04. Februar 2018 / 18:04 Uhr

4:5 – am Ende geht dem FC Schönberg die Puste aus

4:5 – am Ende geht dem FC Schönberg die Puste aus

Steffen Oldörp
Getümmel im Schönberger Strafraum: Der Rostocker Felix Patzenhauer (Nr. 6) hat abgezogen, der Schönberger Hannes Komoss versucht, den Schuss zu blocken. Am Ende unterlag der FCS dem Verbandsligisten unglücklich mit 4:5.
Getümmel im Schönberger Strafraum: Der Rostocker Felix Patzenhauer (Nr. 6) hat abgezogen, der Schönberger Hannes Komoss versucht, den Schuss zu blocken. Am Ende unterlag der FCS dem Verbandsligisten unglücklich mit 4:5. © Jens Upahl
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Fußball-Landesligist unterliegt dem Rostocker FC / Schon 4:1 geführt.

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Schönberg. Für die Zuschauer war es ein tolles Spiel, für die Trainer eine Partie zum Haareraufen. Vor 100 Zuschauern im Palmberg-Stadion hat Landesligist FC Schönberg am Sonnabend die Überraschung nur knapp verpasst. Gegen den Rostocker FC, Tabellenvierter der Verbandsliga, unterlag die Mannschaft von Trainer Ralf Schehr knapp mit 4:5. Und dass, obwohl der Landesligist bis kurz vor Schluss noch mit drei Toren führte.

„Das ist natürlich sehr ärgerlich“, sagte FC-Sportchef Sven Wittfot. „Bei uns hat die Kraft nachgelassen, das muss man ganz klar sagen.“ Im Gefühl der sicheren Führung hätten sich ein paar Fehler zu viel eingeschlichen, ärgerte sich Wittfot. Allein in den letzten 16Minuten kassierten der Landesligist vier Gegentreffer. Dennoch zollte der Sportchef der Mannschaft großen Respekt für die „tolle Leistung“. „Wir haben über 75 Minuten ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und hätten das Ding normalerweise gewinnen müssen. Das hat auch Jörg Hahnel zu mir gesagt“, so Wittfort. Schönbergs Ex- Torhüter hatte am Sonnabend das Sagen auf der Rostocker Bank, da Schönbergs Ex-Coach Axel Rietentiet noch im Urlaub weilt.

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Nach 23 Minuten lagen die Grün-Weißen durch ein Eigentor von Rostocks Stefan Person und Hannes Komoss mit 2:0 in Führung. der ehemalige Schönberger Martin Pett verkürzte acht Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf 2:1. Nach dem Wiederanpfiff legten die Gastgeber zwei weitere Treffer durch Nick Heymann (62.) und Marcel Behm (70.) nach. Am Ende reichte es dennoch nicht nicht zum überraschenden Sieg.

Christian Rosenkranz (74.), der ehemlige Schönberger Maximilian Rausch (84.) und Felix Patzenhauer (85.) nutzen eine Schwächephase der Gastgeber und glichen innerhalb von elf Minuten zum 4:4 aus. Schönberg versuchte nun alles, um wenigstens das Unentschieden über die Zeit zu retten. Doch in der 88. Minute zeigte Christoph Frank auf den Elfmeterpunkt. Der Schiedsrichter aus Wismar hatte ein Handspiel im Strafraum gesehen. Aus Sicht von Wittfot eine Fehlentscheidung: „Das war ein Elfmeter, den man nicht geben muss. Rosenkranz ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum glücklichen 5:4.

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Der Favorit aus Rostock hatte das Spiel gedreht und freute sich riesig, während Schönbergs Spieler enttäuscht den Platz verließen. Letztendlich überwiege aber das Positive nach der knappen Niederlage im zweiten Testspiel, meinte Wittfot. „Das Ergebnis ist eigentlich egal. Es ist zwar ärgerlich, aber wir haben gegen eine höherklassige Mannschaft lange sehr gut mitgespielt“, so der Sportchef. Und dass, obwohl die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Mit Thomas Aldermann und Florian Köpke fehlten zwei verletzte Leistungsträger. Deshalb zog der Schönberger Sportchef am Ende alles in allem ein positves Fazit.

FC Schönberg: Boddin – Efthymiadis (64. Pekrun), Miltzow, Iserhot, Komoss, Schröter, Heymann, Klaczinski (78. Plotzke), Kahle (73. Kowalski), Burmeister, Behm.
Tore: 1:0 Person (5./Eigentor), 2:0 Komoss (23.), 2:1 Pett (37.), 3:1 Heymann (62.), 4:1 Behm (70.), 4:2 Rosenkranz (74.), 4:3 Rausch (84.), 4:4 Patzenhauer (85.), 4:5 Rosenkranz (88./Handelfmeter).

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