05. Juni 2017 / 15:51 Uhr

2:0, 2:3, 4:3! VfL Germania Ummern gewinnt gegen den VfL Wittingen nach Achterbahnfahrt den Kreispokal

2:0, 2:3, 4:3! VfL Germania Ummern gewinnt gegen den VfL Wittingen nach Achterbahnfahrt den Kreispokal

Yannik Haustein
Ummern ist Kreispokal-Sieger: Am Erfolg beteiligt waren (h. v. l.) Peter Herrewig (Wittinger Brauerei), Matthias Heilmann, Jannik Wilkens, Jonas Wilkens, Tobias Krüger, Andrej Sterz, Melvin Graberg, Fabian Kuhls, Steffen Karwehl, Maximilian Kutz, Sebastian Kuhls, Adrian Schneider; (M. v. l.) Melvin Riesch, Vitali Sterz, Hendrik Lux, Maurice Kutz, Leon Lave, Nils Wagener, Philipp Kuhls; (v. v. l.) Jonas Winkelmann, Marvin Kuhls, Stefan Fricke, Alexander Miller, Philip Krüger, Christopher Bartsch
Kreispokal-Sieger 2017: Der VfL Germania Ummern. © Foto: Michael Frabke
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Was für ein Krimi! Das Finale des Wittinger-Kreispokals hatte alles, was das Fußballer-Herz begehrt: Reichlich Tore, noch mehr Spannung und ein irres Finish. Am Ende jubelte im Duell zweier Kreisligisten der VfL Germania Ummern, der den VfL Wittingen nach einer unglaublichen Achterbahnfahrt in Langwedel mit 4:3 (3:3, 2:0) nach Verlängerung besiegt hatte.

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Die Germanen erwischten einen starken Start, schon nach drei Minuten brachte Alexander Miller sein Team in Führung, legte nach einer Viertelstunde einen weiteren Treffer nach. Alles gelaufen? Von wegen! Wittingen steckte den Kopf nicht in den Sand, nahm stattdessen zunächst bis zur Halbzeit das Heft in die Hand, blieb jedoch ohne Treffer. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie Geschichte schreiben können, wenn sie das noch drehen“, gab Wittingens Trainer Torsten Haase einen Einblick in seine Pausen-Ansprache.

Die zeigte Wirkung - und was für eine! Zwölf Minuten dauerte es, bis Christian Brauner den Spielstand mit zwei Toren egalisiert hatte, dann leisteten sich beide Teams einige Abspielfehler. Wieder war es jedoch Wittingen, das zuschlug, dieses Mal durch Frederick Heinrichs - 3:2, Spiel gedreht.

War‘s jetzt gelaufen? Noch lange nicht! Rund eine Viertelstunde vor Schluss glich Ummerns Andrej Sterz per Kopf aus, kurz vor Ende hatte Miller Treffer Nummer 3 auf dem Fuß, schoss jedoch übers Tor. Es folgte eine umkämpfte Verlängerung, die kurz vor Schluss ein kurioses Ende nahm - per Wittinger Eigentor. Marvin Heinrichs bekam einen hohen Ball auf den Kopf, das Leder rollte ins Tor...

Klar, dass bei Ummern alle Dämme brachen. Die vielen mitgereisten Fans stürmten den Platz und feierten ihre Pokal-Helden. Die Wittinger waren natürlich geknickt, doch Haase betonte: „Die Leistung war enorm. Wir haben Moral bewiesen, aber Ummern ist erst tot, wenn abgepfiffen wird. Wir können stolz sein.“

Ummerns Coach Michael Alms jubelte derweil: „Es hätte nicht abwechslungsreicher sein können. Nach dem 2:0 dachten wir, der Deckel wäre drauf.“ Doch Wittingen kam zurück. „Wir haben aber Nehmerqualitäten bewiesen, es war ein Spiel der Extraklasse von beiden Seiten. Es tut mir aber leid für Wittingen, dass das Spiel durch so ein Ei entschieden wurde.“ Beim Feiern dürfte das die Germanen allerdings kaum noch gestört haben...

Tore: 1:0 (3.) Miller, 2:0 (15.) Miller, 2:1 (50.) Brauner, 2:2 (57.) Brauner, 2:3 (64.) F. Heinrichs, 3:3 (76.) A. Sterz, 4:3 (118.) M. Heinrichs (Eigentor).

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