06. März 2018 / 14:27 Uhr

12:0-Kantersieg für FC Insel Usedom

12:0-Kantersieg für FC Insel Usedom

Detlef Spiller
Philipp Rüh (l.) vom FC Insel Usedom und der „Old- Boy“-Spieler Tomasz Polarczyk (einst beim FCU) im Kampf um den Ball.
Philipp Rüh (l.) vom FC Insel Usedom und der „Old- Boy“-Spieler Tomasz Polarczyk (einst beim FCU) im Kampf um den Ball. © Detlef Spiller
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Die Bansiner Landesklassekicker gewinnen einen Test bei den Old Boys.

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Swinemünde/Bansin. Für das wegen der Unbespielbarkeit des Bansiner Fußballplatzes abgesagte Landesklassespiel gegen Eintracht Behrenhoff hatte der FC Insel Usedom kurzfristig eine Alternative gefunden. In Swinemünde war der Kunstrasenplatz bestens vom Schnee geräumt. Der Seebadverein nahm die Einladung der „Old Boys“ zu einem Trainingskick dankend an. „Es waren optimale Bedingungen, um mit einem Testspiel im Rhythmus zu bleiben. Kein Hallentraining oder Strandlauf kann dies ersetzen“, lobte FCU-Trainer Hagen Reeck, der nur elf Spieler zur Verfügung hatte und bei diesem 12:0-Sieg ein souveräner Unparteiischer war.

Bis zur Halbzeit hielten die Polen ordentlich dagegen. Moritz Grambow-Knuth, Kostiantyn Karaman und Philipp Rüh hatten bisher getroffen. Aber auch FCU-Schlussmann Andrzej Fica hatte zu tun. Er parierte zwei „Hundertprozentige“ (9./20.), während Danilo Pröhl einen gefährlichen Schuss abgeblockt hatte. Der 40-Jährige begann als Mittelstürmer, bereitete das Führungstor mustergültig vor und vergab ein Kopfballtor nur knapp. Auch Rechtsverteidiger Nico Sander imponierte mit großem Engagement. Beim 2:0 (26.) durch Karaman erlief er sich einen schon „abgeschriebenen“ Ball noch vor der Grundlinie und legte für den Torschützen auf.

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Nach der Pause nahm Reeck einige Positionswechsel vor. Die läuferischen Vorteile der Bansiner wurden immer deutlicher. Swinemünde hatte einstige FCU-Spieler in seinem Aufgebot. Routinier „Eddi“ Wojcicki als Abwehrchef und die einstigen Leistungsträger Tomasz Polarczyk, Michal Protasiewicz und Kornell Pflantz agierten im Mittelfeld. Die Polen igelten sich nach der Pause nicht ein. Sie versuchten spielerische Akzente zu setzen. In der Rückwärtsbewegung hatten die Old Boys aber große Schwächen. Sie liefen wiederholt in die blitzschnellen Konter der Deutschen. Der Schnelligkeit von Grambow-Knuth, Karaman, Rüh, Sander und Hus setzte die Defensive des Gastgebers nur noch wenig entgegen. „Wie wir die Abseitsfallen aushebelten, hat mir gefallen“, war Reeck insgesamt zufrieden.

FCU: Fica – Sander, Wozny, Bahr, Bartl – Jakub – Hus, Grambow/Knuth – Rüh, Pröhl, Karaman.
Tore: Hus, Karaman (je 3), Grambow/Knuth, Rüh (je 2), Sander, Wozny.

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