André Schnotale (Nummer 20) und Titelfavorit Viktoria Woltwiesche mühten sich lange mit dem VfB Peine. Doch in den letzten 20 Minuten drehte die Viktoria auf und gewann noch 4:1. André Schnotale (Nummer 20) und Titelfavorit Viktoria Woltwiesche mühten sich lange mit dem VfB Peine. Doch in den letzten 20 Minuten drehte die Viktoria auf und gewann noch 4:1. © Ralf Büchler
André Schnotale (Nummer 20) und Titelfavorit Viktoria Woltwiesche mühten sich lange mit dem VfB Peine. Doch in den letzten 20 Minuten drehte die Viktoria auf und gewann noch 4:1.

25-Meter-Kracher baut Woltwiesche auf

Bis zur 76. Minute sah es so aus, als würde Titelkandidat Viktoria Woltwiesche in der Fußball-Kreisliga gegen den VfB Peine stolpern. Doch dann holte Dennis Peschelt einen 25-Meter-Hammer raus. Nach dem 1:1 platzte der Knoten, die Viktoria gewann dank eines starken Endspurts noch 4:1 und bleibt Zweiter.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Da waren es nur noch zwei: Nach dem 1:1 beim TSV Edemissen hat sich Fußball-Kreisligist SV Bosporus Peine aus dem Titelrennen vorerst verabschiedet. Spannend bleibt es dagegen zwischen Spitzenreiter Vöhrum und Verfolger Woltwiesche. Während die Arminia beim 3:0 gegen die zuletzt formstarken Oberger spielerisch einen Sahnetag erwischte, musste der Tabellenzweite lange für seinen 4:1-Sieg gegen den VfB Peine kämpfen. Desolat präsentierte sich der TSV Rot-Weiß Schwicheldt, der beim 1:7 vor heimischer Kulisse gegen den Aufsteiger aus Vechelde verlor. Seine Siegesserie fortsetzen konnte der TSV Münstedt durch ein 3:1 gegen Dungelbeck.

Viktoria Woltwiesche – VfB Peine 4:1 (0:1). Erneut hatte der Favorit lange zu kämpfen bis am Ende der gewünschte Sieg heraussprang. „Der VfB hat von Anfang an die Räume sehr eng gemacht und 70. Minuten sehr gut verschoben. Wir hatten zwar unsere Möglichkeiten, haben aber nicht wirklich gut gespielt“, monierte Woltwiesches spielender Co-Trainer Dennis Slodczyk. Erst in den letzten 20 Minuten wachte seine Mannschaft auf und drehte den 0:1-Rückstand noch. „Der Dosenöffner war der 25-Meter-Kracher durch Dennis Peschelt. Danach haben wir endlich die gewünschte Mentalität gezeigt. So müssen wir normalerweise von der ersten Minute an auftreten. Trotz des Sieges hat es uns erneut an einem vernünftigen Spielaufbau gemangelt“, stellte Slodczyk fest.

Tore: 0:1 Solomun (20.), 1:1 Peschelt (76.), 2:1, 3:1 Bucklisch (78., 81.), 4:1 Schnotale (85.).

SV Lengede II – TSV Sierße-Wahle 2:0 (1:0). Lengedes Doppeltorschütze Kevin Gross entschied die schwache Partie quasi im Alleingang. „Das war ein miserabler Kick von beiden Seiten. Wir wollten nicht, und der Gegner konnte nicht“, bilanzierte Lengedes Trainer André Wrede. Torchancen gab es auf beiden Seiten, aber die Gastgeber hatten deutlich mehr vom Spiel. „Wir haben aber zahlreiche Angriffe einfach sehr schlecht ausgespielt. Das war kein schöner Fußball, aber das 2:0 geht so in Ordnung“, resümierte Wrede.

Tore: 1:0, 2:0 Gross (7., 73.).

TSV Wendezelle II – TSV Eintracht Essinghausen 5:2 (2:0). Wendezelles Stürmer Maximilian Hantel trug mit einem Dreierpack entscheidend zum Sieg im Kellerduell bei. „Wir wollten von Beginn an sicher stehen und mit schnellen Bällen auf Maximilian agieren – das ist uns zunächst sehr gut gelungen, womit wir die Viererkette des Gegners vor große Probleme stellten“, konstatierte Wendezelles Spielertrainer Heino Meißner zufrieden.

Nach der Anfangsphase seien die Gäste aber besser ins Spiel gekommen. „Sie haben etwas unorthodox agiert und konnten nach der Pause den Anschluss schaffen. Dadurch agierten wir wieder konzen-trierter und nahmen dem Gegner die Luft zum Atmen“, verwies Meißner auf ein Pressingspiel seines Teams.

