10. Juli 2018 / 23:04 Uhr

22. Heinz-Thode-Gedächtnisturnier: SV Schackendorf und Phoenix Kisdorf mit Siegen zum Auftakt

22. Heinz-Thode-Gedächtnisturnier: SV Schackendorf und Phoenix Kisdorf mit Siegen zum Auftakt

Max Lübeck
Matchwinner: Jorrit Bernoth erzielte erst in der 89. Minute das 3:2 für seine Mannschaft, welches die drei Punkte sicherte
Matchwinner: Jorrit Bernoth erzielte erst in der 89. Minute das 3:2 für seine Mannschaft, welches die drei Punkte sicherte © 54°/Felix König
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Ein Last-Minute-Treffer rettet die Schackendorfer vor einer Pleite

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Vom 10. - 14. Juli wird das 22. Heinz-Thode-Gedächtnisturnier um den Liqui-Moly-Cup ausgetragen. Mit dem SV Todesfelde, dem TuS Hartenholm, dem SC Rönnau 74, dem Leezener SC, dem SSC Phoenix Kisdorf und dem Gastgeber SV Schackendorf wurde dabei ein sehr attraktives Teilnehmerfeld von der Ober - bis zur Kreisliga zusammengetrommelt. Gespielt wird bei dem Turnier in zwei 3er-Gruppen und die Spiele werden über die volle Distanz ausgetragen. Den Startschuss gaben am heutigen Dienstag der Leezener SC und der SV Schackendorf aus Gruppe B, aus Gruppe A trafen der SC Rönnau 74 und der SSC Phoenix Kisdorf aufeinander.

Landesligist SV Schackendorf nicht besser als Kreisligist Leezener SC

Im Auftaktspiel des Cups wurde der Zweiklassenunterschied (Leezen spielt in der Kreis -, Schackendorf in der Landesliga) überraschenderweise nur sehr selten sichtbar. "Wir haben uns extrem schwer getan", resümierte Schackendorfs Teammanager Stefan Christensen nach der Partie. Und so ging der klare Außenseiter kurz vor der Halbzeit durch Marc Kuhlmann in Führung (42.). Der SV Schackendorf tat bis dato zu wenig für das Spiel und ging somit mit einem Rückstand in die Kabinen.

2. Halbzeit wird erst spät kurios

In Halbzeit zwei tat sich lange nichts, bis Felix Reinecke in der 74. Minute den Ausgleichstreffer für den SVS erzielte. Doch wer dachte, dass der Underdog nun einstecken würde, hatte sich getäuscht. Im Gegenteil, denn erneut der Leezener SC ging in Führung. Max Paustian war es sieben Minuten vor Ende der Partie, der den Kreisligisten zum zweiten Mal in Front schoss. Damit wollten sich die Landesliga-Kicker des SVS jedoch nicht abfinden, auf einmal drehten sie noch einmal richtig auf - mit Erfolg. Binnen vier Minuten drehte der Gastgeber, der in diesem Spiel jedoch zweitgenannt war, das Spiel und ging somit letzten Endes doch noch als glücklicher Sieger aus dem Spiel. Thomas Bankiewicz in der 85. Minute und Matchwinner Jorrit Bernoth in der 89. Minute ließen die Schackendorfer jubeln und die ersten drei Punkte im Turnier einfahren. Der Leezener SC geht nach starkem Kampf mit leeren Händen aus dem Spiel. "Man hat gesehen, dass die Jungs sehr müde gewirkt haben. Sie haben zwar anstrengende Trainingstage hinter sich, aber trotzdem hat Leezen uns sehr gefordert", erklärte Christensen.

Landesligist Phoenix Kisdorf drückt von Beginn an seinen Stempel auf


Im zweiten Spiel des Tages duellierten sich der SC Rönnau 74 und der SSC Phoenix Kisdorf. Auch hier waren die Rollen klar verteilt, schließlich traf auch hier ein Landesligist auf einen Kreisligisten. Anders als noch im ersten Spiel bestätigte sich die Favoritenrolle des SSC jedoch schnell. Rönnau hatte es teilweise sogar schwer, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Und so kam die Führung für den Landesligisten nicht plötzlich, Janik Urbanski schob zum 1:0 ein. Doch wie aus dem Nichts kam der Außenseiter zurück und glich zum 1:1 aus. Ein krasser Torwartfehler begünstigte die Situation für Rönnau, die dadurch leichtes Spiel hatten, den Ball über die Linie zu drücken.

Rönnau 74 steht tief hinten drin und kommt erst zum Ende des Spiels vermehrt vor das gegnerische Gehäuse


Spielbestimmend waren aber auch nach dem Ausgleichstreffer die Kisdorfer. Immer wieder gute Kombinationen sorgten für Gefahr vor dem Rönnauer Tor. Die logische Folge war das 2:1 für den Favoriten, Schalk war es, der zur erneuten Führung einnetzte. Doch auch von dieser Führung erholte sich der SCR und kam noch einmal durch einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Konsequenter vor dem Tor waren an diesem Abend defintiv die Kicker vom SC Rönnau 74. Kisdorf erarbeitete sich jedoch weiterhin Chance um Chance - und wurde belohnt. Erst das 3:2 und kurz vor Schluss das 4:2 sorgten für den endgültigen Schlusspunkt des Spiels. Zwar hätten die Kisdorfer nach der 3:2-Führung durchaus noch mehr Treffer erzielen können, doch auch Rönnau 74 wurde durch Nadelstiche über Konter noch mehrmals gefährlich.

Verdienter Sieg mit nur 14 Mann


Alles in allem aber ein verdienter Erfolg für den Landesligisten. Kisdorf-Trainer Boris Völker war nach dem Spiel auch dementsprechend zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: "Auf einem kleinen Platz wollten wir von Beginn an unser 4-1-4-1-System aufdrücken. Wir haben von Beginn an viel Druck nach vorne ausgeübt und führten verdient. Auch durch die unglücklichen Gegentreffer ließen wir uns nicht aus der Bahn werfen, jedoch hätten wir unsere vielen Chancen noch besser nutzen müssen." Besonders: Nur 14 Spieler nahm der Coach des Landesligisten mit zum Spiel, "die anderen 13 Spieler werden dann natürlich am Donnerstag gegen den SV Todesfelde zum Einsatz kommen!"

Wie wertvoll sind die Mannschaften der Regionalliga Nord? Hier das Ranking laut transfermarkt.de (Stand: 10. Juli 2018):

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