel - Ernst - Bürger, Yajima (88. Rudolph), Dartsch (64. Hajrulla) - Trübenbach, Giannitsanis

1. FC Lok Leipzig: Kirsten - Berger (71. Schulze), Zickert, Urban, Pannier - Schinke, Malone - Gottschick (66. Sindik), Pfeffer, Pommer - Steinborn

Tilman Kortenhaus

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