26. März 2018 / 16:06 Uhr

U15 des 1. FC Lok Leipzig steht im Landespokalfinale

U15 des 1. FC Lok Leipzig steht im Landespokalfinale

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1. FC Lok Leipzig im Landespokalfinale USER-BEITRAG
1. FC Lok Leipzig im Landespokalfinale! © 1. FC Lok Leipzig
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Durch einen klaren Sieg beim „Pokal-Schreck“ SG Weixdorf stehen die Blau-Gelben nach zehn Jahren wieder im Pokalfinale.

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Weixdorf. Mit einer souveränen Leistung gelingt der U15 des 1. FC Lok Leipzig ein verdienter und am Ende auch deutlicher 5:0-Sieg im Landespokal-Halbfinale über die SG Weixdorf. Dadurch werden die Probstheidaer nach zehn Jahren wieder das Pokalfinale am 20.05.18 in Oelsnitz/V. bestreiten.

„Wir hatten schon eine klare Vorstellung, was uns in Weixdorf erwarten wird.“, sagte Co-Trainer Wulf nach der Begegnung. Man habe sich im Vorfeld bei Dynamo informiert. Die Weixdorfer Elf, die mit neun Spielern der Mannschaft aufliefen, die sensationell die U15 von Dynamo Dresden im Elfmeterschießen aus dem Pokal geworfen hatten, würden mit Leidenschaft, Einsatz, Wille, Kampf und ihren Anhang in dieses, für sie zum Spiel des Jahres ausgerufenen Partie gehen. Alles die Dinge, die die Blau-Gelben in der Vorwoche in Dresden hatten vermissen lassen. Daher musste man von Anfang an erst einmal dagegenhalten und gleich ins Spiel kommen. Aber man wollte auch Fussballspielen und Ball und Gegner laufen lassen, da man, so Wulf, spielerisch leichte Vorteile in den eigenen Reihen annahm.

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Das Trainerteam Mauerer/Wulf/Reißig hatte ihre Mannschaft in einem 4-3-2-1 aufgestellt. Weixdorf sollte die ersten Bälle spielen und 20 Meter vor der Mittellinie nach außen gelenkt und dann attackiert werden. Dadurch erhoffte man sich Ballgewinne bzw. den Zwang der Gastgeber, lange Bälle auf die Lok- Abwehrkette zu spielen. Der vor dieser Kette stehende Sechser lieferte laut Co-Trainer Wulf eine ganz starke Partie ab und belohnte sich auch mit einem Tor. Die Außen standen breit und konnten regelmäßig bis zur Grundlinien gelangen und mit den entsprechenden Hereingaben gefahr heraufbeschwören. Auch in der Abwehr agierten die Blau-Gelben gegenüber der Partie in Dresden völlig verwandelt. Der lief Ball sicher hintenherum und die Maßgabe auch einmal mit einem Kontakt eine Situation aufzulösen und einen sicheren Ball dem Herausspielen vorzuziehen, sei, so Wulf, bei Bedarf umgesetzt worden. In die Karten spielte den Probstheidaern, dass in der 15. Minute ein Pass in die Tiefe perfekt mit einem Lupfer ins rechte Eck zum 1:0 verwandelt wurde. Und nur zwei Minuten später gelangt ein Freistoß aus der Leipziger Hälfte direkt zu einem sich freigelaufenen Blau-Gelben, der aus acht Metern zum 2:0 einnetzen kann. Dieser Doppelschlag erwies sich für die nie aufsteckenden Weixdorfer im Nachgang als zu schwere Hypothek, deren Fernschüsse und Freistöße bei diesem Spiel nicht die Gefährlichkeit des Pokalviertelfinals entwickelten. Die Entscheidung fiel letztlich nach zwei ausgelassenen Großchancen in der 45. Minute, als das 3:0 den Weg in das Finale anbahnte. Mit den Toren in der 56. und 71. Minute stellten die Probstheidaer den 5:0-Endstand her.

Bilanzierend fasste Co-Trainer Wulf zusammen, dass man jederzeit das Spiel unter Kontrolle gehabt habe. Die Trainer seien mit Leistung des heutigen Spiels sehr zufrieden. Man habe gut gespielt und keine großartigen Chancen zugelassen. Die Spieler suchten und fanden die Lücken, um zum Erfolg zu kommen. Die Mannschaften hätten sich nichts geschenkt, die Zweikämpfe seien angenommen worden, aber man habe ein faires Pokalmatch gesehen. Die Mannschaft habe in Dresden viel falsch gemacht, die Woche hart trainiert und diesmal das umgesetzt, was besprochen worden sei. „Alles, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir umgesetzt. Wir haben immer - mit Ausnahme der letzten zehn Minuten - einen Weg nach vorn gesucht und gefunden. Wir sind stolz und froh, dass unsere Mannschaft im Finale steht!“, sagte Wulf nach dem Spiel.

Es bliebe aber keine Zeit zum Ausruhen, da schon am Mittwoch das nächstes Spiel in der Liga gegen den CFCU14 anstünde. Der Schwung des Pokalspiels soll auch in der Liga erhalten bleiben.

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