Die von Robert Klauß trainierten Gastgeber setzen sich gegen die U19 des FC St. Pauli durch. (@ Sylvio Hoffmann - Kollektiv Lumen) (5) Kapitän Erik Majetschak am Ball. © Sylvio Hoffmann / Kollektiv Lumen
Die von Robert Klauß trainierten Gastgeber setzen sich gegen die U19 des FC St. Pauli durch. (@ Sylvio Hoffmann - Kollektiv Lumen) (5)

2:0 gegen den FC St. Pauli: Hart umkämpfter Heimsieg für RB Leipzigs U19

Nach gut zwei Monaten ohne Heimsieg gelingt den Leipzigern wieder ein Dreier am heimischen Cottaweg. Damit klettert das Team auf Tabellenplatz vier.

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Nach einem souveränen Auuftritt in Braunschweig, wo mit 1:4 gewonnen wurde, empfing RB Leipzigs U19 den FC St. Pauli. Die zuletzt aufgrund der U17-Weltmeisterschaft fehlenden Elias Abouchabaka, Julius Kühn und Erik Majetschak kehrten am Dienstag wieder zurück nach Leipzig. Von Beginn an startete nur Letzterer, der die Jungbullen als Kapitän anführte. Abouchabaka, Felix Schimmel und Kilian Senkbeil fehlten verletzungsbedingt, Kühn nahm aufgrund von Trainingsrückstand zunächst auf der Bank Platz. Trainer Robert Klauß musste demzufolge vier wichtige Stammkräfte ersetzen.

Die Gäste aus Hamburg belegen in der Bundesliga nur knapp hinter RB einen guten siebten Tabellenplatz mit aktuell 13 Punkten. In der vergangenen Woche besiegten die Elert- Schützlinge in einem dramatischen Spiel vor heimischer Kulisse den VFL Wolfsburg mit 2:1 und drehten dabei ein 0:1-Rückstand in den letzten zehn Minuten.

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Erste Chance nach 20 Minuten

Das Spiel begann von beiden Mannschaften sehr gemächlich mit wenig zwingenden Aktionen. Die Jungbullen hatten in der ersten Viertelstunde gute Balleroberungen, waren dann aber im Spiel nach vorn zu unkonzentriert, um sich Torchancen herauszuspielen.

Die erste Gelegenheit bot sich in der 20. Minute den Gästen, die sich über die linke Seite freispielten. Niclas Tibor Nadj (Sohn von Ex- Zweitliga-Profi Tibor Nadj) brachte eine Hereingabe gut unter Kontrolle, ehe sein Schuss aus zehn Metern nur knapp am Tor vorbeirauschte.

Die erste nennenswerte Bullenchance spielte sich die Klauß- Elf in der 28. Minute heraus. Nach einem feinen und klugen Zuspiel von Emre Mert Aslan stand plötzlich der quirlige Nicolas Fontaine alleine vor Pauli-Torwart Leon Schmidt. Aus halblinker Position scheiterte er aber an Schmidt, der mit einer starken Parade zur Ecke klären konnte.

In der 40. Minute hatte RB Glück. Pauli Stürmer Robin Meißner wurde im Strafraum freigespielt, RB-Innenverteidiger Dominic Minz ließ ihn entwischen, aber Schlussmann Toni Stahl war auf dem Posten und hielt den Schuss von Meißner aus kurzer Distanz mit einem super Reflex.

Der U19 fehlte in der ersten Halbzeit die Durchschlagskraft im Spiel nach vorn und spielten viele lange Bälle, die den Mitspieler verfehlten. In der zweiten Halbzeit mussten sie sich steigern, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Elfmeter ebnet Weg zum Heimsieg

In der 47. Minute kam Rechtsverteidiger Mert Yilmaz in Strafraumhöhe an den Ball, spielte zwei Pauli-Verteidiger im Strafraum aus und kam anschließend zu Fall. Eine knifflige Entscheidung. Schiedsrichter Pascal Wien zeigte nach Blickkontakt mit seinem Linienrichter dann aber auf den Punkt, trotz Protesten der Gäste. EAslan schnappte sich den Ball und vollendete ins linke Eck zur 1:0-Führung.

Nach knapp einer Stunde hatten die Hamburger die Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem schönen Angriff mit mehreren Passstationen scheiterte Tom Paul Protzek am gut parierenden Stahl. In der 69. Minute war es Rechtsverteidiger Jannes Wieckhoff, der mit seinem Distanzschuss Stahl nicht überwinden konnte. In der 72. Minute hatte RB noch einmal Glück, dass Stahl’s Fehler beim Herauslaufen nicht bestraft wurde. Beim Versuch den Ball nach einer Standardsituation zu fangen, griff er daneben. Pauli-Verteidiger Moritz Frahm traf aber per Kopf nur den Querbalken.

Was Nicolas Fontaine in der 68. Minute nicht gelang, als er alleine auf Pauli-Keeper Schmidt zulief und scheiterte, schaffte RB dann dank Kühn und Hartmann in der Schlussminute. U17- Nationalspieler Nicolas Kühn setzte sich entscheidend im Strafraum durch und bediente den mitgelaufenen Fabrice Hartmann mustergültig, der keine Mühe mehr hatte auf 2:0 zu stellen.

Robert Klauß sichtlich erleichtert und zufrieden nach dem Spiel: „Im Vorfeld war uns bewusst, dass St. Pauli fußballerisch die beste Mannschaft der Liga ist. Wir mussten an unsere Grenzen gehen und auch darüber hinaus, um das Spiel zu gewinnen. Ich bin stolz auf die Jungs.“

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