02. September 2018 / 15:38 Uhr

2. Liga: Kölner Torspektakel in Hamburg, Union mit Nullnummer in Sandhausen

2. Liga: Kölner Torspektakel in Hamburg, Union mit Nullnummer in Sandhausen

Redaktion Sportbuzzer
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Der 1. FC Köln hat fünf Tore in Hamburg geschossen – und damit den FC St. Pauli geschlagen. 
Der 1. FC Köln hat fünf Tore in Hamburg geschossen – und damit den FC St. Pauli geschlagen.  © imago/Nordphoto
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In der 2. Liga gewann Köln mit 5:3 in Hamburg, Union Berlin kam nicht über ein 0:0 in Sandhausen hinaus, Darmstadt hingegen gewann in Heidenheim. 

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Der vierte Spieltag in der 2. Liga ist fast abgeschlossen. Am Sonntag kämpfte Pauli mit dem 1. FC Köln um Punkte, Sandhausen empfing Union Berlin, und Heidenheim trat gegen Darmstadt 98 an. Der SPORTBUZZER hat die drei Sonntagsspiele zusammengefasst.

St. Pauli – Köln

Erstligaabsteiger 1. FC Köln hat am vierten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga die Tabellenführung übernommen. Mit dem 5:3 (2:2) am Sonntag beim FC St. Pauli bleibt die Mannschaft von Trainer Markus Anfang ungeschlagen und belegt bei zehn Punkten Rang eins vor Darmstadt 98. Die Hessen siegten beim 1. FC Heidenheim 1:0 (1:0) und haben neun Zähler. Dritter ist der 1. FC Union Berlin, der nach dem torlosen Remis beim SV Sandhausen einen Punkt weniger hat als Darmstadt.

Aus Sicherheitsgründen wurde die für Samstag geplante Begegnung zwischen Dynamo Dresden und Bundesliga-Absteiger Hamburger SV abgesagt. Am Freitag trennten sich Aufsteiger SC Paderborn und der VfL Bochum 2:2 (0:1). Dem FC Ingolstadt gelang mit dem 3:2 (1:1) gegen Erzgebirge Aue der erste Saisonsieg. Nach dem 0:1 (0:1) am Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth bleibt der MSV Duisburg punkt- und torlos. Acht Treffer fielen beim 5:3 (3:2) zwischen Arminia Bielefeld und Jahn Regensburg.

Der Spieltag wird am Montag (20.30 Uhr) mit der Partie zwischen Holstein Kiel und Zweitliganeuling 1. FC Magdeburg beendet.

Sandhausen – Union Berlin

Der 1. FC Union Berlin bleibt weiter ungeschlagen, hat den Sprung zurück an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga aber verpasst. Die Köpenicker kamen am Sonntag nach einer risikoarmen Vorstellung beim SV Sandhausen zu einem leistungsgerechten 0:0. Vor 5517 Zuschauern hatten die zuvor noch punktlosen Nordbadener insgesamt die besseren Torchancen, kurz vor Ende vergab jedoch Unions Grischa Prömel (81. Minute) die große Möglichkeit zum Auswärtssieg. Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden aus vier Spielen liegt der Hauptstadtklub vorerst auf dem Relegationsrang drei.

Union wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Das Team von Trainer Urs Fischer konnte im Gegensatz zum 4:1 gegen den FC St. Pauli in der Vorwoche sein Offensivspiel nur selten aufziehen. Stürmer Sebastian Andersson verzog in der 31. Minute mit dem Außenrist knapp am rechten Pfosten vorbei und ließ damit die einzige größere Möglichkeit der Gäste in der ersten Halbzeit aus.

Sandhausen spielte sich, begünstigt durch Unaufmerksamkeiten der Union-Elf, mehrere gute Chancen heraus, zeigte aber nicht die notwendige Klasse im Abschluss. Berlins Neuzugang Rafal Gikiewicz lenkte einen Schuss von Max Jansen aus gut 20 Metern über die Latte (12.). Nach einem Ballverlust des schwachen Kenny Prince Redondo, der für Felix Kroos in die Startelf gerückt war, parierte der polnische Keeper erneut stark gegen Kevin Behrens (32.). Zudem forderte Sandhausen von Schiedsrichter Timo Gerlach vergeblich einen Foulelfmeter, nachdem Florian Hübner seinen Gegenspieler Fabian Schleusener per Bodycheck abgeräumt hatte (18.).

Die beiden personellen Umstellungen von Union-Coach Fischer zahlten sich nicht aus: Neben Redondo durfte Neuzugang Robert Zulj sein Startdebüt geben. Aber auch in der zweiten Halbzeit trat Sandhausen zunächst mutiger auf. Ken Reichel legte im eigenen Strafraum unfreiwillig für Angreifer Behrens auf, der aber völlig frei aus acht Metern verzog.

Das Spiel verlief weitgehend ereignislos, kein Team wollte etwas riskieren. Aus dem Nichts bot sich Prömel die Chance zum schmeichelhaften Siegtreffer, doch der Mittelfeldspieler donnerte den Ball nach einer verunglückten Abwehraktion von Jesper Verlaat aus vier Metern drüber (81.). Damit blieb es beim 0:0.

Heidenheim – Darmstadt

Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat seinen vielversprechenden Saisonstart bestätigt und ist vorerst auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Mit dem 1:0 (1:0) beim 1. FC Heidenheim feierte der ehemalige Bundesligist von Trainer Dirk Schuster am vierten Spieltag seinen dritten Sieg. Der Treffer von Marcel Franke besiegelte am Sonntag schon in der elften Minute die erste Saisonniederlage der Heidenheimer.

Vor 10.350 Zuschauern erwischten die Gäste einen glänzenden Auftakt und nutzten Abwehrdefizite der Heidenheimer nach einer Ecke zur Führung. Nach einer Hereingabe von Tobias Kemke vollstreckte Franke effizient. Die Gastgeber steigerten sich in der zweiten Halbzeit, konnten sich aber nicht mit dem Ausgleich belohnen. Der FCH von Trainer Frank Schmidt verpasste damit nach dem 3:1 in Dresden einen zweiten Erfolg in Folge und bleibt bei fünf Punkten.

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