07. Oktober 2018 / 17:49 Uhr

"Auch wenn wir das jede Woche sagen" - der 1. FC Wunstorf muss sich endlich steigern

"Auch wenn wir das jede Woche sagen" - der 1. FC Wunstorf muss sich endlich steigern

Stephan Hartung
Julian Geppert ärgert sich über die bittere Niederlage.
Das gibt es doch nicht: Julian Geppert und der 1. FC Wunstorf verlieren in Braunschweig deutlich. © Christian Hanke
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Sie waren guten Mutes und legten auch gar nicht schlecht los. Und doch hat der 1. FC Wunstorf in der Oberliga die nächste Niederlage kassiert, ein 0:4 bei Eintracht Braunschweig II. Die Barnestädter verlieren langsam, aber sicher den Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

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Natürlich hatten sie sich mehr erhofft - doch mal wieder ging der 1. FC Wunstorf in der Oberliga Niedersachsen als Verlierer vom Platz. „Wir sind enttäuscht, denn nach dem Sieg im Pokal gegen Hildesheim waren wir guten Mutes“, sagte Andreas Schmitz, Sprecher der Wunstorfer. Doch im Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Braunschweig setzte es eine herbe 0:4 (0:3)-Niederlage.

"Phasenweise waren wir sogar besser."

Die Gäste mussten auf Ousmane Soumah, Deniz Aycicek und Julian Geppert verzichten. Trotz der Umstellungen kamen sie aber gut in die Partie. In den ersten 20 Minuten gestalteten sie die Begegnung ausgeglichen, „mindestens ausgeglichen, phasenweise waren wir sogar besser“, schilderte Schmitz.

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Mit ihrer ersten Möglichkeit ging die Eintracht-Reserve in Führung. Eric Veiga schlenzte einen Freistoß über die Mauer hinweg zum 1:0 ins Netz (23.). Für den verunsicherten FC kam diese Szene einem Bruch im Spiel gleich, plötzlich ging gar nichts mehr.

Wunstorfer druckvoller

Dominik Frank (35.) und Meik Erdmann (43.) erhöhten noch vor der Pause, beide Tore resultierten aus Angriffen über die rechte Braunschweiger Angriffsseite. Zum Beginn des zweiten Durchgangs agierten die Wunstorfer wieder etwas druckvoller. Zunächst erhielten sie nach einem Foul an Maurice Kirsch (50.) keinen Elfmeter, dann scheiterte der eingewechselte Dominik Capellan (58.) bei einer Chance auf den Anschlusstreffer.

Weitere Möglichkeiten gab es kaum, weil die Gastgeber geschickt die Räume zustellten. Für die Entscheidung sorgte Salih Ayyaz (83.), als er einen FC-Ballverlust im Strafraum zum 4:0 nutzte.

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„Der Sieg für Braunschweig ist vielleicht zwei Tore zu hoch ausgefallen, ist aber verdient. Wir haben uns kaum Chancen erspielen können“, sagt Schmitz - und blickte zum kommenden Wochenende. „Wir müssen uns jetzt den Mund abwischen und hoffen, dass es gegen Cloppenburg besser wird – auch wenn wir das jede Woche sagen.“

Kontakt droht abzureißen

Der 1. FC Wunstorf hat bereits jetzt einen enormen Rückstand auf das hintere Tabellenmittelfeld und muss aufpassen, dass er den Kontakt nicht komplett verliert.

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