15. Mai 2018 / 08:53 Uhr

1. FC Lok Leipzig trennt sich von neun Spielern

1. FC Lok Leipzig trennt sich von neun Spielern

Matthias Klöppel
Vor Anpfiff des letzten Saisonspiels gegen Hertha II werden neun blau-gelbe Abgänge verkündet.
Vor Anpfiff des letzten Saisonspiels gegen Hertha II werden neun blau-gelbe Abgänge verkündet. © imago/Beautiful Sports
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Lok Leipzig sagt neun Mal „Danke“ und verpflichtet vier neue Spieler - darunter Torwarttalent Lukas Wenzel.

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Leipzig. Es lief die 62. Spielminute, als Hiromu Watahiki nach seiner Einwechslung den Platz betrat. Trainer Heiko Scholz wollte dem Japaner noch etwas Spielzeit schenken. Wie auch Steffen Fritzsch und Maik Georgi, die in der 77. Minute zum Zuge kamen. Die drei Spieler werden den 1. FC Lok Leipzig im Sommer verlassen.

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„Ich bin froh darüber, noch mal einen Einsatz bekommen zu haben. Aber auch traurig, dass meine Zeit bei Lok zu Ende geht“, erklärte Watahiki nach dem 2:1- Heimerfolg gegen Hertha II, den der 30-Jährige mit seinen Teamkollegen gebührend in der Fankurve feierte. „Diese Stimmung. Das geht schon unter die Haut.“

Watahiki kickte seit Januar 2015 in Probstheida, bestritt 94 Pflichtspiele und traf fünf Mal ins Schwarze. Mit den Blau-Gelben verbindet er tolle Erinnerungen. Seine Highlights: der Aufstieg in die Regionalliga, die erste Begegnung mit Energie Cottbus und natürlich der Pokaltriumph gegen Lokalrivale Chemie. „Die Leute rufen heute noch zu mir: Derby-Sieger, Derby-Sieger“, lächelt der Mittelfeldakteur, der beim Sachsenpokal-Viertelfinale 2016 in Leutzsch den Siegtreffer für seine Farben erzielte. Wo es ihn nun sportlich hinverschlägt, sei völlig offen.

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Neben Watahiki, Fritzsch und Georgi werden auch Marcel Trojandt, Paul Maurer, Andy Wendschuch, Matus Lorincak, Christian Hanne sowie Ersatzkeeper Pascal Gaedke dem Klub den Rücken kehren. Die neun Spieler wurden vor der Hertha-Partie offiziell verabschiedet, außer Gaedke kamen alle zum Einsatz. Die Vereinsführung bedankte sich jeweils mit einem Erinnerungsfoto. Die Fans bekundeten ihre Anerkennung mit Lobgesängen und Beifallklatschen. Urgestein Andy Wendschuch erhielt stehende Ovationen bei seiner Auswechslung.

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Klar ist: Lok steht ein großer Umbruch bevor. Nicht nur wegen der neun Abgänge, sondern auch durch die Umstellung auf Profitum. Als Neuzugänge sind bislang Lovro Sindik, Kevin Schulte und Pascal Pannier eingetütet – sowie seit gestern Lukas Wenzel. Der 19-jährige Torwart wechselt vom 1. FC Nürnberg und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

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