25. März 2018 / 17:12 Uhr

1. FC Magdeburg ringt VfL Osnabrück nieder und bleibt auf Zweitliga-Kurs

1. FC Magdeburg ringt VfL Osnabrück nieder und bleibt auf Zweitliga-Kurs

dpa
Magdeburg-Trainer Jens Härtel
Magdeburg-Trainer Jens Härtel © 2018 Getty Images
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FC Rot-Weiß Erfurt gewinnt die Begegnung gegen Fortuna Köln mit 2:1. Der Hallesche FC mit überzeugendem 3:0-Auswärtssieg bei SG Sonnenhof Großaspach.

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Magdeburgs Zweitliga-Traum lebt weiter. Mit dem 19. Saisonsieg verteidigte der FCM den zweiten Tabellenplatz. Vor 18 616 Zuschauern trafen Philip Türpitz (56.) und Tobias Schwede (90.+1.). Der FCM hat nun zwei Punkte Vorsprung vor dem vierten Platz, aber zwei Spiele weniger auf dem Konto als der Karlsruher SC. Im ersten Durchgang fehlten den Gastgebern Ideen oder das Timing bei den Pässen. Nach der Pause wurde die Partie nicht wirklich besser. Zahlreiche kleine Nickligkeiten und ungenaue Zuspiele behinderten den Spielfluss. Magdeburg war weiter die aktivere Mannschaft und belohnte sich schließlich. „Wir schauen nur auf uns. Wir müssen unsere Spiele ziehen, so oder so“, sagte FCM-Trainer Jens Härtel.

Sportfreunde Lotte - Chemnitzer FC 3:1

Nach dem verlorenen Abstiegsduell fand CFC-Coach David Bergner klare Worte: „Es war unerklärlich, wie wir die ersten 20 Minuten gespielt haben. Ein paar Spieler haben nicht die Leistung gebracht, die man im Abstiegskampf zeigen muss.“ Das Spiel wurde nach gut 60 Minuten unterbrochen. Nachdem Referee Benedikt Kempkes erst Bergner auf die Tribüne und dann Stürmer Daniel Frahn wegen Meckerns innerhalb von Sekunden zweimal Gelb gab - und damit mit Gelb-Rot vom Platz geschickt hatte, drängten einige CFC-Fans in den Innenraum. Ein Platzsturm wurde jedoch verhindert. Nach knapp 15 Minuten ging es weiter. Chemnitz lieferte in der ersten Hälfte gar nichts ab, wachte erst nach dem Platzverweis auf. „Gelb war ok, Gelb-Rot absolut übertrieben und passt zu der katastrophalen Leistung, die der Schiedsrichter heute angeboten hat“, ereiferte sich Frahn. Zum ersten Nichtabstiegsplatz, auf dem Lotte steht, fehlen sieben Zähler.

Mehr News aus der 3. Liga

FC Hansa Rostock - FC Carl Zeiss Jena 0:0

Hansa Rostock hat seine sportliche Talfahrt fortgesetzt. Und macht sich so langsam seine zuvor tolle Saison zunichte. Das Remis gegen Aufsteiger Jena war das schon sechste sieglose Spiel in Serie. In den vergangenen drei Partien gelang kein Tor. „Wir üben derzeit über die Außen zu wenig Druck aus, spielen zu aufwendig Fußball. Meine Jungs sind teilweise noch zu grün“, sagte Dotchev, der zwei nicht gegebene Elfmeter für sein Team monierte. Rostock fand kaum Mittel, um die kompakt stehenden Thüringer in Verlegenheit zu bringen. „Wie haben wieder einen Punkt geholt, haben wenig zugelassen gegen einen spielerisch starken Gegner. Jetzt müssen wir vorne noch mutiger spielen“, sagte Jenas Angreifer Timmy Thiele. Sein Trainer Mark Zimmermann meinte: „Bei einem guten Gegner war es sehr wichtig für uns, die Null zu halten und einen Punkt mitzunehmen.“

Hansa Rostock: Die Einzelkritik vom 31. Spieltag

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FC Rot-Weiß Erfurt - Fortuna Köln 2:1

Erfurts Trainer Stefan Emmerling hatte nach dem Insolvenzanmeldung sportliche Fairness angemahnt. Und die setzt sein Team um. Nach fünf sieglosen Spielen nacheinander war es gegen den Tabellenfünften aus Köln der erste Erfolg seit dem 18. Februar. „Der Sieg war für die Stimmung und die in den letzten Wochen geschundene Seele sehr wichtig. Wir wollen uns bis zum Saisonende teuer verkaufen“, sagte Emmerling. Dabei profitierten die Thüringer zwar von einer fast 85 Minuten dauernden Überzahl. Mit dem Erfolg zogen die Rot-Weißen an Werder Bremen II vorbei auf den vorletzten Tabellenplatz. Allerdings bekommen die Thüringer durch den Insolvenzantrag am Saisonende neun Punkte abgezogen, so dass der Abstieg acht Spieltage vor Schluss praktisch besiegelt ist. „Wir sind alle Profis, egal wie die Situation aussieht, müssen wir weiter Gas geben und kämpfen.“

JETZT Durchklicken: Bilder zum Auswärtssieg des Halleschen FC in Großaspach

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SG Sonnenhof Großaspach - Hallescher FC 0:3

Nach dem souveränen Auswärtssieg und drei wichtigen Punkten für den Klassenverbleib war Halles Trainer Rico Schmitt hochzufrieden. „Heute hat die Mannschaft ein ganz anderes Gesicht als beim Pokal gezeigt. Ich bin wahnsinnig stolz auf mein Team. Wir sind einen Schritt weiter was den Klassenverbleib betrifft“, sagte der Coach, der zuletzt immer wieder „Schmitt-raus-Rufe“ hören musste. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus, die Fans wollen ihn nicht mehr. Die Zeichen stehen auf Trennung. Auch ohne sieben verletzte Spieler sowie die gesperrten Stefan Kleineheismann und Klaus Gjasula machten Toni Lindenhahn (27./54.) und Daniel Bohl (52. Minute) die Landespokalpleite gegen Magdeburg zumindest etwas vergessen. Spielerisch war es das beste Spiel seit langem. Und für Lindenhahn waren es die ersten Tore seit mehr als 20 Monaten.

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FSV Zwickau - VfR Aalen 2:2

Trotz der famosen Aufholjagd übte Zwickaus Kapitän Ronny König Kritik. „Bei aller Freude über den Punkt müssen wir intern auch über die erste Viertelstunde reden“, sagte der Stürmer. „Wie wir uns da präsentiert haben, das geht gar nicht. Wenn da drei, vier Prozent fehlen, hat man gegen keinen Gegner in dieser Liga eine Chance.“ Dennoch holte sich die Elf des scheidenden Coaches Torsten Ziegner einen weiteren Punkt für den Klassenverbleib. Bereits nach zehn Sekunden lag der FSV zurück. Und nach zehn Minuten stand es 0:2. Die beiden eingewechselten Daniel Gremsl (80.) und Fabian Schnabel (87.) sorgten noch für den Ausgleich. „Als wir das 0:2 kassierten, wussten wir gar nicht, wie uns geschah. Aber was danach von meinem Team kam, verdient Respekt. Die Einwechsler haben gut eingeschlagen“, sagte Ziegner, dessen Team am Ende auch hätte gewinnen können.

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