14. Mai 2018 / 14:05 Uhr

Abenteuer Fußball zwischen Alpen, Fichtelberg, Ruhrpott und Waterkant

Abenteuer Fußball zwischen Alpen, Fichtelberg, Ruhrpott und Waterkant

Udo Zagrodnik
Erinnerungen: Die Fußball-Bundesliga vor 40 Jahren USER-BEITRAG
Erinnerungen: Die Fußball-Bundesliga vor 40 Jahren © Udo Zagrodnik
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Investieren in Sportstätten ist immer wieder ein Thema.

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Leipzig/Frankfurt am Main. Bei unseren Vorfahren lernte der Fußball noch das Laufen. Da gehörte das Leipziger VfB-Stadion (heutig Bruno) zu den größten und modernsten Sportstätten Deutschlands. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Zeiten verändert. So ist ein Vielfaches mehr Geld im Umlauf und wer es hat der hat viel bessere Möglichkeiten, kann moderinsieren. Ein aktuelles Beispiel wird in der Leipziger Volkszeitung vom Montag (LVZ, 14.05.2018) aufgezeigt. Der FC Schalke 04 (Gelsenkirchen) modernisiert sein großes Vereinsgelände. Gemeint ist das Drum Rum der Veltins-Arena. Davon träumen viele andere Vereine...

Hauptplatz (Arena), Trainingsplätze, Nachwuchsplätze, Vereinsgebäude, medizinischer Bereich (Reha), Fanshop, Gastronomie, Parkplätze und vieles mehr. Man kann es mit einer Stadt in der Stadt vergleichen. Ein Leipziger Architektenbüro erhielt den Zuschlag, dessen Macher auf Schalke eingetragene Mitglieder sind. Die schwindelerregende Zahl von 95 Millionen Euro lässt manchen aufhorchen. Das zeigt auch, dass die Knappen mit ihrem Nachbarn Borussia Dortmund und mit dem Kreuz des Südens (Bayern München) zu den Größten des Deutschen Fußballs aufgestiegen ist. Die Geschichte zeigt auch, das der bisherige Weg gewaltige Höhen und Tiefen, zwischen Ebbe und Flut, hatte. Und man muss auch sehen: Die großen Vereine haben in jeder Altersklasse Mannschaften im Spielbetrieb und die Reisen zu den Auswärtsspielen haben auch ihren Preis. Doch von weiten Auswärtsfahren sind auch die kleinen Amateurvereine betroffen, wenn sie durch „das halbe Bundesland“ fahren müssen, um zum Spielort zu kommen.

Zurück nach Leipzig mit seinem Stadtteil Probstheida. Hier ist das Zahlenwerk um ein Vielfaches kleiner. Für das Bruno gibt es aktuell ein positives Signal. Zum Saisonabschluss mit dem Lok-Heimspiel gegen Hertha BSC II, wurde bekanntgegeben, das die 100.000 Euro Eigenmittel für den Kunstrasen durch knapp 600 Unterstützer zusammengekommen sind. Nun kann der Vorstand des 1. FC Lokomotive (VfB) Leipzig die nächsten Schritte in die Wege leiten. Vielleicht kann das Vorhaben bis zum Winteranfang umgesetzt werden. Es wäre eine wesentliche Verbesserung. Noch in der Ferne ist die Stadionsanierung, mit Erhaltung der historischen Tribüne. Der Nachbar: Positiv zu nennen ist auch der Alfred-Kunze-Sportpark in Leutzsch (BSG Chemie), wo zurzeit die historische Regattatribüne instandgesetzt wird. Doch Leipzig hat weitere „Brennpunkte“, so zum Beispiel die Alfred-Rosch-Kampfbahn (Radrennbahn) einst mit Tribüne und den Eishockey in Taucha, der nach einem Leipziger Standort sucht. Ein positives Beispiel ist die kleine, sanierte Sporthalle Brüderstraße, zwischen Zentrum und Unikliniken/Bayrischen Bahnhof.

