08. Februar 2019 / 16:34 Uhr

Coach Härtels Plan: So will Hansa Rostock raus aus der Krise

Coach Härtels Plan: So will Hansa Rostock raus aus der Krise

Christian Lüsch
Hansa-Stürmer Cebio Soukou (l.) während der Partie in Wiesbaden am vergangenen Sonntag. Für das Heimspiel gegen Unterhaching haben sich die Rostocker viel vorgenommen.
Hansa-Stürmer Cebio Soukou (l.) während der Partie in Wiesbaden am vergangenen Sonntag. Für das Heimspiel gegen Unterhaching haben sich die Rostocker viel vorgenommen. © LUTZ BONGARTS
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Hansa Rostock will im Heimspiel gegen Unterhaching Negativ-Serie beenden. Ostseestädter rechnen mit knapp 10000 Zuschauern.

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Rostock. Cebio Soukou sieht keine Veranlassung, vor dem Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr, Ostseestadion) gegen die SpVgg Unterhaching irgendetwas anders zu machen als sonst. „Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen“, meint der Stürmer des FC Hansa Rostock. Trotz der Negativserie mit sieben Partien ohne Sieg und nur drei Treffern gibt sich der 26-Jäh­rige unbeeindruckt. „Wir freuen uns extrem auf das Heimspiel und auf die super Kulisse im Stadion.“ Soukou, mit neun Saisontreffern bislang erfolgreichster Torschütze bei den Ostseestädtern, glaubt fest daran, dass sein Team „den Bock umstoßen“ wird. „Ich denke, es wird gut, denn alle sind heiß auf die Wende“, meint er und weiß, dass sich der neu entfachte Konkurrenzkampf um die Plätze im Kader und der Startformation positiv auswirkt.

Hansa-Trainer Jens Härtel spricht von intensiven Trainingseinheiten

Die Rostocker, die in der 3. Liga in die Krise geraten und auf den zwölften Tabellenplatz durchgereicht worden sind, haben nur noch vier Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang. Sie wollen sich im dritten Spiel nach dem Trainerwechsel unbedingt ein Erfolgserlebnis erarbeiten und den Negativtrend stoppen.

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Chefcoach Jens Härtel sagt: „Wir hatten in dieser Woche intensive Einheiten, in denen richtig Feuer drin war. Es ist gut, wenn Reibung und Dampf im Training vorhanden sind.“ Beide bisherigen Auswärtsspiele unter Härtel, der seit Januar im Amt ist, haben die Mecklenburger bei Eintracht Braunschweig und dem SV Wehen Wiesbaden jeweils mit 0:2 verloren. „Es wird Zeit, dass wir das Ding über die Linie drücken“, forderte der 49-Jährige, der auf das Heimspiel und die Kulisse im Ostseestadion gespannt ist.

Überlegungen bei Hansa Rostock über Startelf-Veränderungen

Bei der Wahl seines Kaders kann er aus dem Vollen schöpfen – kein Spieler ist verletzt. Nach dem missratenen Jahresauftakt schließt Jens Härtel personelle Veränderungen nicht aus: „Es gibt verschiedene Überlegungen. Wichtig wird sein, dass wir in der Lage sind, auch flexibel umzustellen.“

So lange haben die Hansa-Spieler noch Vertrag:

<b>Torwart - Ioannis Gelios:</b> Hat noch Vertrag bis zum <b>30. Juni 2020.</b> Zur Galerie
Torwart - Ioannis Gelios: Hat noch Vertrag bis zum 30. Juni 2020. ©
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Welche Taktik er gegen die torgefährlichste Mannschaft der Liga (42 Treffer in 20 Spielen) wählen wird, wollte der Hansa-Trainer öffentlich nicht preisgeben. Er sagte nur, dass es eine Tendenz gebe. Wahrscheinlich wird Härtel gegen die Bayern, die zuletzt in 13 Ligaspielen ungeschlagen blieben, auf eine Vierer-Abwehrkette umstellen. „Wenn Unterhaching ins Rollen kommt, können sie richtig für Alarm sorgen“, warnt der Fußball-Lehrer.

10000 Zuschauer im Ostseestadion erwartet

Bei seiner Elf sieht der neue Hansa-Trainer deutliches Steigerungspotenzial: „Ich erwarte, dass alle nach Balleroberungen und Ballverlusten schnell umschalten. Da haben wir noch Luft nach oben.“ Im Training hat Härtel genau hingeschaut und darauf geachtet, welche Spieler permanent in Bewegung waren.

Für das Spiel gegen die Rand-Münchener, die in diesem Jahr noch kein Drittliga-Spiel bestritten haben, erwartet der FC Hansa mehr als 10 000 Zuschauer.

So könnte die Aufstellung des FC Hansa gegen die SpVgg Unterhaching aussehen:

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Tor: Ioannis Gelios ©
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