12. Juni 2018 / 07:13 Uhr

3:0-Sieg in Liebertwolkwitz: SV Naunhof dreht den Spieß um

3:0-Sieg in Liebertwolkwitz: SV Naunhof dreht den Spieß um

Redaktion Sportbuzzer
Symbolbild
Symbolbild © Stephan Lohse
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Landesklasse Nord: „Wolkser“ ziehen diesmal den Kürzeren.

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Liebertwolkwitz. Im Hinspiel in der der Fußball-Landesklasse (Nord) unterlagen die Naunhofer den „Wolksern” auf Kunstrasen in der Clade nach mehrfachen Abwehrschnitzern mit 2:4. Am vorletzten Saisonspieltag drehten die Gäste den Spieß um und gewannen mit 3:0.

Wolkser Tor unter Dauerbeschuss

Schon nach zwei Minuten hatte Franz Boltze die Möglichkeit, sein Torekonto auf 24 Treffer zu erhöhen, sein Schuss aus 18 Metern verfehlte das Ziel nur knapp. Eine Minute später stand das Liebertwolkwitzer Tor unter Dauerbeschuss. Erol Gugna, Florian Burkert und Boltze versuchten hintereinander das zweite Tor zu machen, doch Felix Hell im Gastgeberkasten verhinderte das mit Glück und Geschick. Fällig war das erste Tor aber in Minute neun. „Bolle“ (Boltze) zirkelte eine Ecke mit der Stirn ins kurze Eck, doch da stand ein „Wolkser” Abwehrspieler und verhinderte so den ersten Naunhofer Jubel.

Ein erstes Signal des Gastgebers gab es kurz nach dieser Aktion. Ein Schussversuch, knapp im Strafraum abgeschlossen, richtete keinen Schaden an. In der 25. und 32. Minute wieder zwei nennenswerte Chancen für die Gäste: Gugnas Schussversuch wurde vom eigenen Mitspieler (Burkert) unglücklich abgelenkt und ging so Zentimeter am Pfosten vorbei. Sieben Minuten später verstolperte „Bolle“ eine weitere Möglichkeit fahrlässig.

Gugna mit der Führung vor der Pause​


Kurz darauf startete der Liebertwolkwitzer Franz Dittrich einen Sololauf entlang der Naunhofer 16-Meter-Linie, vernaschte drei Abwehrspieler, konnte aber nicht konzentriert abschließen. Als alle bei brütender Hitze den Halbzeitpfiff herbeisehnten, fiel doch noch das Tor.

Der wieder überzeugende Tormann der Naunhofer, Dennis Friedrich, schlug einen weiten Ball fast bis zum Sechszehner des Gastgebers, dort irritierte „Bolle“ zwei Abwehrspieler. Gugna profitierte davon und verwandelte kurz und trocken aus zwölf Metern Entfernung zur Führung. War das 1:0 schon in einer wichtigen Phase gefallen, so traf das auch auf den zweiten Treffer zu. Drei Umdrehungen hatte der Sekundenzeiger nach der Pause hinter sich, da liefe Boltze parallel zur Torauslinie in Richtung „Wolkser“ Gehäuse und wuchtete die Kugel ins kurze Eck.

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Eine Vorentscheidung? Ein Powerplay der Heimelf in der 50. sollte den Anschlusstreffer bringen. Doch die fehlerfrei agierende SVN-Defensive (Kevin Gernth, Nico Kanitz, Rene Beckert, Manuel Gräwel) verhinderten das eher unaufgeregt. Der Ausfall von Benny Große (Gehirnerschütterung im Luftkampf) wurde kompensiert. Den Deckel drauf machte Gugna. Eine Ablage des eingewechselten Charaf Afan versenkte er mit der Innenseite flach ins untere Eck.

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