Im Duell der Bundesliga-A-Junioren von RB Leipzig und Dynamo Dresden gab es keine Tore. (@ Dirk Knofe) (4) Mühten sich, trafen aber nicht: die A-Junioren von RB Leipzig und Dynamo Dresden. © Dirk Knofe
Im Duell der Bundesliga-A-Junioren von RB Leipzig und Dynamo Dresden gab es keine Tore. (@ Dirk Knofe) (4)

A-Junioren von RB Leipzig und Dynamo Dresden trennen sich 0:0

RB- Trainer Robert Klauß muss sich mit einem torlosen Remis im Sachsenderby gegen Dynamo Dresden zufriedengeben. Das Spiel vor rund 250 Zuschauern war hart umkämpft, bot aber nur wenige Highlights.

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Tabellenführer gegen den Tabellen-Viertletzten. Klingt nach einer klaren Angelegenheit für die U19 der Roten Bullen, die am 5. Bundesliga-Spieltag auf Dynamo Dresden trafen. Die Schützlinge um Robert Klauß waren aber gewarnt, denn Dynamo feierte im letztjährigen Sachsenpokal-Finale gegen RB einen 2:0-Erfolg.

Die Hausherren, die am vergangenen Wochenende in Kiel ein Schützenfest feierten und die Störche mit 7:1 deklassierten, bekamen gegen Dresden von der 1. Mannschaft Verstärkung. Der französische U18-Nationalspieler Ibrahima Konaté feierte seine Pflichtspielpremiere für RB und bot eine solide Leistung. Auch auf der Gegenseite konnten Fußballromantiker auf dem Spielberichtsbogen einen bekannten Namen erkennen. Luca, Sohn von Ex-Profi Khvicha Shubitidze, spielte in der Jugend bis 2015 bei RB und kehrte am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück.

BILDER vom Duell der sächsischen Bundesliga-Junioren

Wenig Höhepunkte in Hälfte eins

Das Spiel war in der ersten Viertelstunde sehr zerfahren und geprägt von vielen Ungenauigkeiten sowie Ballverlusten. Beide Mannschaften zeigten intensive Zweikämpfe, Pressing und Gegenpressing, taten sich aber schwer, nennenswerte Chancen herauszuspielen.

Die ersten Torannäherungsversuche sah man nach einer knappen halben Stunde. Sowohl RB‘s Niclas Stierlein und Elias Abouchabaka (26. und 30. Min) als auch Dynamos Linksaußen Marius Hauptmann (28. Min.) zielten mit ihren Distanzschüssen aber ein gutes Stück am Tor vorbei. Die größte Chance im ersten Durchgang hatten die Gastgeber kurz vor der Pause. Nach einer schönen Flanke von der rechten Seite durch Stierlein verpasste Abouchabaka am langen Pfosten, nachdem er freistehend vor Dynamo-Schlussmann Niclas Kühn zu lange zögerte.

Mit einem torlosen Unentschieden gingen beide Mannschaften in die Pause, boten ein schwaches Bundesligaspiel mit wenig Höhepunkten und Spielkombinationen.

Zur Halbzeit reagierte RB-Trainer Robert Klauß, nahm Defensivmann Marc Dauter raus und brachte den quirligen Nicolas Fontaine, der das Spiel belebte. Bereits in der 52. Minute hatten die jungen Bullen die nächste dicke Chance zur Führung. Kühn stürmte aus seinem Tor, verschätzte sich beim Versuch den Ball zu klären, aber Abouchabaka konnte das Geschenk nicht verwerten und sein Schuss unter Bedrängnis ging aus rund 16 Metern über den Kasten.

Offenes Spiel in der Schlussphase

Dynamo Dresden präsentierte sich das ganze Spiel über sehr giftig in den Zweikämpfen und immer wieder nach Kontern sehr gefährlich. Nach einer Stunde hatten die Gäste ihre größte Chance zur Führung. Tom Keil wurde auf der rechten Seite sehenswert freigespielt, seine Flanke von der rechten Seite konnte Konaté aber im letzten Moment vor dem einschussbereiten Shubitidze klären.

Die schönste Kombination zeigte RB in der 66. Minute. Fontaine chippte den Ball in den Strafraum zu Kilian Ludewig, der direkt den freistehenden Emre Mert Aslan bediente. Seine Direktabnahme ging aber aus rund zehn Metern über das Dynamo-Tor.

In der Schlussphase entwickelte sich ein offenes Spiel und beide Mannschaften hatten die Chance zum Lucky Punch. Zehn Minuten vor Ultimo kam der eingewechselte Lukas Krüger mit ein wenig Glück freistehend im Strafraum an den Ball, behielt die Nerven aber nicht und drosch den Ball aus rund acht Metern über den Kasten. Nur eine Minute später verpasste auch Dynamo den Siegtreffer. Nach einem Abstoß und Kopfballverlängerung an der Mittellinie stand Hauptmann plötzlich allein vor RB-Torwart Julian Krahl. Aber auch er zögerte zu lange und Krahl entschied die Situation für sich.

RB-Coach Robert Klauß nach dem Spiel: „Das war ein richtiges Derby mit viel Leidenschaft und Aggressivität. Ich habe ein gutes Dynamo Dresden gesehen, die es uns sehr schwer gemacht haben. Ich hätte gerne gewonnen, aber wir haben heute zu viele kleine Fehler gemacht und eine große Chance in der 2. Halbzeit liegen lassen.“

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