15. Januar 2018 / 22:42 Uhr

100 000 Euro Geldstrafe: So dreist behandelt Aubameyang den BVB

100 000 Euro Geldstrafe: So dreist behandelt Aubameyang den BVB

Sönke Gorgos
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Die Zeit von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB ist abgelaufen.
Die Zeit von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB ist abgelaufen. © imago
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Der Mittelstürmer will Borussia Dortmund noch im Winter verlassen. Für die Durchsetzung dieses Wechselwunsches ist er offenbar bereit, alles auf eine Karte zu setzen.

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Bei Borussia Dortmund überschlagen sich die Ereignisse: Nach der erneuten Suspendierung von Superstar Pierre-Emerick Aubameyang scheint das Tischtuch endgültig zerschnitten zu sein. Für sein unentschuldigtes Fehlen bei einer wichtigen Mannschaftsbesprechung muss der 28-Jährige nun sogar 100 000 Euro Strafe zahlen - und bekommt wohl trotzdem seinen Willen: Einen Transfer noch in der Winterpause.

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​Der FC Arsenal möchte den Problemstürmer offenbar verpflichten und bietet englischen Medienberichten nun rund 60 Millionen Euro Ablöse, nachdem der neue Head of Recruitment Sven Mislintat (der Aubameyang einst nach Dortmund lotste), die Transfers des Gabuners und von Henrikh Mkhitaryan (Manchester United) empfohlen hat. Sie sollen bei den Londonern Alexis Sanchez ersetzen, der seinerseits vor einem Wechsel zu ManUtd steht.

Vor dem Bayern-Spiel flog er nach Hause

Aubameyangs Manöver in Dortmund sind mittlerweile so durchsichtig wie dreist: Nach Informationen der Bild hat Aubameyang seinen Wechselwunsch bereits vor dem Pokal-Achtelfinale gegen Bayern München hinterlegt. Als die Dortmunder Bosse Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc dem widersprachen, schon er eine Verletzung vor und trat noch vor dem Spiel die Heimreise an.

Obwohl das Gehalt von Aubameyang nicht nur einmal angehoben wurde (auf rund 10 Mio. Euro pro Jahr) leistete der Afrikaner sich immer wieder Aussetzer. "Wir haben ein sehr kontroverses Gespräch mit ihm geführt. Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Aber so geht es nicht weiter, das können wir nicht mehr tolerieren", sagte Zorc nach der letzten Eskapade. Aubameyang ist offenbar jedes Mittel recht: Durch Vater Pierre inszenierte er eine Rassismus-Debatte (die auf Kicker-Reporter Carlo Wild zurückgeht), um die Freigabe zu bekommen - ein billiges Schmierentheater.

Leicht war die Beziehung zwischen dem BVB und seinem Torjäger nie - Ärger gab es immer wieder, auch, weil Aubameyang immer wieder Wechselspekulationen befeuerte. Umso verwunderlicher, dass Aubameyang inzwischen seit fast fünf Jahren für den BVB spielt und einer der dienstältesten Akteure im Kader ist...

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