96-Aufstiegstorwart Philipp Tschauner war auch in der vergangenen Bundesliga-Hinrunde die klare Nummer Eins. 96-Aufstiegstorwart Philipp Tschauner war auch in der vergangenen Bundesliga-Hinrunde die klare Nummer Eins. ©
96-Aufstiegstorwart Philipp Tschauner war auch in der vergangenen Bundesliga-Hinrunde die klare Nummer Eins.

96-Meinung: Tschauner, gräm dich nicht!

96-Torwart Philipp Tschauner war wichtiger Eckpfeiler der Aufstiegsmannschaft und konnte auch in der vergangenen Hinrunde mit Paraden und Zu-Null-Spielen glänzen. Dass er in einem Fußballmagazin nicht ein mal unter den Top-16-Torhütern der Bundesliga steht, ist ein Unding, meint Hannover-Sportchef Carsten Bergmann. 

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Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast – einer der Lieblingssätze meiner Mutter. Da konnte kommen, was wollte. Ihr Leitspruch ist auf nahezu alle Lebensbereiche anwendbar. Für zu Hause sowieso, und besonders für die Bundesliga.

Im Fußball ist es längst fester Standard, auf den Trainer-Laptops alles Mögliche an Zahlen und Auswertungen abzurufen. Laufleistung auf dem Platz, Passquote, Zweikampfbilanz, Bindversuche des Schnürsenkels am rechten Schuh, Geschwindigkeit im Kabinentrakt, Wasserverbrauch im Entmüdungsbecken. Fußballer nehmen einfach alles Maß.

Die Marktwerte der Spieler von Hannover 96 - und wie sie sich seit Oktober 2017 verändert haben. (Stand: 01. Januar 2018, Quelle: transfermarkt.de)

Richtige Aufreger kommen aber zumeist erst dann, wenn die Kicker in diesen Ranglisten erst gar nicht auftauchen. Ein Unding! So geschehen mit 96-Aufstiegstorwart Philipp Tschauner.

In einem großen deutschen Fußballmagazin gehört der 32-Jährige nicht einmal zu den 16 besten Schnappern der Liga. Wohlgemerkt von 18 Vereinen. Der „Tschauni“, Garant mit seinen spektakulären Paraden für die Rückkehr ins deutsche Oberhaus, wichtiger Eckpfeiler in der Mannschaft mit bärenstarken Reflexen.

Zugegeben. Seine Abschläge? Na ja. Flanken fängt er auch nicht so gerne weg. Aber ihn deswegen neben HSV-Schnapper Christian Mathenia gleich ganz streichen? Immerhin werden ihm solide Leistungen unterstellt. Nicht genug für eine Aufnahme in die Ruhmeshalle.

67 Paraden, fünf mal zu null

Egal, Tschauni. Gräm dich nicht. In der Rangliste der Torhüter mit den meisten Zu-null-Spielen stehst du nämlich mit fünf Partien auf Rang vier. Klasse. 67 Paraden, 20 mehr als Dortmunds Bürki. Mit den 22 Gegentoren hast du sogar zwei Treffer weniger kassiert als der vermeintlich beste – glaubt man dem Magazin – Bundesliga-Schlussmann Gulácsi.

Schlussendlich bestätigt mich das alles in meinem Grundsatz: Höre immer artig auf das, was deine Mutter sagt.

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