10. August 2018 / 15:36 Uhr

1. FC Rot-Weiß Achim: Aufsteiger ganz forsch

1. FC Rot-Weiß Achim: Aufsteiger ganz forsch

Patrick Hilmes
Die sollen sich nach uns richten, nicht wir auf sie, so Bülent Kaksi, Trainer des 1. FC Rot-Weiß Achim.
"Die sollen sich nach uns richten, nicht wir auf sie", so Bülent Kaksi, Trainer des 1. FC Rot-Weiß Achim. © Björn Hake
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"Wir werden nichts mit dem Abstieg zu tun haben", sagt Trainer Andreas Taubhorn

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Aufsteiger, das sind zumeist zurückhaltende Mannschaften. Immerhin spielen sie in einer neuen Liga, der Großteil der anderen Mannschaften hat in dem Punkt mehr Erfahrung. Manche Teams haben in der vergangenen Saison gar noch eine weitere Liga höher gespielt, in diesem Fall Landesliga. Da machen sich die Neuen aus der Kreisliga meistens eher klein, besser unter- als überschätzt werden. Doch nicht so der 1. FC Rot-Weiß Achim. „Ich gehe fest davon aus, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden“, spiegelt Coach Andreas Taubhorn mit dieser Aussage das Achimer Selbstbewusstsein wider.

Gibt es dann Mannschaften, die sich auch als Aufsteiger so mutig präsentieren, dann sind es zumeist Teams, die in ihrer Konstellation schon lange zusammen sind – Trainer wie Spieler. Doch auch diese Regel brechen die Achimer. Dem Trainer Costa Efeoglu – er gab sein Amt aus beruflichen Gründen ab – folgte das Trainerteam Andreas Taubhorn/Bülent
Kaksi. Beide seien laut Taubhorn nicht immer einer Meinung, kämen am Ende aber immer auf einen Nenner. Und genau das sei gut so. „Das passt schon sehr gut zusammen“, betont Taubhorn.

Gut zusammen passe auch ihr Kader, obwohl neun Neue bei zwei Abgängen zu integrieren sind. „Aber es hat sich schon alles sehr gut eingespielt, bei uns im Trainerteam und auch in der Mannschaft. Einige sind ja auch Rückkehrer“, erzählt Taubhorn und meint damit unter anderem die Kaldiricis Ahmet und Behcet. Beide Coaches versuchen sich im Spagat zwischen Autorität und Freund. Dasselbe gilt für die Vorbereitung. „Im Training wird geackert, da sind wir knallhart, danach wird dann wieder gestreichelt“, erzählt Taubhorn schmunzelnd.

Er sieht seine Mannschaft derzeit bei 90 Prozent, „die restlichen zehn kommen durch die Spiele.“ Gerade die ersten Partien seien richtungsweisend für sein Team. Welche Richtung der
 TSV Etelsen einschlagen wird, da ist sich Taubhorn sicher: „Ottersberg und Hambergen sind auch sehr stark. Zudem ist der VSK nicht zu unterschätzen. Aber Etelsen wird einen Durchmarsch hinlegen. Das ist die stärkste Mannschaft.“

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