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Fans feiern Frauen von Hannover 96 trotz Niederlage gegen VfL Wolfsburg

Redaktion Sportbuzzer
Der VfL Wolfsburg erzielt das erste Tor und lässt 96 am Ende keine Chance. © Florian Petrow

Am Samstag kam es für die 96-Frauen zum Spiel des Jahres: das Starensemble des VfL Wolfsburg war zu Gast im Eilenriedestadion. Der Bundesligist gab sich keine Blöße und gewann die Partie deutlich mit 11:0. Die Fans feierten ihr Team trotzdem mit Standing Ovations.

Das „Spiel des Lebens“ gegen Double-Sieger und Champions League-Finalist VfL Wolfsburg, für die Frauen von Hannover 96 endete es mit der erwartbaren, deutlichen Niederlage. Doch das Ergebnis von 0:11 war letztlich zweitrangig.

„Wir wollten einfach jede Minute genießen und zeigen, dass wir uns das hier hart erarbeitet haben“, fasste 96-Coach Marcel Geisenhainer nach Abpfiff die Gefühlslage bei den „Roten“ zusammen. Ähnlich formulierte es auch Kapitänin Jessica Arend: „Man kann nicht erwarten, gegen einen solchen Gegner das Spiel zu gewinnen.“

Dafür gewannen die 96-Frauen mit ihrem leidenschaftlichen Auftritt viele Sympathien bei den 1.669 Zuschauern im Eilenriedestadion. Denn obwohl es bereits zur Pause 0:7 stand, brandete bei jeder gelungenen Kombination und jedem erfolgreichen Tackling der Gastgeberinnen über 90 Minuten lang tosender Applaus auf.

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Das sind die Bilder zur DFB-Pokalpartie zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg (Frauen):

Saskia Tietz attackiert Alexandra Popp. © Florian Petrow
Hannovers Jessica Arend (links) nimmt den Ball mit der Hacke mit. © Florian Petrow
96-Keeperin Nina Rohrbeck ist geschlagen. © Florian Petrow
Die Mannschaften betreten das Feld. © Florian Petrow
Fast 1700 Zuschauer schauen sich die Partie in der zweiten Runde des DFB-Pokals an. © Florian Petrow
Hannovers Isabel Waßmann (rechts) gegen Pernile Harder. © Florian Petrow
Franziska Haeckel (rechts) kommt nicht an Wolfsburgs Doorsoun-Khajeh vorbei. © Florian Petrow
Wolfsburgs Alexandra Popp beim Kopfball. © Florian Petrow
Der VfL Wolfsburg erzielt das erste Tor und lässt 96 am Ende keine Chance. © Florian Petrow
Hannovers Keeperin Nina Rohrbeck musste oft den Ball aus dem Netz holen. © Florian Petrow
Hannovers Danaila Navarro (rechts) im Zweikampf mit Wolfsburgs Zsanett Jakabfi. © Florian Petrow
Die Bank von Hannover 96. Torjägerin Anna-Lena Füllkrug konnte verletzungsbedingt nicht gegen den VfL Wolfsburg spielen. © Florian Petrow
Hannovers Jessica Arend (Mitte) grätscht den Ball vor zwei Wolfsburgerinnen ins Aus. © Florian Petrow
Die gut besuchte Osttribüne, links der Gästeblock. © Florian Petrow
Stimmung auf der Haupttribüne. © Florian Petrow

Bundesligist sorgt früh für klare Verhältnisse

Der VfL erwies sich jedoch als zu übermächtig, führte bereits nach zehn Minuten mit 3:0. Vor allem nach Eckbällen und Flanken wurde es immer direkt gefährlich im 96-Strafraum. Nachdem der Bundesligist früh für klare Verhältnisse gesorgt hatte, konnten die „Roten” ihren Kasten für längere Zeit sauber halten.

Allerdings ohne dabei selbst für Gefahr sorgen zu können, alle Konteransätze wurden im Keim erstickt. Erst in der Viertelstunde vor der Pause drückten die „Wölfinnen” wieder aufs Gas und erhöhten auf 0:7.

Osterwold hat das Tor auf dem Fuß

„Für die zweite Hälfte haben wir dann noch ein paar Dinge angesprochen”, verriet Geisenhainer. Die Anweisungen entfalteten zunächst noch keine Wirkung, Wolfsburg erhöhte direkt auf 0:9. Doch anschließend wurde 96 tatsächlich etwas mutiger in den Kombinationen und hatte auch den ersten Torabschluss, der direkt mit Standing Ovations gefeiert wurde.

In dieser Phase zeigte Torfrau Nina Rohrbeck einige tolle Paraden und Aileen Osterwold hatte vorne die größte Chance zum Ehrentreffer. Stattdessen war es der Favorit, der noch zweimal einnetzte.

Schlusspfiff im#Eilenriedestadion! Unsere@H96Frauen liefern gegen den amtierenden Pokalsieger und Meister@VfL_Wolfsburg eine ordentliche Leistung ab, unterliegen dem haushohen Favoriten am Ende aber trotzdem mit 0:11.#DFBPokal#H96#H96WOB#NiemalsAllein ⚫️⚪️💚pic.twitter.com/wqnemRyBK1— Hannover 96 (@Hannover96)8. September 2018

Kulisse macht Lust auf mehr

Das war den Heimfans aber sichtlich egal, sie feierten ihre Mannschaft nach Schlusspfiff minutenlang. Trainer Geisenhainer zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Vor so einer Kulisse zu spielen ist schon geil, das soll manch Männer-Oberligist erst einmal nachmachen. Das wollen wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder erreichen.”

Beim Wunschgegner sind er und seine Spielführerin Arend sich jedenfalls bereits einig: „Am liebsten soll es gegen Bayern München gehen.”

Die Partie zum Anschauen:

Mehr zu den 96-Frauen
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Das war die Startelf von Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg:

Nina Rohrbeck. © Thomas Bork
Janina Breitsch. © Sascha Priesemann
Lena Rathmann. © Sascha Priesemann
3. Platz - Saskia Tietz (Hannover 96-Frauen): 19,5 Prozent. Trotz 0:11-Schlappe in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den übermächtigen VfL Wolfsburg stach Abwehrspielerin Tietz heraus. Sie bekam Lob von allen Seiten und nervte Torjägerin Alexandra Popp (2x Deutschlands Fußballerin des Jahres) zusehends. © Sascha Priesemann
Danaila Navarro. © Sascha Priesemann
Franziska Haeckel. © Sascha Priesemann
Julia Catharina Dose. © Redaktion Hannover 96FF
Lara Rieks. © Sascha Priesemann (Symbolbild)
Aileen Osterwold. © Maike Lobback
Jessica Arend. © Sascha Priesemann
Isabel Waßmann. © Redaktion Hannover 96FF
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