08. August 2018 / 01:55 Uhr

1. FC Lok Leipzig: Schlussphase nichts für schwache Nerven

1. FC Lok Leipzig: Schlussphase nichts für schwache Nerven

Udo Zagrodnik
IMG_0927 USER-BEITRAG
Paul Schinke schirmt den Ball ab. © Udo Zagrodnik
Anzeige

Die Probstheidaer Profis wurden mit 1:2 von Bischofswerda ausgekontert.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Leipzig. In der Regionalliga Nordost startete der 1. FC Lok Leipzig mit einem 3:0-Heimsieg gegen den ZFC Meuselwitz und einer 4:1-Auswärtspleite bei Viktoria Berlin. Nun folgte unter Flutlicht im heimischen Bruno das Loksche Spiel gegen den Bischofswerdaer FV. Und es kam alles ganz anders, als die meisten der 2.890 Zuschauer vermutet hatten. In dieser Begegnung erspielte sich Lok mehrere Eckbälle, ohne etwas daraus zu machen und vom Publikum gab es teils Pfiffe. Nach rund vierzig Spielminuten landete ein Ball von Ryan-Patrick Malone an der Querlatte des Gästetores. Was folgte war der Pausenpfiff vom Schiedsrichter Henry Müller. Assistiert wurde er von Max Burda und Richard Hempel.

DURCHKLICKEN: Udo Zagrodniks Bilder zum Spiel

Zur Galerie
Anzeige

Mit dem Wiederanpfiff kam Schiebock besser ins Spiel. Ja so sagt man auch zu den Oberlausitzern und gemeint ist eine regionale Schubkarre. Und die arbeitete nun mit Cleverness gegen die Profis aus der Messestadt. Per schnellem Konter an den linken Innenpfosten und ins Tor fiel das 0:1, Torschütze Thomas Petracek. Nur fünf Minuten später zischte ein Kopfball von David Urban am Gästetor vorbei. Klatschrhythmus des Publikums setzte ein. Inzwischen lief die Neunzigste und per weiterem Konter fiel das 0:2, Torschütze wieder Thomas Petracek. Es roch nach der Spielentscheidung. Der Doppeltorschütze ließ sich nun an der Eckfahne Tribünenseite von seinen Mitspielern feiern, zog diese Eckfahne heraus und sah dafür die gelb-rote Karte. Auswechslungen und die Trinkpause wurden noch nachgespielt. Die Probstheidaer versuchten noch etwas zu retten, und es wurden hektische Minuten.

 Zu diesem Zeitpunkt war der Autor schon (seit rund zehn Minuten) von der Tribüne rüber zur Gegengeraden gewechselt, um eine jüngere Fahne zu fotografieren: LOK FREUNDE, Sachsen & Thüringen (siehe meine Bildergalerie). Die Fans berichteten ihm, dass sie aus Zwenkau, Groitzsch, Pegau, Elstertrebnitz, Borna, Altenburg, Schmölln und Werdau kommen.

Das Spiel lief noch. Am Tor der Anzeigetafel, auf das die Loksche spielte, fiel der 1:2-Anschlusstreffer per Eigentor von Fernando Lenk. Und in der 94. Min fiel noch ein Tor. Es kam ein langer Ball fast über den gesamten Platz, den Ryan-Patrick Malone einköpfte. Der Schiedsrichter lief zur Eckfahne am Spielertunnel, beriet sich mit seinem Linienrichter, rundrum eine Spielertraube und das Lok-Tor wurde aberkannt. Es war eine umstrittene Abseitsentscheidung, was auch die bewegten Bilder im Mitteldeutschen Rundfunk unterstrichen. Von den Fans kamen einzelne Schieber-Rufe. Somit wurde es eine 1:2-Niederlage der Heiko-Scholz-Truppe gegen das von Erik Schmidt trainierte Team.

Das Fazit des Autors aus Regis-Breitingen

Die Messestädter und Neu-Profis aus dem Stadtteil Probstheida spielen zurzeit unter ihren Möglichkeiten, aktuell war das gegen den Aufsteiger. Da half auch die Imbissversorgung nichts (bei der brütenden Hitze), mit Roster & Co. und erfrischenden Getränken. Ja es gab mal Zeiten, da sind einige Gegner geschlagen nach Hause gefahren, auch große Namen, ähnlich wie einst (P.S. 1813) der französische Feldherr und Schlächter Kaiser Napoleon Bonaparte. Daran erinnert seit über 100 Jahren das nahe Völkerschlachtdenkmal und da ist in Stadionnähe ein Gasthaus das auch an Geschichte erinnert und heutig sein Bier selbst braut. Und dem Autor ist in diesem Bereich (Tram-Haltestelle) ein Laden der Lokschen Fanszene aufgefallen. Also, Lokomotive Leipzig, erwache auch auf dem Rasen!!!

Die Geschichten im Fußball sind wie ein Wellental

Der Autor aus Regis-Breitingen (Schreiber im SPORTBUZZER) erwähnte kürzlich, dass er mit dem altehrwürdigen Bruno Geburtstag hat und nun hat er gerundet, doch es lief nicht alles rund (siehe Spielbericht). Und in diesem Zusammenhang muss seine Geburtsstadt Altenburg genannt werden. Motor Altenburg sieht Schwarz und Gelb beinhaltet ein trauriges Kapitel, den Rückzug seiner ersten Elf aus der Landesklasse Thüringen aufgrund von Spielermangel. Lange ist es her, als Motor ganz oben mitspielte, in seinem noch heute gut erhaltenen und 22.000 Zuschauer fassenden Stadion, und auf auswärtigen Plätzen Massen anzog und zum Beispiel die grün-weiße BSG Chemie Leipzig das Fürchten lehrte. Da kann man nur wünschen, dass wieder bessere Zeiten kommen sollen.

Und hier geht’s zur Lokomotive und zur Fußball-Regionalliga, sowie zu den Pleißestädtern vom SV Regis-Breitingen.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt