10. Juli 2018 / 21:36 Uhr

7:0! Der VfL Wolfsburg feiert sein nächstes Schützenfest

7:0! Der VfL Wolfsburg feiert sein nächstes Schützenfest

Marcel Westermann
Baunatal, Germany 10.07.2018, Testspiel, KSV Baunatal - VfL Wolfsburg, Daniel Ginczek (WOB) erzielt sein 2. Tor zum 0:2, im zweikampf ( DeFodi538 *** Baunatal Germany 10 07 2018 Test match KSV Baunatal VfL Wolfsburg Daniel Ginczek WOB scored his 2 goal for 0 2 in the fight DeFodi538
Traf doppelt: VfL-Neuzugang Daniel Ginczek (l.) erzielte die Tore zum 1:0 und 2.0. © imago/DeFodi
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Zweiter Test, zweiter Sieg, zweiter Doppelpack von Neuzugang Daniel Ginczek: Der VfL Wolfsburg hat sein nächstes Vorbereitungsspiel beim KSV Baunatal klar mit 7:0 (2:0) für sich entschieden. Dabei kam es dem Bundesligisten auch entgegen, dass der Hessenligist wesentlich mehr Eigeninitiative zeigte als zuletzt noch die Veltins-Auswahl beim 8:1 in Gifhorn. Der KSV wollte mitspielen – und hatte so auch seinen Anteil daran, dass am Dienstagabend gerade im zweiten Durchgang ein Klassenunterschied deutlich wurde.

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VfL-Trainer Bruno Labbadia war’s ganz recht. „Wir haben den Ball laufen lassen, es dem Gegner schwer gemacht und konnten immer wieder in die Tiefe gehen – dadurch, dass Baunatal höher gestanden hat, ging das.“ Und Labbadia konnte weitere Lehren im Baunataler Parkstadion ziehen, wie etwa die, dass es im Aufbau manchmal auch „an der Einfachheit liegt“. Eine andere nicht unerhebliche Erkenntnis war, dass Ginczek nachhaltig um einen Stammplatz in der Spitze wirbt. Gegen den KSV erzielte er in seinen 45 Minuten Spielzeit die nächsten beiden Treffer – schon in Gifhorn hatte er doppelt getroffen.

Das Muster, nach dem die Tore zum Halbzeitstand fielen, war jeweils dasselbe: Eine flache Hereingabe von links, die erste von dem links verteidigenden Felix Uduokhai (21.), die zweite von Josuha Guilavogui (32.) – Ginczek musste nur noch den Schlappen hinhalten.

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Labbadia ließ erneut in seinem favorisierten 4-3-3-System spielen, brachte mit John Anthony Brooks, Ignacio Camacho (als Kapitän), Yannick Gerhardt und Renato Steffen vier Spieler von Anfang an, die auch schon am Samstag begonnen hatten. Ein Wink, wer im Rennen um Stammplätze die Nase vorn hat? Ganz und gar nicht, sagt Labbadia: „Es geht allein darum, dass alle gleich viel Spielzeit bekommen.“

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Und so gingen die Wolfsburger erneut grundverändert (bis auf Keeper Phillip Menzel) in Halbzeit zwei. Yunus Malli holte sich den Ball nach einer Ecke ab und versenkte im kurzen Eck (59.). Dem gebürtigen Kasselaner wurde in seiner Heimat übrigens ein besonderer Empfang bereitet. In der Halbzeit traf er auf seinen damaligen Jugendtrainer beim VfL Kassel. Der schwärmte von seinem Schützling aus alten Zeiten: „In fünf Jahren hat er maximal in zehn Trainingseinheiten gefehlt. Disziplin war ein Baustein, dass er da ist, wo er jetzt ist. Er hat es mir immer leicht gemacht.“

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Apropos leicht machen: Elvis Rexhbecaj erhöhte per feinem Schlenzer auf 4:0, der gerade zuvor eingewechselte Paul Seguin (71.) legte nach starker Vorarbeit von Wout Weghorst nach. Kurz danach erzielte der Niederländer auch seinen ersten Treffer für den VfL (73.), sagte später zufrieden: „Das ist immer ein gutes Gefühl.“

Hinten wurde es nur einmal brenzlig, als Paul Jaeckel einen Heber über den aus dem Tor geeilten Menzel von der Linie köpfte (82.). Danach stellte Riechedly Bazoer kurz vor dem Schlusspfiff noch den 7:0-Endstand her.

VfL (1. Halbzeit): Menzel – Verhaegh, Bruma, Brooks, Uduokhai – Camacho – Guilavogui, Gerhardt – Steffen, Brekalo – Ginczek.

VfL (2. Halbzeit): Menzel – William, Jaeckel, Knoche, Itter – Arnold – Malli, Rexhbecaj – Bazoer, Ntep (69. Seguin) – Weghorst.

Schiedsrichter: Kliebe (Heiligenrode).

Zuschauer: 2000.

Tore: 0:1 (21.) Ginczek, 0:2 (32.) Ginczek, 0:3 (59.) Malli, 0:4 (66.) Rexhbecaj, 0:5 (71.) Seguin, 0:6 (73.) Weghorst, 0:7 (90.) Bazoer.

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