14. Mai 2018 / 13:25 Uhr

Abschied- und Abstiegsstimmung bei Eutin 08

Abschied- und Abstiegsstimmung bei Eutin 08

Jan-Philipp Wottge
Eutins Lion Glosch (rechts) hält im Zweikampf mit Flensburgs Junior Ebot-Etchi (links) dagegen.
Eutins Lion Glosch (rechts) hält im Zweikampf mit Flensburgs Junior Ebot-Etchi (links) dagegen. © Wottge
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Nach 2:5 gegen Weiche 08 ist Eutin zurück in der Oberliga – Flensburgern fehlt noch ein Punkt

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Die Meisterschaftsentscheidung in der Regionalliga Nord ist vertagt. Der SC Weiche Flensburg 08 gewann vor 370 Zuschauern am Waldeck bei Eutin 08 mit 5:2. Zeitgleich drehte der Hamburger SV II jedoch einen 0:2-Rückstand gegen Eintracht Braunschweig II in einen 4:2-Sieg und ist jetzt punktgleich. Flensburg SC benötigt somit am Mittwoch beim TSV Havelse einen Punkt, um die Meisterschaft einzufahren, weil die Hamburger spielfrei sind.

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Eutin 08 beendet die Saison hingegen auf Tabellenplatz 17, weil der VfV Hildesheim in Jeddeloh 1:1 spielte. Somit haben die Rosenstädter auch nicht mehr die theoretische Chance auf den Klassenerhalt, die ein Aufstieg des SC Weiche in die dritte Liga mit sich bringen würde. Fakt ist, dass neben dem FC Altona 93, Eutin 08 auch Eintracht Braunschweig II aus der Regionalliga absteigen muss, weil das Profiteam aus der zweiten Liga absteigt. „Wir hätten uns diese Option gerne bis Altona offengehalten. Jetzt müssen wir in den sauren Apfel beißen. Erneut sind einfache Fehler knallhart bestraft worden“, sagte 08-Coach Lars Callsen nach dem manifestierten Abstieg. Abschied nehmen, heißt es nicht nur für Eutin 08 aus der Regionalliga, sondern auch für viele Spieler vom Waldeck.

Mit Lukas Benner, Patrick Bohnsack, Rico Bork, Ihab Hathat, Frederik Kaps, Sönke Meyer, Marcus Steinwarth, Dennis Voß und Kevin Wölk wurden vor dem Anpfiff gleich neun Spieler von 08-Mäzen Arend Knoop verabschiedet. Es blieb zunächst der einzige Höhepunkt bei hochsommerlichen Temperaturen, weil beide Teams den Schongang wählten. Das Idyll zerstörte Christian Jürgensen. Der Flensburger Kapitän gab einem Walter-Freistoß die letzte Richtungsänderung auf dem Weg ins 08-Tor (13.). Eutins Keeper René Hohenstein gab dabei keine gute Figur ab. Ebenso wenig wie beim Kopfballtreffer des sträflich freien Nico Empen zum 2:0 (36.). Der SC Weiche kam mit einfachsten Mitteln zum Erfolg. Die Nervosität legten die Nordlichter dennoch nicht ab. Ein Ohr war immer in Hamburg, wo die Braunschweiger mit 2:0 führten, was gleichbedeutend mit Weiches Meisterschaft gewesen wäre.

Erst nach der Halbzeit konnte die Jurgeleit-Elf aufzeigen, warum man in die Dritte Liga aufsteigen will. Empen (50.) und ein Doppelpack von René Guder (53./58.) schraubten die Gästeführung auf 5:0. „Kurzfristig hat uns Weiche unsere Grenze im schnellen Umschaltspiel aufgezeigt. Da fehlte es komplett an der Ordnung“, bemängelt Callsen. Doch Sicherheit strahlten die Flensburger immer noch nicht aus. Die harmlosen Eutiner tasteten sich in Tornähe. Für den SC Weiche kam es nun knüppeldick. Erst machte die 4:2-Führung des HSV die Runde, dann schlugen die Ostholsteiner erbarmungslos zu. Erst köpfte Rasmus Tobinski eine Wölk-Ecke zum 1:5 ein (83.). Nur zwei Minuten später knallte Tobinski eine Rave-Flanke zum 2:5 in die Maschen. Weiches üppiges Torepolster auf den HSV schrumpfte auf ein mickriges Törchen zusammen, so dass der SC am Mittwoch in Havelse nun ein Remis benötigt. „Wir waren nah dran. Jetzt müssen wir dort unsere Hausaufgaben machen“, sagte SC-Coach Daniel Jurgeleit.

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