Tore: 1:0, 2:0 Hantel (4., 11.), 2:1 Selam Omar (48.), 3:1 Hantel (61.), 4:1 Lemke (66.), 5:1 Schelenz (71.), 5:2 Grünke (88. Eigentor).

Herta Equord – TSV Eixe 2:2 (1:0). Einen sicher geglaubten Sieg gaben die Hausherren am Ende noch her. „Das ist sehr ärgerlich, denn wir haben uns nicht für den großen Aufwand belohnt“, stellte Equords Spielertrainer René Görke enttäuscht fest. Die Hausherren verschliefen zwar die erste Viertelstunde der Partie, kamen dann aber immer besser ins Spiel. „Nach der Führung haben wir wieder etliche Einschussmöglichkeiten liegen gelassen, machten Mitte der zweiten Hälfte das 2:0 und sahen wie der sichere Sieger aus. Dann haben wir jedoch wieder zahlreiche Hundertprozentige liegen gelassen. Das ist am Ende mehr als enttäuschend“, haderte Görke. Die Gäste erreichten das Unentschieden sogar in Unterzahl, da Mirko Warmbold in der 67. Minute mit Rot wegen einer Beleidigung vom Platz musste.

Tore: 1:0 Rizqi (33.), 2:0 Knap (54.), 2:1 Schmerse (70.), 2:2 Lukatis (76.).

TSV Arminia Vöhrum – Fortuna Oberg 3:0 (3:0). Arminia-Coach Nils Könnecker war voll des Lobes. Obwohl er nur zwei A-Jugendliche als Ersatzspieler auf der Bank hatte, siegte sein Team klar. „Was mein dezimierter Kader hier geleistet hat, war einfach unglaublich. Da sind von der ersten Minute an die Lampen auf Sieg angegangen. Dadurch haben wir brutal guten Fußball gezeigt“, schwärmte Könnecker. „Unser Gegenpressing war überragend, wodurch der Gegner überhaupt keine Räume im Mittelfeld hatte. Das war eines Tabellenführers würdig“, so Könnecker.

Tore: 1:0 Ritter (25.), 2:0 Derbazi (39.), 3:0 Ritter (41.).

TSV Edemissen – SV Bosporus Peine 1:1 (0:1). „Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, nach der Pause war der Gegner stärker. Wir haben uns den Punkt trotzdem verdient“, erklärte Edemissens Betreuer Frank Samzow. Die Zuschauer sahen ein faires und ansehnliches Spiel in dem sich Edemissens Schlüsselspieler Maik Düsterhöf in der 32. Minute eine Oberschenkelverletzung zuzog. „Das mussten wir erstmal verdauen, konnten aber bis zum Ende mit Kampf dagegenhalten“, sagte Samzow.

Tore: 0:1 Onur Kocak (47.), 1:1 Grete (76.).

TSV Münstedt – TSV Dungelbeck 3:1 (1:1). Die Siegesserie der Münstedter geht weiter. „Das war vielleicht das beste Saisonspiel unserer Mannschaft. Spielerisch war das ein reiner Augenschmaus. Die Gäste konnten nur durch Standards gefährlich werden“, schwärmte TSV-Sprecher Serkan Kurdal. Selbst nach dem Ausgleich durch Pierre Steguweit (30.) seien die Gastgeber nicht nervös geworden und spielten ihre Angriffe souverän herunter. „Es war noch dazu ein sehr faires Spiel, in dem der Schiedsrichter nicht eine Karte zücken musste“, lobte Kurdal.

Tore: 1:0 Ayhan Eroglu (7.), 1:1 Steguweit (30.), 2:1 Toprakli (77.), 3:1 Dostani (87.).

Rot-Weiß Schwicheldt – Arminia Vechelde II 1:7 (1:1). Eine Klatsche trotz Blitz-Führung mussten die ersatzgeschwächten Schwicheldter hinnehmen. Vechelde feierte dagegen den ersten Sieg in diesem Jahr. „Plan war, so lange wie möglich das 0:0 zu halten. Das ging zwar schon nach zwei Minuten in die Hose, aber wir haben trotzdessen immer wieder nach vorne gespielt“, berichtete Gäste-Trainer Niclas Fritz. „Nach den beiden Führungstreffern zum 2:1 und 3:1 haben die Gastgeber das Fußballspielen eingestellt. Das glich schon einer Arbeitsverweigerung“, staunte Fritz über das Auftreten des Gegners.

Tore: 1:0 Badey (2.), 1:1 Engler (30.), 1:2 Müller (56.), 1:3 Bartel (68.), 1:4 Cendamo (73.), 1:5 Engler (80.), 1:6 Cendamo (85.), 1:7 Scharenberg (88.).

Region/Peine Kreisliga Peine Kreis Peine

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige