Dominic Peitz Holstein-Routinier Dominic Peitz blieb gegen Chemnitz ohne Verwarnung und steht somit für das Spitzenspiel in Regensburg zur Verfügung. © Paesler
Dominic Peitz

„14 und 4“ statt „17 und 4“

Peitz und Hoheneder ohne Sperre vor den Top-Spiel in Regensburg

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Bei Zockern sehr beliebt ist „17 und 4“. Beim seit neun Spielen ungeschlagenen Fußball-Drittligisten Holstein Kiel hieß es am Sonnabend beim 2:0 gegen den Chemnitzer FC „14 und 4“. Vorbelastet mit 14 Gelben Karten war Leitstorch Dominic Peitz in die Heimpartie gegangen. Eine weitere hätte eine Sperre ausgerechnet für das Top-Spiel des Tabellenzweiten beim Verfolger Jahn Regensburg am kommenden Sonnabend nach
sich gezogen.

Doch der 32-jährige Mittelfeldkämpfer blieb dank einer gehörigen Portion Cleverness von derartigem Ungemach verschont.  Und bekam Hilfe vom Duo Markus Anfang/Tom Cichon. Das Kieler Trainergespann hatte sich Mitte der zweiten Halbzeit angesichts der 2:0-Führung des eigenen Teams kurz ob einer möglichen Auswechslung Peitz‘ beraten. „Das wäre aber das falsche Signal für die Mannschaft gewesen. Schließlich wollten wir nach zuletzt zwei Unentschieden dieses Spiel unbedingt gewinnen“, sagte Anfang später. Stattdessen wurde Defensiv-Allrounder Niklas Hoheneder ins Rennen geschickt.

Der 30-jährige Hoheneder habe Peitz, so Anfang, stark geholfen bei der Arbeit im defensiven Mittelfeld. Mit einem Risiko in den Stutzen. Denn der Österreicher hatte die Last von vier Gelben Karten auf dem persönlichen Konto zu tragen. Eine weitere hätte für ihn das Aus in Regensburg bedeutet. Doch auch  Hoheneders Auftritt blieb ohne Karten-Folgen. Gut für die KSV Holstein, schlecht möglicherweise für den SSV Jahn.Der hatte bei seiner Partie in Wiesbaden beim Versuch „2 in 10“ alles verspielt.

Sowohl Thommy (84.) als auch Lais (90.+4)  scheiterten mit späten Strafstößen an Wehen Wiesbadens Elfmeterkiller  Markus Kolke. „Das ist ja ein Ding“, lachte Holstein-Verteidiger Dominik Schmidt, als er von dieser Kuriosität im Doppelpack erfuhr. „Ich habe aber meinem Kumpel Manuel Schäffler gesagt, er könne mit Wehen uns gerne mal helfen“, so das Mentalitätsmonster der Störche weiter.  Alles reine Nervensache im Aufstiegsrennen eben.

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