In meinem Bericht gibt es einzelne Links zu Fußballvereinen und ihren Songs. Dazu passen auch: Der Lokruf mit Immer wieder Probstheida und DORIAN BLACK mit Blau und Gelb.

Das Leipziger Umland und mehr

Doch es gibt auch Amateurvereine die ihrer Stadtgröße angemessen eine moderne Sportstätte haben. Dazu zählen auch die Pleißestädter vom SV Regis-Breitingen mit ihrem Landesliga tauglichem Dr. Fritz-Fröhlich-Stadion. Es wurde nach der politischen Wende schrittweise zeitgemäß saniert und eine wettkampftaugliche Sporthalle gebaut. Doch es funktionierte nur mit Hilfe von Fördermitteln. Höhepunkte der vergangenen Jahre waren Nachwuchs-Endrunden im sächsischen Fußball und große Sportfeste der Leichtathleten. Regis-Breitingen mit standesgemäßen 5:1-Sieg gegen Falkenhain, beinhaltet das jüngste Punktspiel in der Fußball-Kreisoberliga.

FSV Gößnitz blickt frohen Mutes in die Zukunft - Sportbuzzer.de, zeigt ein Beispiel aus dem Altenburger Land, heutig zu Ostthüringen gehörend.

Förderung des Nachwuchs ist vieler Orte ein Thema, auch bei Vereinen der zweiten oder dritten Reihe. Hier das Beispiel FSV Frankfurt/Main. Doch es ist wie überall, abhängig vom vorhandenen Geld. Und hier mal Nachwuchs aus Leipzig´s südlichen Umland: Regis–Breitingen: Pleißestädter rundum siegreich, hier im Sportbuzzer.

Der aktuelle Fußball: Einige Ligen sind seit dem jüngsten Wochenende in der Sommerpause und in vielen Amateurligen werden noch Spiele ausgetragen. So muß der FC Erzgebirge Aue (2.BL) in die Relegation (gegen den Karlsruher SC). Ein Punkt ist es der fehlt, oder im Schlußspiel beim SV Darmstadt ein Tor zum Unentschieden geschossen und es wäre anders gekommen. Und am Pfingstsamstag wird in Berlin das DFB-Pokalfinale ausgetragen: SG Eintracht Frankfurt/Main gegen FC Bayern München. Die Hanseaten vom Hamburger SV (dienstältester BL-Verein) stehen nach dem Abstieg vor einem Neuanfang.

Etwas was nicht enden will und nicht in die Landschaft paßt, das sind die Randale durch einzelne Gruppen, die versuchen den Fußball kaputt zu machen. In Regis-Breitingen ist es eine Gruppe Dynamo-Dresden-Fans, die mit Aufklebern (teils brutal) Aufmerksamkeit sucht. Andere Fangruppen hier in der Pleißestadt haben ein normales Auftreten. Hier Beispiele, per Link, aus dem Norden.

Im Leipziger Sportbuzzer schrieb der Autor kürzlich: Fahrt Frei! 1. FC Lokomotive Leipzig, es beinhaltet ein Eisenbahnmuseum, eine Loksche Pressekonferenz und die Trikotpräsentation für die nächste Saison. Weitere regionale Medien waren zu gegen, so zum Beispiel die Leipziger Internet Zeitung und der Mitteldeutsche Rundfunk.

Mein Fazit: Der Videobeweis beim Fußball steckt noch in den Kinderschuhen, wird aber Zukunft haben. Bei allem Größenwahn den einige Vereine an den Tag legen und noch mehr steigern wollen, die Bodenhaftung darf nicht verloren gehen. Die Geldverteilung muß gerechter werden, denn es ist für alle genug da, dem eingeschlossen ein sauberer ordentlicher Umgang mit dem Geld. Und es wird so sein, das es immer wieder an den Stammtischen Gesprächsstoff geben wird.

U.Zag. / 14.05.2018

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