Turbulentes Spiel auf fragwürdigem Untergrund: Lok Leipzig holt beim FSV Zwickau ein 6:6-Unentschieden. Turbulentes Spiel auf fragwürdigem Untergrund: Lok Leipzig holt beim FSV Zwickau ein 6:6-Unentschieden. © 1. FC Lok Leipzig Nachwuchs
Turbulentes Spiel auf fragwürdigem Untergrund: Lok Leipzig holt beim FSV Zwickau ein 6:6-Unentschieden.

6:6 nach 0:3 auf fragwürdigen Platz für Loks U13

Direkte Freistoßtore bestimmen Spiel auf viel zu kleinem Platz beim FSV Zwickau

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Zwickau. Die U13 des 1. FC Lok Leipzig trennte sich in der torreichsten Partie des Spieltages mit einem 6:6 vom FSV Zwickau. Damit bleiben die Leipziger auf Platz fünf der Tabelle. Trainer M. Rom fand deutliche Worte: „Meines Erachtens ist dieser Platz völlig unzumutbar für diesen Altersbereich und vor allem für die Talenteliga. Zu kurz, zu schmal und 10 Meter nach der Mittellinie begann der 16-Meter-Raum. Jeder Ballgewinn bzw. Ballverlust brachte damit sofort Torgefahr, da man von der Mittellinie sofort schoß. Fast jeder Freistoß kam direkt auf das Tor. Von Spielen kann man da kaum reden.“

Das Spiel begann ausgeglichen und Lok besaß die erste Torchance, als nach einer Ecke der Pfosten dem Torerfolg im Wege stand. Nach einer erneuten Ecke folgte dem schnellen Gegenzug ein Pass in die Tiefe und mit der Pike verwandelten die Gastgeber zum 1:0. Das 2:0 fiel nach einem schnellen Einwurf, als die Lok-Hintermannschaft noch ungeordnet war. Generell hatten die Blau-Gelben Schwierigkeiten mit der Linie des Schiedsrichters, der sehr schnell Zweikämpfe durch Pfiffe unterband. Einer dieser Freistöße auf dem Kleinfeld führte zum 3:0. Obwohl geschockt, spielten die Gäste offensiv weiter und belohnten sich nach einer Ecke mit dem 3:1 noch vor der Pause.

In der zweiten Halbzeit nutzte man den Zwickauer Vorteil des Platzverhältnisses mit einem eigenen Freistoß zum 2:3 aus und erzielte in den folgenden 15 Minuten vier weitere Treffer zum 6:3 und hatte weitere Chancen. Man ließ nun den Ball laufen lassen und nahm das Tempo aus dem Spiel. Doch in den letzte zehn Minuten brachten zwei Pfiffe des Schiedsrichters zwei direkte Freistoßtore von der Mittellinie, die ja nur 25 Meter vom Tor entfernt war. Ein Handelfmeter brachte zwei Minuten vor Schluss das 6:6 und passt letztlich völlig zu diesem Spiel am heutigen Tag.

Trainer Rom zog trotz der äußeren Umstände und des Verlaufs des Spiel für seine Mannschaft Positives aus dieser Begegnung: Man habe erlebt, dass man ein drehen kann, egal wie hoch man zurückliegt. Auch seien die Luftzweikampf sehr oft gewonnen worden und man habe stabil gestanden, da drei direkte Freistoßgegentore und ein Elfmeter nicht gegen die Abwehr sprechen. Es gelte nun den Blick nach vorn zu richten und mit den sehr starken Dynamos erwarte man einen wahren Prüfstein zum nächsten Heimspiel.

Region/Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig (D-Junioren) FSV Zwickau FSV Zwickau (D-Junioren) FSV Zwickau-1. FC Lokomotive Leipzig (08/04/2017 14:45)

KOMMENTIEREN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige