Diesen Ball von Anker-Stürmer Sebastian Schiewe (l.) muss Torwart Phillip Schneider passieren lassen. Schiewe erzielte gegen den Eichholzer SV ingesamt vier Tore. Diesen Ball von Anker-Stürmer Sebastian Schiewe (l.) muss Torwart Phillip Schneider passieren lassen. Schiewe erzielte gegen den Eichholzer SV ingesamt vier Tore. © Peter Preuß
Diesen Ball von Anker-Stürmer Sebastian Schiewe (l.) muss Torwart Phillip Schneider passieren lassen. Schiewe erzielte gegen den Eichholzer SV ingesamt vier Tore.

13:4 - Anker-Torreigen beim Verbandsligisten

Wismarer Oberligateam gewinnt beim Eichholzer SV deutlich / Schiewe erzielt vier Treffer gegen Rand-Lübecker / In einer Woche kommt Bundesligist Hertha

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Eichholz-Lübeck/Wismar. Christiano Dinalo Adigo, Trainer des
Fußball-Oberligisten FC Anker Wismar, strahlte nach dem Schlusspfiff des
Schiedsrichters Yannick Meyer (Schleswig-Holstein) über das ganze
Gesicht. Denn sein Team hatte am Mittwochabend auf dem Kunstrasenplatz
beim Eichenholzer SV (Lübeck) ein Torfestival veranstaltet. Mit 13:4
siegten die Wismarer beim Verbandsligisten (Schleswig-Holstein). Damit
bleiben die Schützlinge von Trainer Adigo auch im dritten Testpiel ohne
Niederlage und haben immerhin 30 Tore erzielt.

Dennoch war Adigo nach der ersten Halbzeit stinksauer über die vier
Gegentore, die sein Team kassierte. „Zehn Minuten lang hat die Abwehr
gepennt. Sehr konzentriert machen wir drei Tore und liegen mit 3:0 in
Front. Normalerweise hätten wir 6:0, 7:0 führen müssen. Dann kommt der
,Bruder’ Leichtsinn, und wir spielen Harakiri. Überheblichkeit wird
nicht nur im wahren Leben, sondern auch im Fußball bestraft.
Individuelle Fehler haben den Gegner aufgebaut“, so die Analyse von
Adigo.

„Vier Gegentore habe ich in einem Spiel in einer Halbzeit noch
nicht bekommen“, ärgerte sich Anker-Keeper Jakub Kosoriek über seine
Vorderleute. Er hatte in der ersten Halbzeit den Vortritt vor
Stammtorwart Mauritz Missner erhalten. Auch Stürmer Sebastian Schiewe,
der gut drauf war und vier Bälle im gegnerischen Gehäuse unterbringen
konnte, schüttelte nur mit dem Kopf: „Das darf uns eigentlich nicht
passieren.“

Neuzugang Guilherme Lima, er kam vom FC Hansa Rostock II, war aber mit
der Leistung seines neuen Teams zufrieden. „Ich denke, wir haben das
ganz gut gemacht“, sagte Lima, der nach einer Woche Urlaub wieder zur
Mannschaft stieß.

Trainer Christiano Dinalo Adigo wollte keinen Spieler aus dem Team
herausheben. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, meinte er.
Seine Kabinenansprache in der Halbzeitpause hat vor allem die Abwehr um
Mannschaftskapitän Philipp Unversucht wachgerüttelt. Unversucht sorgte
durch sein leichtsinniges Zweikampfverhalten in der 44. Minute dafür,
dass Kubasamba Lome für den Eichenholzer SV den 4:4-Ausgleichtreffer
erzielen konnte. Doch mehr ließen die Gäste an diesem Tag nicht mehr zu.

Morgen reist das Anker-Team nach Ratekau bei Lübeck. Dort ist ab 14
Uhr der TSV Pansdorf Gastgeber für den Krämer-Cup, den die Wismarer im
Vorjahr gewannen. Gespielt wird mit vier Mannschaften.

Neben dem FC Anker Wismar sind der Seeretzer SV, der VfL Bad
Schwartau und die TSG Pansdorf (alle Schleswig-Holstein) mit dabei. Und
in einer Woche kommt dann der Bundesligist Hertha BSC Berlin ins
Wismarer Kurt-Bürger-Stadion. Das Spiel wird am 21. Juli um 17.30 Uhr
angepfiffen. Karten gibt es in den OZ-Verlagshäusern in Wismar und
Grevesmühlen sowie in der Geschäftsstelle des FC Anker im
Kurt-Bürger-Stadion.

Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Schwerin-Nordwestmecklenburg FC Anker Wismar 1997 FC Anker Wismar (Herren)

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