12. Januar 2019 / 22:44 Uhr

Hansa-Flügelflitzer Marcel Hilßner: „Wieder effektiver vor dem Tor werden"

Hansa-Flügelflitzer Marcel Hilßner: „Wieder effektiver vor dem Tor werden"

Johannes Weber
Marcel Hilßner (l.) setzt sich gegen den Auer Robert Herrmann durch.
Marcel Hilßner (v.) traf im Testspiel gegen Erzgebirge Aue das Außennetz. © Johannes Weber
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Der Blondschopf hat rasante erste Tage im Trainingslager in der Türkei erlebt. Mit Vladimir Rankovic teilt er sich ein Zimmer. In der restlichen Saison will Hilßner mehr Scorerpunkte sammeln.

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Rasant wie die Sprints von Marcel Hilßner war die erste Hälfte des Trainingslagers von Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock. Angesprochen auf die ersten Tage im Belek sagt Hilßner: „Der Anfang war wild und etwas durcheinander."

Lob für Interimscoach Vladimir Liutyi

Zunächst war Interimscoach Vladimir Liutyi für die Rostocker Profis verantwortlich, bis am Donnerstagabend der neue Cheftrainer Jens Härtel als Nachzügler im Zeynep-Resort Hotel eincheckte. „Vladi hat das in den ersten Tagen richtig gut gemacht. Er hat viel Abwechslung ins Training gebracht, was immer mit Spaß verbunden war. Dass die Einheiten intensiv waren, hat man im Nachhinein gemerkt", lobt Hilßner den ursprünglichen U-19-Trainer Liutyi.

Seit Freitag hat Neu-Coach Härtel das Sagen auf dem Platz. Hilßner versucht sich zu empfehlen, im Training wie in den Testspielen. Im Vorbereitungskick gegen Erzgebirge Aue (0:1) hatte der Flügelflitzer im zweiten Durchgang eine aussichtsreiche Schusschance. Sein Versuch landete jedoch am Außennetz. „Der neue Coach und wir müssen erst einmal richtig kennenlernen. Mit der Zeit wissen wir dann ja auch, wie er tickt und welches Spielsystem er verfolgt", so Hilßner, der in der restlichen Saison wieder neu angreifen will.

Eindrücke von Tag 5 im Trainingslager des FC Hansa Rostock:

Co-Trainer Ronny Thielemann brachte mit einer Hütchen-Übung etwas Spaß ins Nachmittag-Training. Zur Galerie
Co-Trainer Ronny Thielemann brachte mit einer Hütchen-Übung etwas Spaß ins Nachmittag-Training. ©
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Im Oktober vergangenen Jahres feierte er ein beeindruckendes Comeback nach seinem Kreuzbandriss. Mit einem Tor und vier Vorlagen in den ersten vier Startelf-Einsätzen meldete sich Hilßner zurück. Mit seinen starken Leistungen hatte der Blondschopf einen großen Anteil daran, dass die Rostocker im Herbst sechsmal in Folge ungeschlagen blieben und den Aufstiegsrängen nahe waren. Als die Serie riss und der FC Hansa bis zur Winterpause fünfmal sieglos das Spielfeld verließ, war auch das Hoch von Hilßner verflogen. Er gab nur noch einen Assist beim 1:1 gegen Spitzenreiter VfL Osnabrück. In den beiden zurückliegenden Heimspielen gegen den VfR Aalen (1:1) und den FC Energie Cottbus (0:2) wurde der Außenbahnspieler von Ex-Coach Pavel Dotchev sogar ausgewechselt.

Zimmerkollege von Vladimir Rankovic

„Ich will wieder effektiver vor dem Tor werden und einige Scorerpunkte sammeln", lautet das Vorhaben von Hilßner für die restliche Spielzeit. Für den 23-Jährigen ist es jedoch noch wichtiger, dass sein Team wieder Siege einfährt: „Das Wohl der Mannschaft steht über allem, auch über meinem persönlichen Erfolg."

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Im Trainingslager teilt sich Hilßner ein Zimmer mit Außenverteidiger Vladimir Rankovic. Schon vor der Saison hatten beide vereinbart, regelmäßig Zimmerkollegen zu sein. „Durch meinen Kreuzbandriss hatte sich das zu Beginn der Saison noch ein wenig verzogen. Ansonsten waren wir schon immer auf einem Zimmer", kommentiert Hilßner.

Die freie Zeit zwischen den Einheiten nutzt der gebürtige Leipziger vor allem für's Schlafen. „So viel Freizeit bleibt uns ja nicht. Abends sitzen wir in der Lobby und spielen etwas Karten. Ansonsten fällt man nach den anstrengenden Tagen einfach ins Bett", schildert Hilßner.

„Milow" in guten Händen

Während der Zeit im Hotel dürfte der Linksfuß gelegentlich mit den Gedanken auch bei einem treuen Wegbegleiter sein. Die Rede ist von seiner Bulldogge namens „Milow". Während Hilßners Abwesenheit in Rostock ist der Hund allerdings in guten Händen. „Er ist bei meinen Eltern in Leipzig. Meine Mutter hat gerade Urlaub, das passt natürlich."

Zurück zum Sportlichen: Für den FC Hansa steht am Sonntag (15 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER) das zweite Testspiel im Trainingslager auf dem Programm. Die Rostocker messen sich mit dem Zweitligisten SV Sandhausen. Hilßner will dann mit einem rasanten Auftritt zu einem guten Resultat beitragen.

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