14. Mai 2018 / 12:19 Uhr

4:1 - Lahausen tankt Selbstvertrauen für das Pokalduell

4:1 - Lahausen tankt Selbstvertrauen für das Pokalduell

SVEN HERMANN
Veruraschte mit seinem Foul an Sudweyhes Eike Dziuba (grünes Trikot) einen der drei Elfmeter: Marcel Westphalen.
Veruraschte mit seinem Foul an Sudweyhes Eike Dziuba (grünes Trikot) einen der drei Elfmeter: Marcel Westphalen. © Jonas Kako
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Kreisligist gewinnt nach dreijähriger Durststrecke das Ortsderby gegen TuS Sudweyhe II

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Zehn Tage vor dem Kreispokal-Halbfinale konnte Fußball-Kreisligist TSV Weyhe-Lahausen gegen den TuS Sudweyhe II, welcher an gleicher Stätte am 23. Mai wieder der Gegner sein wird, schon einmal ordentlich Selbstvertrauen tanken. Mit 4:1 (2:1) behielt die Mannschaft von Torsten Eppler im ersten Duell die Oberhand. Gleich dreimal zeigte der NFV-Kreisvorsitzende Andreas Henze, der als Schiedsrichter agierte, auf den Elfmeterpunkt.

Es war zugleich der erste Erfolg für die Lahauser über den Nachbarn nach zuvor dreijähriger Durststrecke, der für Eppler wie gerufen kam. „Für die Köpfe meiner Spieler war dieser Erfolg gut. Wir haben jetzt gesehen, dass wir diesen Gegner schlagen können“, freute sich Eppler über das Erfolgserlebnis zur rechten Zeit. „Dieses Spiel hätte auch 6:5 ausgehen können. Das Ergebnis fiel zwei Tore zu hoch aus“, sah der am Saisonende scheidende TSV-Trainer einen Schlagabtausch, bei dem die Sudweyher keinesfalls drei Tore schlechter waren. Eigentlich waren es die Gäste, die in der ersten Halbzeit hätten in Führung gehen müssen. Zwölf Minuten waren absolviert, als Stürmer Malte Apsel in einen Flankenball von Dominic Haider stolperte und das Leder an den linken Außenpfosten bugsierte. Eine Minute später scheiterte Haider am toll reagierenden Lahauser Schlussmann Finn Luca Wiechmann (13.). Umso überraschender dann die Führung auf der Gegenseite: TuS-Kapitän Fabian Tinzmann konnte den überragenden Lahauser Angreifer Christian-Paul Wiesner in der linken Strafraumhälfte nur durch ein Foul bremsen. Wiesner trat selbst an und verwandelte sicher ins flache, rechte Eck (24.). Erneut war es ein Elfmeterentscheid von Henze, der den Ausgleich einleitete. Marcel Westpfahlen brachte Eike Dziuba zu Fall, der ebenfalls selbst antrat. Dziuba knallte die Kugel zwar an die Unterkante der Latte und auch beim Nachschuss von Haider parierte Wiechmann glänzend, doch der nächste Nachschussversuch von Haider saß schließlich (38.).

Allerfeinste Schusstechnik

Ein Traumtor von Dominik Jacobi, der allerfeinste Schusstechnik bewies, brachte die Gastgeber wieder zurück auf den Erfolgspfad. Ansatzlos und aus der Drehung versenkte Jacobi den Ball aus weit mehr als 20 Metern in den linken Torwinkel (43.). Der nächste Strafstoß ließ nach dem Seitenwechsel nicht lange auf sich warten. Ole Ahrlich legte den einmal mehr davoneilenden Wiesner im Strafraum und hätte für die Notbremse eigentlich Rot sehen müssen, kam jedoch mit Gelb davon. An der Elfmeterentscheidung gab es nichts zu rütteln. Wieder trat Wiesner selbst an und wieder verwandelte er flach ins rechte Eck (52.). „Wenn Wiesner einmal Tempo aufnimmt, ist er nur schwer zu stoppen. Das zweite Tor von Jacobi fällt durch einen Sonntagsschuss. Eigentlich haben wir uns alle vier Gegentreffer selbst reingehauen“, schilderte TuS-Übungsleiter Arne Janßen seine Eindrücke. Beim vierten Lahauser Tor traf das Zitat mit dem selbst reinhauen auch tatsächlich zu. Wieder war Wiesner auf der rechten Seite entwischt, Tinzmann lief anschließend in dessen Hereingabe und beförderte sie über die eigene Linie (81.). Neben dem brandgefährlichen Angreifer lobte Eppler auch seinen Torhüter Finn Luca Wiechmann. „Er hat uns im Spiel gehalten. Ein gute Partie von ihm“, sagte Eppler. Beim Schuss des Sudweyhers Malte Apsel, der am rechten Pfosten landete, wäre Wiechmann allerdings machtlos gewesen (82.). Und auch beim Schuss von Keno Behrmann, der knapp links vorbeistrich, hatte der Keeper das Glück des Tüchtigen (86.).

Trotz der Pleite befürchtet Janßen keine negativen Auswirkungen für das bevorstehende Pokal-Halbfinale, in dem die Sudweyher Reserve liebend gern den Finaleinzug vom Vorjahr wiederholen würde. „Das heutige Duell war in dieser Hinsicht nicht richtungsweisend. Es haben uns einige Akteure gefehlt, von denen im Pokalduell einige wieder dabei sein dürften“, blickte Janßen bereits voraus. „Die erste Hälfte war gut. In der zweiten waren wir in der Defensive nicht handlungsschnell und setzten unsere schnellen Offensivleute zu wenig in
Szene“, ergänzte Eppler.

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