RB Leipzigs Spieler feiern das Tor von Timo Werner zum 2:1 gegen den FC Schalke 04 RB Leipzigs Spieler feiern das Tor von Timo Werner zum 2:1 gegen den FC Schalke 04 © dpa
RB Leipzigs Spieler feiern das Tor von Timo Werner zum 2:1 gegen den FC Schalke 04

Abschiedsgeschenk von Keita? RB Leipzig schlägt Schalke im Topspiel

Vergebener Elfmeter, Keita-Tor, Gegentreffer nach einem Standard und der RB-Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten. Das Spitzenspiel zwischen Leipzig und Schalke bot beste Unterhaltung.

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Leipzig. Aufatmen beim Vizemeister: Nach fünf Spielen ohne Sieg ist RB Leipzig am Samstagabend mit einem starken Auftritt in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen den bis dato Tabellenzweiten und seit elf Spielen ungeschlagenen FC Schalke 04 siegt das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl im ausverkauften heimischen Stadion mit 3:1 (1:0).

Ralph Hasenhüttl wirkte erleichtert: „Es war ein Spiel, in dem wir etwas gerade rücken wollten. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, wie sie das heute gemacht und den Plan umgesetzt haben.“ Schalkes Coach Domenico Tedesco sagte: „Glückwunsch an Leipzig zu einem verdienten Sieg. Wir haben unsere Sache in der ersten halben Stunde ganz gut gemacht und es vermieden, in gewisse Pressingzonen von RB zu spielen. Im zweiten Durchgang hatten wir zu viele Ballverluste in Räumen, die RB stark macht. Sie hatten eine richtig gute Mentalität.“

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Ausgerechnet der wegen eines möglichen Wintertransfers nach Liverpool im Fokus stehende Naby Keita bringt den Gastgeber in der ersten Halbzeit in Führung (41.). Schalkes Naldo gleicht per Kopf zwischenzeitlich zum 1:1 aus. Mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten von Timo Werner (69.) und Bruma (71.) besiegelt RB den wichtigen Erfolg. Dank des Dreiers klettert der Vizemeister mindestens bis zum Sonntag auf den zweiten Rang und damit wieder auf einen Champions-League-Startplatz.

Sechs Veränderungen in der Startelf

RB-Coach Hasenhüttl hat bei der Aufstellung mehrere Überraschungen parat: Konrad Laimer beginnt als rechter Verteidiger, links steht Bernardo. Bruma und Kevin Kampl spielen auf der Zehnerposition, im Sturm dürfen Augustin und Sabitzer ran. Damit nimmt der Leipziger Trainer sechs Wechsel im Vergleich zum 2:3 gegen Hertha im Dezember vor, auch weil einige Spieler angeschlagen sind.

Kleine Provokation der Schalker vor dem Start – in dem Moment, als der Anstoß erfolgen soll, laufen die Spieler gen eigenen Fanblock, klatschen für ihre mitgereisten Anhänger. Das erste Ausrufezeichen setzen dann auch die Gäste: Nach acht Minuten ist Burgstaller im spitzen Winkel frei vor Gulacsi, der RB-Keeper ist gewohnt zuverlässig.

Erster Kommentar von Guido Schäfer zum Sieg von RB Leipzig gegen Schalke

Viele Zweikämpfe, kaum Risiko

Die Leipziger mit viel Zug nach vorn und schönen Kombinationen. Aber der letzte Pass fehlt zunächst. Die Schalker stehen hinten sicher. Nach 20 Minuten mal die Möglichkeit per Standard. Orban verlängert den Freistoß per Kopf in die Mitte, doch Fährmann bekommt den Ball vor Augustin zu fassen.

Auf der anderen Seite ist es nach einer knappen halben Stunde erneut Burgstaller, der Gulacsi fordert. Aber der ungarische Nationaltorhüter hält für Leipzig die Null fest. Die Partie ist zweikampfbetont, das ganz große Risiko scheuen beide Teams noch.

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Augustin vergibt Elfmeter

Im Strafraum bringt Stambouli RB-Stürmer Augustin zu Fall. (37.). Den anschließenden Elfmeter schießt der Franzose selbst. Kurios: Ralf Fährmann hockt bis zum Pfiff hinter seiner Torlinie, springt dann heraus und in die richtige Ecke. Chance vertan.

Kurz vor der Pause dann doch noch die Führung – der trotz Wechselgerüchten stark aufspielende Keita zieht aus 25 Metern ab. Sein Schuss wird von Naldos Schulter abgefälscht – 1:0.

FC Schalke in der Einzelkritik gegen RB Leipzig

Gegentreffer mal wieder nach Standard

Nach dem Wiederanpfiff ist RB nah dran am 2:0. Zunächst lenkt Schalkes Caligiuri einen Sabitzer-Freistoß an die Latte. Bei der anschließenden Ecke steht Bruma frei, feuert den Ball aber weit übers Tor. Schalke wechselt doppelt, Embolo und Pjaca kommen. Sekunden später fällt der Ausgleich: Nach einem Freistoß steht Naldo absolut unbewacht im Leipziger Strafraum und köpft zum 1:1 ein.

Werner ersetzt nach einer reichlichen Stunde Augustin, Poulsen ab der 66. Minute den gelbvorbelasteten Keita. Es dauert nicht lang, da trifft der Nationalstürmer zur erneuten Leipziger Führung. Nach schönem Heber von Sabitzer und fast akrobatischer Einlage von Laimer muss Werner nur noch den Fuß hinhalten. Der Torschütze bereitet nur zwei Minuten später den nächsten Treffer vor. Bruma verwandelt eiskalt zum 3:1-Endstand. Ein Großteil der 42.558 Zuschauer steht kurz vor dem Abpfiff auf den Rängen und feiert den erfolgreichen Start ins neue Fußballjahr.

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Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi - Laimer, Upamecano, Orban (C), Bernardo – Keita (66. Poulsen), Demme - Kampl, Bruma (83. Ilsanker) - Sabitzer, Augustin (63. Werner)

S04: Fährmann (C) - Stambouli, Naldo, Nastasic - Caligiuri, Meyer, Oczipka – Schöpf (54. Pjaca), Harit (82. Konoplyanka) - Burgstaller, Di Santo (54. Embolo

Tore: 1:0 Keita (41.), 1:1 Naldo (55.), 2:1 Werner (69.) 3:1 Bruma (71.)

Zuschauer: 42. 558

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