13. Mai 2018 / 21:27 Uhr

A-Junioren: Blumenthaler SV geht unter

A-Junioren: Blumenthaler SV geht unter

Jens Pillnick
Blumenthaler SV U19 - SV Werder 4
Der Blumenthaler SV muss noch um den Klassenerhalt kämpfen. © Mats Vogt
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3:8-Niederlage in Eimsbüttel

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Die Ergebnisse der Konkurrenz im Abstiegskampf erwiesen sich für die A-Junioren des Blumenthaler SV nach ihrer 3:8 (2:4)-Niederlage in der Fußball-Regionalliga Nord als kleiner Trost. "Norderstedt mit dem 1:7 und Hanse Lübeck mit dem 0:7 haben eine noch schlimmere Reise bekommen", erklärte Carsten Herbst aus dem Trainer-Quartett der Nordbremer. Damit sei die Situation drei Spieltage vor Saisonende unverändert.

Dass es den Blumenthalern nicht gelungen ist, die Situation zu ihren Gunsten zu ändern, lag einmal mehr an teilweise gravierenden Patzern im Defensivbereich. "Den ersten vier Treffern sind individuelle Fehler vorausgegangen", stellte Carsten Herbst fest. Was ihm im Gegensatz zu den Fehlern gefallen hat, war der Umgang mit ihnen: "Die Spieler haben sich über ihre Fehler geärgert, aber sie haben sich nicht zerfleischt. Es herrscht keine Untergangsstimmung."

Für Stimmungsaufheller auf dem Spielfeld sorgten die ersten beiden BSV-Treffer, die die Blumenthaler Einschätzung, dass Eimsbüttel in der Defensive durchaus verwundbar sei, bestätigten. Beim Treffer zum 1:1 (5.) wurde Jeremy-Shan Rostowski von Joschka Labinsky im Strafraum bedient und vollstreckte mit der Innenseite. Das 2:4 von Alexander Koscheck ließ den BSV in der 37. Minute auf eine Wende hoffen. Da die Mannschaft am Sonnabend insgesamt nicht in der Lage war, ihrem Kapitän ein Geschenk in Form eines Remis oder Sieges zu machen, beschenkte sich das Geburtstagskind selbst mit einem Treffer. Dabei schien die Chance schon vertan, doch dann brachte Alexander Koscheck den Ball mit der Pike doch noch im Tor unter.

Doch während der BSV, bei dem Stürmer Serdar Güngör wegen erneuter Leistenprobleme kurzfristig aus der Startelf genommen und mit Tim Justin Albrecht ersetzt wurde, bis zur 87. Minute auf einen weiterer Treffer (Rostowski) warten musste, war Eimsbüttel vor dem Tor konsequent. "Bei denen war jeder Schuss ein Tor", meinte Carsten Herbst, der nach dem 2:5-Halbzeitstand bei seinen Spielern noch ein Aufbäumen registriert hatte: "Wir haben uns gesagt: Drei Tore in einer Halbzeit – das kann man schaffen." Eimsbüttel schaffte dann nach einer ausgeglichenen Phase sogar drei Tore ihn zehn Minuten und machte zwischen der 72. und 82 Minute aus dem 5:2 ein 8:2.

Nach der Pfingstpause steht für den BSV am Sonntag, 27. Mai, das Rückspiel bei JFV Calenberger Land auf dem Programm. Und damit die Hoffnung, ein ähnliches Resultat wie am 1. Mai zu erzielen: da gewann der BSV 4:3.

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