Wird es so nicht mehr geben: Mario Basler mit Lok-Schal. © Christian Modla

1. FC Lok Leipzig und Mario Basler gehen getrennte Wege

Beide Seiten haben sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt.

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Leipzig. Etwas mehr als ein Jahr hielt die Verbindung. Nun ist Schluss. Der 1. FC Lok Leipzig und Sportdirektor Mario Basler haben sich getrennt. Wie der Fußball-Oberligist am Freitag mitteilte, werde die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung und im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Demnach habe Basler den Club gebeten, den eigentlich noch bis zum 30. Juni laufenden Kontrakt vorzeitig aufzulösen. "Nach interner und intensiver Beratung haben Vorstand und Aufsichtsrat dem Wunsch entsprochen", heißt es in der veröffentlichten Erklärung der Probstheidaer.

Der ehemalige Nationalspieler hatte am 21. Januar 2015 bei den Blau-Gelben unterschrieben. Die Euphorie um die Personalie war groß. Von Basler erhoffte sich der Oberligist viel. Doch die Wünsche wurden rasch enttäuscht. Bereits nach dem abgebrochenen Spiel in Erfurt und dem verpassten Aufstieg dachte Basler laut über einen Abschied nach. Im Verlauf der aktuellen Saison wurde er immer seltener im Bruno-Plache Stadion gesehen. Bereits am 12. November berichtete die LVZ, dass Basler heimlich, still und leise als Sport-Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft mbH abgelöst worden war und keine Unterschriftberechtigung mehr besaß. Er blieb aber Sportdirektor, bis jetzt.

Beide Seiten begleiten den nun endgültigen Abschied mit huldvollen und lobenden Worten. "Mario Basler hat den Verein in hervorragender Weise vertreten und die vorgegebenen Aufgaben mehr als erfüllt", lässt sich der Aufsichtsratsvorsitzende Olaf Winkler zitieren. "Wir hatten eine vertrauensvolle und konstruktive Zeit. Wir akzeptieren die Entscheidung mit Bedauern und wünschen Mario für die Zukunft alles Gute."

Basler selbst spricht von einer interessanten und spannenden Zeit bei den Blau-Gelben "Ein großartiger Verein mit tollen Fans, großer Vergangenheit - aber auch großer Zukunft. Ich verlasse den Verein mit dem Gefühl, eine Mannschaft mit Potential zu hinterlassen und bin fest von dem Aufstieg zum Saisonende überzeugt", so der ehemalige Nationalspieler. Er habe sich auch in schwierigen Zeit stets auf Präsident Jens Kesseler und Winkler verlassen können.

Basler begründete seine Entscheidung damit, bei der bevorstehenden EM in Frankreich als Experte arbeiten zu wollen. „Die Europameisterschaft steht vor der Tür, da gibt es einige Anfragen an mich. Ich hätte nicht mehr die Zeit gehabt, mich intensiv um den Verein zu kümmern“, sagte der frühere Bundesligaprofi. Andere Gründe habe es nicht gegeben.

Region/Hannover

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