10. Februar 2018 / 17:51 Uhr

2:0-Sieg beim Rostocker FC: Mecklenburg Schwerin zieht ins Landespokal-Halbfinale ein

2:0-Sieg beim Rostocker FC: Mecklenburg Schwerin zieht ins Landespokal-Halbfinale ein

Johannes Weber
Voller Einsatz: Paul Maletzke (l.) springt dem Ball gegen Schwerins Steven Maas entgegen.
Voller Einsatz: Paul Maletzke (l.) springt dem Ball gegen Schwerins Steven Maas entgegen. © Johannes Weber
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Oberligist bezwingt den RFC durch zwei späte Tore / Beim Außenseiter fliegen Jörg Hahnel und Christian Rosenkranz mit der Roten Karte vom Platz.

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Fußball-Verbandsligist Rostocker FC hat das Landespokal-Halbfinale verpasst. Der Traditionsklub verlor am Sonnabend vor heimischer Kulisse im Viertelfinale mit 0:2 (0:0) gegen den Oberligisten FC Mecklenburg Schwerin. Die Gastgeber beendeten das Spiel nur zu Neunt, da Torhüter Jörg Hahnel und Verteidiger Christian Rosenkranz jeweils mit der Roten Karte vorzeitig vom Platz flogen.

RFC-Coach Axel Rietentiet erkannte den Sieg für die Gäste neidlos an. "Das Weiterkommen für Schwerin geht in Ordnung. Hinten haben wir trotz Unterzahl zwar lange die Null gehalten, doch in der Offensive nicht viele Möglichkeiten gehabt", meinte der 48-Jährige. Sein Schützling Alexander Rahmig hatte in der zweiten Minute die beste Chance für die Rostocker in der gesamten Partie. Der 29-Jährige jagte den Ball jedoch über FCM-Kasten.

In einer umkämpften Pokalpartie bestimmten die Schweriner das Geschehen. Ab der 22. Minute agierte der RFC in Unterzahl, als Torhüter Jörg Hahnel außerhalb des Strafraumes FCM-Kapitän Christopher Kaminski mit einem Foul stoppte und eine gute Gelegenheit verhinderte. Schiri Sirko Müke zog den Roten Karton. Ersatzkeeper Tobias Werk kam dafür ins Spiel, Neuzugang Patrick Nehls musste weichen.

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Aus ihrer numerischen Überzahl machten die Landeshauptstädter zunächst zu wenig. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der FCM seine gefährlichste Szene im ersten Durchgang mit der Doppelchance durch Tino Witkowski und Kaminski. Nach dem Seitenwechsel gaben die Schweriner weiterhin den Ton an. Die RFC-Abwehr konnten sie jedoch lange Zeit nicht knacken.

In der 70. Minute sahen die Rostocker ihren zweiten Platzverweis der Begegnung in Person von Rosenkranz. Der nächste Aufreger folgte wenig später. RFC-Torwart Werk brachte FCM-Verteidiger Hristan Popov im Strafraum zu Fall - Elfmeter. Der Strafstoß-Verursacher ahnte die Ecke von Schütze Kaminski, konnte jedoch das 0:1 nicht verhindern. Kurz danach bekamen die Gäste den nächsten Elfmeter, diesmal schoss Kaminski allerdings an den Pfosten.

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Schwerins englischer Neuzugang Keke Orth entschied in der 84. Minute mit 2:0 die Partie. Auf Seiten des RFC sorgten nach dem Abpfiff einige Entscheidungen des Unparteiischen für Diskussionen. Rietentiet meinte: "Der Schiri hat auf beiden Seiten einige fragwürdige Dinge gepfiffen. Bei den Platzverweisen hätte ich mir von ihm mehr Fingerspitzengefühl gewünscht."

Positiv bewertete FCM-Coach Enrico Neitzel neben der Leistung des Referees, auch den Auftritt seiner Mannschaft. "Hinten haben wir außer einer Torchance für den Gegner nichts zugelassen, vorne sind wir geduldig geblieben und haben auf die entscheidenden Situationen gewartet und sie genutzt", resümierte der 40-Jährige.

Rostocker FC: Jö. Hahnel - Mosch, Rosenkranz, Person, Tille - Rahmig, A. Müller (56. Patzenhauer=, Pett, Siegmund - Maletzke, Nehls (22. Werk).
FC Mecklenburg Schwerin: Böttcher - Harada, Gorkow, Popov, Gilnics - Cygankov, Kaminski - Barka (86. Maas), Henschke (74. Orth), Pataman (88. Reuter) - Witkowski.
Tore: 0:1 Kaminski (77.), 0:2 Orth (83.).
Rote Karten: Jö. Hahnel (22./RFC, Notbremse), Rosenkranz (70./RFC, grobes Foulspiel).

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