03. Dezember 2018 / 21:01 Uhr

Da war mehr drin: Hansa Rostock trennt sich 1:1 von Osnabrück

Da war mehr drin: Hansa Rostock trennt sich 1:1 von Osnabrück

Redaktion Sportbuzzer
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Rostocks Cebio Soukou im Duell mit dem Osnabrücker Ulrich Taffertshofer.
Rostocks Cebio Soukou im Duell mit dem Osnabrücker Ulrich Taffertshofer. © Lutz Bongarts
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3. Liga: Die Ostseestädter waren gegen den Spitzenreiter das bessere Team, müssen sich aber mit einem Remis begnügen. Oliver Hüsing trifft in der 76. Minute nach Freistoßflanke von Marcel Hilßner.

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Da war mehr drin! Der FC Hansa Rostock hat Spitzenreiter VfL Osnabrück gestern Abend alles abverlangt. Doch unterm Strich standen die Gastgeber mit nur einem Punkt da. Mit dem 1:1 (0:0) untermauerte der Tabellensiebte seine ehrgeizigen Ambitionen, verpassten aber im 19. Anlauf einen Sieg zum Wochenstart. Der letzte Dreier an einem Montagabend datiert vom 26. Februar 2007 (2:1 beim MSV Duisburg).

So lief das Spiel: Der Liveticker zum Nachlesen

Schiri Guido Winkmann hatte die Partie kaum angepfiffen, da ruhte der Ball schon wieder. Cebio Soukou spielte die Kugel beim Anstoß zum Osnabrücker Adam Susac. Danach hielten die Spieler die Füße still. Mit einem einminütigen „Streik“ schlossen sich beide Klubs einer gemeinsamen Protest- und Solidaritätsaktion an, mit der die Drittligisten ein Zeichen gegen die Pläne des DFB zur Aufstiegsregelung setzten. Die Vereine fordern nach den gescheiterten Reformplänen des DFB eine schnellstmögliche Rückkehr zu drei Absteigern und die Erhaltung der Eingleisigkeit.

Stimmungsboykott auf den Rängen

Auch auf den Rängen blieb es ungewöhnlich ruhig. Die Hansa-Fanszene hatte zu einem Stimmungsboykott aufgerufen – aus Protest gegen Montagsspiele. Der gewohnte Support blieb aus. „Hansafans gegen Montagsspiele“, prangte in großen Lettern an der Südtribüne. „Montagsspiele abschaffen“, forderten auch die VfL-Fans.

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Ioannis Gelios: Verhinderte mit mehreren Glanzparaden weitere Gegentreffer. Note: 2,5 ©
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Die 12.600 Zuschauer im Ostseestadion erlebten dennoch eine unterhaltsame Partie. Das lag in erster Linie an den Hanseaten, die das Spiel in den ersten 45 Minuten klar dominierten. Das erste Achtungszeichen setzte Marcel Hilßner. Der Blondschopf zog aus 20 Metern ab und zwang Gäste-Torhüter Nils-Jonathan Körber zu einer Glanzparade (10.).

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Danach rollte eine Angriffswelle nach der anderen in Richtung VfL-Gehäuse. Mit einem Traumpass schickte Mirnes Pepic den agilen Merveille Biankadi auf die Reise. Biankadi drang in den Strafraum ein, lupfte den Ball aber übers Gehäuse (33.).

Auch in der Folgezeit kombinierten die Rostocker gefällig, doch am gegnerischen Strafraum war Endstation. Es fehlte lange Zeit die nötige Präzision und das Quäntchen Glück. So blieb einem Treffer von Soukou (41.) wegen angeblicher Abseitsstellung die Anerkennung versagt.

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Heider trifft erst die Latte und später ins Rostocker Tor

Nach dem Wechsel scheiterten Soukou (55.) und Vladimir Rankovic (62.) am VfL-Schlussmann. Doch auch der Tabellenführer tauchte nun mehrfach gefährlich vor dem Rostocker Gehäuse auf. Ein Schuss von Marc Heider knallte an die Latte (51.). Nur 60 Sekunden später musste FCH-Keeper Ioannis Gelios bei einem Eckball des früheren Hansa-Profis David Blacha zweimal zupacken. Nach gut einer schlug es im Hansa-Gehäuse ein. Heider zog ab, Gelios war noch am Ball, konnte den Rückstand aber nicht verhindern – 0:1 (64.).

Doch Hansa bewies Moral, machte munter weiter und wurde belohnt. Nach einem flach getretenen Freistoß von Hilßner war Kapitän Oliver Hüsing mit dem Fuß zur Stelle – 1:1 (75.). Ein verdienter Punkt und ein Mutmacher für das Verfolgerduell beim KFC Uerdingen – dann wieder am geliebten Sonnabend.

FC Hansa: Gelios - Wannenwetsch, Hüsing, Rieble, Rankovic (89. Scherff) - Hildebrandt (82. Reinthaler), Pepic - Hilßner, Soukou, Biankadi - Königs (60. Breier).
Tore: 0:1 Heider (63.), 1:1 Hüsing (76.).
Zuschauer: 12.600

Stimmt ab! Welche Noten gebt ihr den Hansa-Profis nach dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück?

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