Luch Unglaublich: Die Fans von Luch Wladiwostok legen für ihr Team tausende Kilometer zurück. © imago
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20.000 Kilometer: Die völlig verrückte Auswärtsreise eines russischen Zweitligisten

Fans und Mannschaften legen in Russlands zweiter Liga für Auswärtsspiele wahnwitzige Strecken zurück. Ein Klub aus Wladiwostok schießt den Vogel ab...

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Deutschland, Bundesliga, der HSV zu Gast in Freiburg - für die Gäste-Fans ein Albtraum. Knapp 800 Kilometer mit dem Auto mussten die hartgesottenen Anhänger der Hamburger zurücklegen, als sie im September vergangenen Jahres in den Breisgau reisten. Eine längere Strecke gibt es in der Bundesliga nicht.

Russische Fans können darüber nur müde lächeln. Auswärtsreisen über mehrere tausend Kilometer sind im größten Land der Erde keine Seltenheit. Zweitligist Luch Wladiwostok ließ am Sonntag aber auch das wie einen Kurztrip aussehen: Der Klub aus dem äußersten Osten Russlands trat gegen Baltika Kaliningrad an - 10.000 Kilometer von der Heimat entfernt! Jetlag bekommt da eine ganz neue Bedeutung...

Addiert man Hin- und Rückreise, kommt locker eine halbe Weltreise zusammen. Und das ist wortwörtlich zu nehmen: Insgesamt müssen 20.731,57 Kilometer zurückgelegt werden; der Umfang der Erde beträgt 40.075 Kilometer.

Immerhin bestreitet das Team aus Wladiwostok im Westen Russlands gleich mehrere Auswärtsspiele und spart sich so einige Kilometer. Dass überhaupt Fans des Klubs mitgereist sind, ist dennoch erstaunlich. Zum Vergleich: Genauso gut könnte Hauptstadtklub Hertha BSC ein Auswärtsspiel in New York absolvieren, den Stränden der Bahamas einen Besuch abstatten, dann im mexikanischen Cancún Spring Break feiern und den Trip schließlich auf Jamaika ausklingen lassen.

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