29. November 2018 / 21:19 Uhr

200 Spiele für den MSV Pampow - Mathias Reis schwärmt von „fußballerischer Heimat"

200 Spiele für den MSV Pampow - Mathias Reis schwärmt von „fußballerischer Heimat"

Johannes Weber
MSV-Kapitän Mathias Reis umarmt seinen Keeper Christian Maaske.
Mathias Reis hat beim MSV Pampow schon einige Höhen und Tiefen erlebt. © Johannes Weber
Anzeige

Der Kapitän des Verbandsligisten feierte kürzlich ein besonderes Jubiläum. Morgen steigt das Topspiel beim Güstrower SC. 

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Für Mathias Reis war das Derby am vergangenen Freitag gegen den FC Mecklenburg Schwerin (1:1) nicht nur sportlich eine spezielle Begegnung. Auch statistisch gesehen, war das Lokalduell ein besonderes Spiel für den Defensivmann. Es war sein 200. Spiel im Männerbereich für Verbandsliga-Spitzenreiter MSV Pampow.

Ausgerechnet bei seinem Jubiläum wäre der 28-Jährige beinahe mit einem Platzverweis vom Feld geflogen. Bereits in der Anfangsphase hatte er sich nach einem Foul an Paul Roger Henschke die Gelbe Karte abgeholt. Kurz vor dem Ende foulte er den Schweriner erneut. Schiedsrichter Florian Strübing zeigte Fingerspitzengefühl und beließ es bei einer Ermahnung. „Es war halt ein Derby, da gehört es dazu, präsent in den Zweikämpfen zu sein. Allerdings habe ich in der Situation ein wenig Glück gehabt, nicht vom Platz gestellt worden zu sein", sagte Reis.

Das sind die Kapitäne der Verbandsliga in der Saison 2018/19

Mathias Reis sah in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte. Zur Galerie
Mathias Reis sah in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte. ©
Anzeige

Er hat eine besondere Beziehung zum MSV Pampow. Reis wohnt im Ort, unweit des Sportplatzes und begann das Fußballspielen bei den Westmecklenburgern. Bis auf eine kurze Zeit im Nachwuchs beim FC Eintracht Schwerin blieb der Abwehrspieler dem MSV treu. „Ich bin sehr stolz darauf, hier schon so viele Spiele für den Verein bestritten zu haben. Ich hoffe, dass vier bis sechs weitere Jahre dazukommen", kommentiert der Kapitän des Verbandsliga-Teams.

Reis betont, dass er beim MSV seine fußballerische Heimat gefunden habe. „Das können nicht viele Fußballer von sich behaupten", meint er und ergänzt: „Das hier, ist wie eine Familie für mich. Im Ort kennst und quatschst du mit jedem. Das gibt mir ein gutes Gefühl."

Mehr Nachrichten aus M-V

Positiv ist die Gemütslage von Reis auch in der aktuellen Saison mit dem MSV Pampow. Die noch ungeschlagenen grünen Piraten (36 Punkte) führen die höchste MV-Spielklasse mit sechs Zählern Vorsprung auf die Konkurrenz an. Morgen (19.30 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER) steigt auswärts das mit Spannung erwartete Duell bei Verfolger Güstrower SC (3. Platz/30 Punkte). „Die Jungs wissen, dass sechs der ersten sieben Teams der Tabelle am Wochenende gegeneinander spielen. Daher wollen und müssen wir richtig rackern. Dass wir das können, haben wir in vielen Spielen bewiesen", wird MSV-Coach Ronny Stamer auf der vereinseigenen Facebookseite zitiert.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt