Hemelingen-Lemwerder-015 Hemelingen (orange) und der SV Lemwerder (weiß) lieferten sich ein intensives Spiel auf dem Kunstrasen. © Mario Nagel
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4:3! SV Hemelingen ringt Lemwerder nieder

Die Ost-Bremer schlagen den Landesliga-Dritten nach einer turbulenten zweiten Hälfte am Ende mit 4:3

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Der SV Lemwerder möchte nicht, dass eine 3:4-Niederlage zum Standardergebnis in der Bremer Fußball-Landesliga wird. Nach der 3:4-Heimschlappe gegen den TS Woltmershausen zogen die Mannen von Trainer Norman Stamer nun auch bei der SV Hemelingen mit diesem Resultat den Kürzeren. „Wenn man auswärts drei Tore schießt, sollte dies auch zumindest für einen Punkt reichen“, stellte Norman Stamer fest. Lemwerders Schlussmann Andrzej Miliszewski wehrte bereits nach 240 Sekunden einen Schuss der Gastgeber bravourös ab. Dann überstanden die Gäste einen Kopfball ohne Schaden (16.). Nach 20 Minuten meldete sich auch der Gast erstmals in der Offensive zu Wort. Sean Yannik Windhorst zielte jedoch knapp vorbei.

Einen Schuss von Steven Holstein wehrte der frühere Lesumer Thomas Büttelmann zudem zur Ecke ab. Aus diesem Eckball resultierte allerdings das 1:0 für die Gäste. Tim Weinmann leitete die Hereingabe von Holstein in die Mitte zum Torschützen Florian Radzun weiter (23.). Mit einer tollen Parade in einer Eins-gegen-Eins-Situation verhinderte Andrzej Miliszewski nach knapp einer halben Stunde den Ausgleich. Auf der anderen Seite hatte Sean Windhorst wieder nicht das richtige Zielwasser getrunken (42.). Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt kurz vor dem Pausenpfiff glückte Hemelingen dann der Einstand. Georg Schreider verwertete in der Mitte ein Zuspiel vom Flügel zum 1:1-Pausenstand. „Das war natürlich sehr ärgerlich und hätte uns auch so nicht passieren dürfen“, teilte Norman Stamer mit.

Bildergalerie zum Landesliga Bremen-Spiel SV Hemelingen - SV Lemwerder (4:3).

Mit einer schönen Sonntagsschuss-Bogenlampe nach 50 Minuten zum 2:1 zog Abdulkadir Tekin dem Gast bereits ein wenig den Zahn. „Der Ball fällt genau hinten rein. Da hat sich Andrzej aber auch ein bisschen verschätzt“, beschrieb Stamer die Szene. In der 57. Minute forderte Lemwerder nach einer Attacke gegen Felix Maas vergeblich einen Elfmeter. Nach einem Doppelpass mit einem Teamkollegen schraubte Femi Lepe das Resultat auf 3:1 in die Höhe. Mit einem Kopfball nach einer Ecke erhöhte wiederum Lepe wenig später auf 4:1 (63.). Felix Maas bereitete aber nur 60 Sekunden hiernach das 2:4 von Tim Weinmann vor.

Nun drückten Michael Wronski und Co. noch einmal aufs Gaspedal. Sean Yannik Winters verpasste nach 77 Minuten mit einem Schuss an den Außenpfosten das 3:4. Erst in der 90. Minute holten die Gäste das Anschlusstor nach. Tim Weinmann hob die Kugel zu Fabio Forstmann in den Strafraum, der mit seinem Treffer noch einmal für ein wenig Hoffnung sorgte. Die Zeit reichte aber nicht mehr, um sich eine Gelegenheit zum 4:4 herauszuspielen. „Wir haben nicht schlecht gespielt, müssen aber die einfachen Gegentore in Zukunft abstellen“, bilanzierte Norman Stamer. Der Gegner habe seine Chancen in der zweiten Hälfte gnadenlos genutzt, erklärte Stamer abschließend.

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